Das Löten - u. dessen Probleme....

  • hallo,

    habe eigentlich schon viel u. oft gelötet, hab auch keine Probleme damit....

    Das einzige, was mich eigentlich fast immer nervt, ist das löten von Schaltern, ala:

    [X] PDT

    und Konsorten....

    Jemand Tips dafür.....


    gruß u. danke

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Ich nehm dazu immer "trockenes" Lot. Also Lot bei dem das Flussmittel schon verdampft ist. Dann kleb ich mit dem Lötkolben ein Bröckchen des Lotes an die Spitze des Kontaktes und löte dann ein verzinntes Kabel dran.
    Ist sicher ne "russische" Methode, aber funktioniert.

    Traurich : zwei Parallelen werden sich nie im Leben treffen!

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    ich benutzte fürs verdarhten eh nur starre kabel(bring mir von arbeit immer rest 2x2x0,8 mit;))...da geht das verdrahten des schalters sehr einfach...einfach bloss minimal absetzten(so max.2mm),in die jeweilige öse stecken(wenn schalter neu!,wenn nicht vorher öse erwärwen),dann öse erwärmen mal kurz etwas lötsinndranhalten fertig...sieht sehr sauber aus hält wunderbar...

    Was glauben sie was hier los wär, wenn alle wüssten was hier los ist?

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Zitat von junk_sandy


    Ich nehm dazu immer "trockenes" Lot. Also Lot bei dem das Flussmittel schon verdampft ist. Dann kleb ich mit dem Lötkolben ein Bröckchen des Lotes an die Spitze des Kontaktes und löte dann ein verzinntes Kabel dran.
    Ist sicher ne "russische" Methode, aber funktioniert.


    Und bestimmt auch ne gute Methode, kalte Lötstellen zu produzieren.

    Ich verzinne vorher immer die Ösen vom Schalter, isoliere ein wenig vom Kabel ab, verdrille und verzinne das Ganze dann auch. Dann Lötkolben an die Schalteröse, Kabel reischieben, kurz warten bis die Hitze einmal gut durchgezogen ist, Lötkolben weg und nicht wackeln.

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    hi,

    sollte man zuvor die Schutzschicht auf den Schaltern ab- bzw. anschleifen????

    Hab nämlich nur bei den ver-"messingten" (sieht zu mindest so aus, .....) die Probleme....

    Bei mir ist halt immer das Problem, ich erhitze die Kontakte, doch das Lot will nicht (fliesen/verbinden), wenn ich dann länger erhitze, werden die Kontakte "weich", d. h. in der Kunstofffassung (--> Hitze zu hoch..).

    Das Zwischending zwischen Lot fliest u. zu heiss gelingt mir nur selten.

    Ergo Kontakte anschleifen???

    gruß

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Ich hab mir mal so lötpaste für den installationsbereich geholt (Lötfett in der tube)
    das benutze ich bei schlecht zu verzinnenden teilen.

    das funktioniert wunderbar.

    viele werden jetzt aufheulen, daß man im elektronikbereich kein installationslötfett nehmen soll weil da irgendwas drin is was agressiv ist oder so,
    aber ich hatte bisher keine probleme damit - im gegenteil es lötet sich so geschmeidig. gerade bei steckern oder dicken kabeln.

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Wo wir grad beim Löten sind. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass man den Lötkolben vorm Löten nicht vorverzinnen soll. Was ist nun richtig, Verzinnen oder nich?
    Und welchen Sinn hat das? Schützt das die Lötspitze vor Abnutzung?

    Löt dir einen!!

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Zitat von LöD


    Ich hab mir mal so lötpaste für den installationsbereich geholt (Lötfett in der tube)
    das benutze ich bei schlecht zu verzinnenden teilen.

    das funktioniert wunderbar.

    viele werden jetzt aufheulen, daß man im elektronikbereich kein installationslötfett nehmen soll weil da irgendwas drin is was agressiv ist oder so,
    aber ich hatte bisher keine probleme damit - im gegenteil es lötet sich so geschmeidig. gerade bei steckern oder dicken kabeln.

    hallo löd
    wir benutzen auch lötfette für schwer lötbare kabel(heizdrähte aus va),allerdings werden nach dem verzinnen ,flussmittelreste mit alkohol entfernt,da es unseren isolationswert negativ beeinflusst

    gruss bastler

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Zitat von Bastler


    hallo löd
    wir benutzen auch lötfette für schwer lötbare kabel(heizdrähte aus va),allerdings werden nach dem verzinnen ,flussmittelreste mit alkohol entfernt,da es unseren isolationswert negativ beeinflusst

    gruss bastler

    hallo bastler, sollte bei 9v tretminen kein problem sein, oder?

