• Re: Flipster Probleme

    Zitat von LöD


    Mitleidsbekundungen sind willkommen!


    Armer, armer LöD! ;D Bei Dir klappt grad aber auch gar nix, auch das Volumepedal will ja nicht.

    Zur Lösung des Problems kann ich allerdings nicht viel beitragen, klingt sehr dubios, das Ganze. Ich würd einfach noch ein paar FETs ausprobieren und gucken, ob einer durchhält. Keine wirklich befriedigende Übung, aber vielleicht klappts ja. Hör aber lieber noch auf die Meinung der Anderen, ich rate hier auch nur rum.

  • Re: Flipster Probleme

    ich hab ca. 10 verschiedene Fets probiert, auch verschiedene typen...
    MPF102
    J201
    BF170
    2N5457

    am besten (weitester regelbereich) liesen sich bei allen positionen die J201 einstellen.
    an Q3 tun nur J201 und 2N5457, bei den anderen bekomm ich keinen Ton raus, wenn ich die in Q3 steck. (egal was Q1,2 und 4 für welche sind)

    das ist zum aus der haut fahren

    nessbass: danke für dein mitgefühl ;)

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    ... ihr seid so gut zu mir... ;)

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    Hallo LöD,

    tcha, wat soll ich da sagen ???

    Um dir wirklich weiterhelfen zu können, wär ein bißchen Aufwand nötig.

    Falls es ein Aufbaufehler ist: hochauflösende Fotos - sonst bleibts bei dem häufig zu lesenden Ratschlag "Kontrollier noch mal alles ganz genau!" :) >:(

    Falls es ein Designfehler ist: Die Drain- und Sourcespannungen aller Transistoren.

    Übrigens, Q3 erhält sein Gate-Potential über ziemliche Umwege - unter anderem über den Schleifer des Baßreglers.
    Mach doch einfach mal einen 1...3,3 MOhm Widerstand vom Gate Q3 nach Masse.

    Nä, nä un dat op Fasteläär ;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Flipster Probleme

    ... der gute bernd!

    wenn du nicht wärst, wär ich schon nichtmehr!
    (weil ich dann vor lauter frust schon ausm fenster gehüpft wär)

    aufwand kein ding, will das ding zum laufen bringen!

    also versteh ich dich richtig:
    ich mess alle D und S Spannungen (und U batt.) und schreib se hier auf.

    dann mach ich nen 1-3M3 Widerstand rein wie beschrieben. und schau wie lang dann Q3 durchhält...

    frage: was bringt der R?

    was heißt das denn?

    Zitat von eBernd


    Nä, nä un dat op Fasteläär ;D

    ich vermute schon nen fehler, weil der flipster bissel bröckelig zerrt, und ich denke der kann geschmeidiger...

    nur hilfreich wär halt ein einschränken der fehlerquellen sonst such ich überall und find erst nix...

    aber schritt 1 wie beschrieben...

    mach ich gleich heut abend... um 1830 wissen wir mehr!

    DANKE!

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    Hallo,

    Zitat

    Nä, nä un dat op Fasteläär

    Übersetzung: Oh nein, und das an Karneval

    Ich hab mir die Schaltung noch mal angesehen und den Text auf der Ursprungsseite dazu gelesen. Zwischen den Teilen kann man eigentlich herauslesen, daß das Teil bezügl. der Arbeitspunkte etwas "biestig" (zickig) ist.

    Mir ist noch aufgefallen, daß der letzte Transistor zwar AC-mäßig über 6k8-10n gegengekoppelt ist (Punkte A-A), aber DC-mäßig (Arbeitspunkt!) ist er ohne Sourcewiderstand etwas kippelig einzustellen. Vielleicht machst du mal einen 100 Ohm Sourcewiderstand an Q4.

    Der zusätzliche Widerstand ans Gate von Q3 soll einfach nur für klare Gate-Potential-Verhältnisse sorgen; ich hab es nicht gerne, wenn da "bewegliche" Widerstände (Poti-Schleifer) im Weg liegen.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Flipster Probleme

    so hab jetzt den 100 Ohm R von source nach Masse an Q4 und nen 2M2 R von Gate nach Masse an Q3.

    ich hatte trotzdem zweimal n abriss des tons wegen Q3. und nach wie vor klingt die zerre in den höhen bröckelig/kratzig. hab schon wieder zig Fets rum und num gesteckt...

    demnächsts fliegt das ding ins eck!
    das ist echt frustrierend!

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    Hallo,

    Mann, du ziehst mich ja fast mit runter, das ist schon frustrierend.

    Woher, weißt du eigentlich so genau, daß Q3 den Ärger macht? (Wieso fällt mir diese Frage eigentlich jetzt erst ein? :))
    Weil in einer kette von 4 Verstärkern (= 4 Transistoren) ist eigentlich der erste das Problem. Denn, wenn dort (kleinste) Schwankungen sind, werden diese von allen nachfolgenden Stufen ja verstärkt. Dann kann es sein, daß z. B. die 3. Stufe in die Begrenzung kommt (Transistor soll7will Spannung liefern, die höher als die Batteriespg. ist) aber die Ursache dafür liegt dann in einer Stufe davor...

    Ich will dir jetzt die Problematik nicht noch höher hängen, aber: Kennst du keinen, der mit dir das mal auf einem Scope anschaut. Denn, wenn ich bei einem 4stufigen Verstärker bei jeder Stufe den Arbeitspunkt nach Gehör einstellen müßte, würde ich auch Tage brauchen.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Flipster Probleme

    hallo bernd

    ne ne ich will dich nicht runterziehen. nur mit meinen begrenzten kenntnissen und fähigkeiten (ich bastel jetzt erst seit nem halben jahr mit elektronik, hab halt physikkentnisse von der schule noch und viel ehrgeiz...) bin ich mit diesem ding an der grenze!

    ich denke es liegt an Q3. (gefühl, kein wissen,mir fehlt natürlich ne ausbildung im bereich der elketronik.)

    ich hab vorhin die arbeitspunkte eingestellt. hab gespielt. hab das ding angelassen und zwanzig minuten später ging nix mehr. hab Q3 korrigiert. und er ging wieder...

    ich denke das problem ist der enge arbeitsbereich von Q3 vllt. im zusammenhang mit einer insgesamt sehr instabilen schaltung?

    leider kenn ich keinen der ein oszi hätte. ein kumpel studiert zwar elektrotechnik aber der hat außer theoretisch keine ahnung vom unbill realer schaltungen. ob der an der uni an ein oszi kommt müßte ich mal fragen.

    ich habs halt so gemacht: die vorspannung rein geometrisch (am poti) in die mitte des bereichs wo keine verzerrung der stufe hörbar ist eingestellt.

    dann läuft der flipster ja auch aber mit der zeit laufen irgendwelche arbeitsbereiche davon und da es bei Q3 sehr eng zugeht geht an dieser stelle nix mehr und der ton is weg.

    und was jetzt?

    ohne oszi keine chance?

    alles neu aufbauen?

    danke für deine Eselsgeduld!

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    Hallo LöD,

    hatte meinen ersten Satz eigentlich durch ein Emoticon entschärfen wollen, fand aber kein passendes ;)

    Also dann bliebe noch die Messung der D- und S- Spannungen aller FETs (gegen Masse) und zwar jeweils im "OK" und "KO"-Zustand, immer ohne Eingangssignal - ein paar Minuten hast du ja um die "OK"-Werte zu messen ;D

    Schwacher Trost: Sei froh, daß alle Stufen durch die Cs DC-entkoppelt sind, sonst würden auch noch alle Arbeitspunkte voneinander abhängen!
    Ich mein ja nur... :-X :)

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Flipster Probleme

    ... ich bleib dran! ;)

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    wie wäre es eigentlich die Drainspannung, nicht mittels trimmpoti sondern mit einem spannungsteiler zu kontrollieren?
    und kann man dann eigentlich nicht alle Drains an einen hängen oder müssen die wegen der entkopplung getrennt bleiben?

    bin auch gerade am bauen und mir is was komisches passiert: beim einstellen von dem trimmer an Q4 hats funken im inneren des trimmers gegeben und ein wenig rauch kam heraus. auf den verdacht hin, dass die transen kaputt sind hab ich sie gewechselt und die alten messen wollen, dabei gilt doch Drain=Kollektor Gate=Basis Source=Emitter oder? also bei FETs im vergleich zu normalen transen.
    dabei kamen hfe-werte von 1364 heraus; andere wieder nur 200.

    ich hab noch zwei wochen, um ihn fertig zu stellen, soll nämlich ein geschenk werden; also was haltet ihr von dem vorschlag mit dem spannungsteiler(zwei identische widerstände zw. U und masse, zwischen denen dann immer die hälfte von U anliegt)?
    heut hab ich noch keine ton rausbekommen.

    komisch außerdem, dass die LED nicht geht.. unter welchen umständen können die kaputt gehen, die sind doch eigentlich robust?

  • Re: Flipster Probleme

    1. n trimpoti ist in dieser verschaltung auch nur n spannungsteiler, aber eben regelbar!

    2. mit nur einer drainspannung wirst du keine chance haben! toleranzen der fets!!!

    3. ich glaub nen fet in die hfe messung einzu stecken misst mist! weil n fet und n "normaler" transistor dann doch anders funktionieren.

    4. das problem an meinem flipster war und ist, daß die arbeitspunkte der fets eng sind und nicht stabil und ich dauernd das signal verloren habe.

    ne lösung hab ich noch keine. werd aber mal drüber nachdenken die fets zu selektieren, vllt. bringts was, sonst fliegt das ding halt ins eck!

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    hallo löd,
    ich schalt mich hier spät aber doch als besitzer eines working flipster ein. ich hab ihn auf lochraster aufgebaut, so wie du.
    hast du einen signalverfolger ? mir haben diese dinger wirklich gute dienste beim debuggen geleistet, du kannst gut und schnell feststellen, wo das problem sitzt, oder es zumindest einkreisen.
    wenn du das alles schon hinter dir hast, don´t flame me ;)

    cheers,
    lowstar

    FX built counter: stopped counting at 100

  • Re: Flipster Probleme

    nen signalfolger hab ich nicht, aber ich weiß daß der wandernde arbeitspunkt das problem ist. ton kommt ja raus. nur eben nach 5 minuten wirz ranzelig und dann is der ton irgendwann weg. dann stell ich die drainpotis nach (is glaub ich q3) und er tut wieder.

    das ist ein beschissener fehler!

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Flipster Probleme

    aber so wie die trimmer da verbaut sind, sind es definitiv keine spannungsteiler, sondern variable widerstände.
    ich würd ma sagen bei nem richtigen spannungsteiler liegt immer genau die hälfte der spannung an(da brauch man nix verstellen), wenn man zwei identische widerstände nimmt.

    ich werds einfach mal ausprobieren..

  • Re: Flipster Probleme

    Hallo Chad Savage,

    ja wenn du die Spannung einfach mit einem Spannungsteiler einstellst, kannst du ja auch gleich den Transistor weglassen- war Spassss ;D

    Jetzt mal im Ernst: Du kannst dem Drain nicht einfach eine Spannung mittels Spannungsteiler "aufzwingen". Diese Spannung muß aus dem Drainstrom durch den Spannungsabfall am Drainwiderstand (hier ein Trimmer) entstehen.

    Du kannst es gerne mal mit dem Spannungsteiler versuchen, da wird auch was rauskommen, nur die Charakterstik (Sound) der Schaltung wird sehr wahrscheinlich dahin sein.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Flipster Probleme

    Habe mir vorgestern mal das PCB bestuckt. Kam beim ersten versuch sogar einen Sound aus.

    Nur...viel zu verzerrt. Auch auf 12v mit den Trimmer auf 6volt noch zuviel Verzerrung. Nur wenn ich den gain regles ganz zuruck drehe klart es auf. Aber dann geht ein haufen Dynamik verloren.

    Un viel rauschen beim treble-regler. Sehr viel rauschen. Hatte mir das besster vorgestellt. Andere Fet's machen nicht viel unterschied. Wenn es tips dazu gibt w"urde ich die gerne h"oren.

  • Re: Flipster Probleme

    Also mein Flipster funktioniert jetzt auch, betreibe ihn mit 16V die auch an Q1 und Q2 fast voll anliegen, aber sonst kommt kein Ton.
    Er wird jetzt mal ein paar Stunden laufen gelassen und im Stundentakt getestet, bisher scheinen die Drainspannungen aber zu halten...

    Was den Sound angeht ist alles eigentlich wie bei den Soundfiles auf runoffgroove, zu schnell zerren tut er mal nicht.

    Momentan bin ich glücklich damit :)

    [center]Die Wahrheit geht manchmal unter, aber sie ertrinkt nicht.
    >>Galerie-<(°°<)-]-[-(>°°)>-Band<<[/center]

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