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Zitat von LöD

    hallo bastler, sollte bei 9v tretminen kein problem sein, oder?


    müsste man mal mit 2,5kv gleichspannung testen,lach
    das zeugs wirkt auf dauer aber auch zersetzend auf kunststoffe,also bissel abwaschen könnte nicht schaden

    gruss bastler

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    naja ich benutz das zeug ja nur für kabel und buchsen, auf platinen/lochraster brauchts das ja nicht.

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    ich habe zwar so eine paste, doch habe ich keine ahnung, was ich mit der machen soll. wie funktioniert das? ???

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    entfern die isolierung von ner strippe zwirbel die litzen zusammen.

    tunk das ganze in die paste und dann ran mit lötkolben dasses verläuft und dann nochmal ran mit lötkolben und lot.

    das zeug is das selbe wasin dem lötzinn mit drin is, nur kann man das ganze vorteilhafterweise vor dem löten schon an der lötstelle haben!

    das entfettet die lötstelle und enfernt oxid und so was.
    qualmt und stinkt aber fürchterlich.
    sollte sparsam verwendet werden.
    zum beispiel mit nem zahnstocher oder so auftragen.

    Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Zitat von LöD


    entfern die isolierung von ner strippe zwirbel die litzen zusammen.

    tunk das ganze in die paste und dann ran mit lötkolben dasses verläuft und dann nochmal ran mit lötkolben und lot.

    das zeug is das selbe wasin dem lötzinn mit drin is, nur kann man das ganze vorteilhafterweise vor dem löten schon an der lötstelle haben!

    das entfettet die lötstelle und enfernt oxid und so was.
    qualmt und stinkt aber fürchterlich.
    sollte sparsam verwendet werden.
    zum beispiel mit nem zahnstocher oder so auftragen.

    danke :)
    ich dachte bis jetzt, dass es zum kolben putzen da ist! ;D

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Zitat von tomes

    Das Zwischending zwischen Lot fliest u. zu heiss gelingt mir nur selten.

    Ergo Kontakte anschleifen???

    gruß

    Klingt nach leicht oxidierten Lötfahnen. Probier doch mal folgendes:

    Dicke Lötspitze verwenden, Temperatur 380° C, Leichtflußlot (Stannol oder AlphaTools) und die zu lötenden Teile ordentlich fixieren. Wir benutzen dazu kleine Schraubstöcke, in die die Teile fest eingespannt werden. Unmittelbar vor dem Verzinnen der Lötfahne etwas Zinn auf die Lötspitze geben, dann die Lötspitze so an die Lötfahne halten, dass das zu lötende Teil Kontakt mit dem kleinen Zinntropfen von gerade eben hat. Lötspitze andrücken, den Lötdraht nachführen. Sollte eigentlich funktionieren...

    Gruß
    Hefeweiz

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    A propos im Lötfett ist Salzsäure drin...das eine schicht vom metall natürlich ''wegfrisst''.

    Gruß
    Markus

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Also,

    Lötfett mit Säure sollte man in Elektronik-Sachen nie verwenden. Die Säure tut auch noch lange danach ihre "Arbeit", das reicht von Prasselgeräuschen bis zu unterbrochenen Verbindungen.
    Ein gutes Elektroniklot (mit Flußmittel) mit der richtigen Löttemperatur reicht da eigentlich immer.
    Für dicke Steckerkontakte reicht eben ein 30 W Lötkolben nicht.

    Wenn ich schonmal "Nostalgieteile" in einem Röhrenamp verbaue, schleife ich die Lötanschlüsse mit einem Schleifpad an, wie es die Heizungsinstallateure verwenden (gibts im Baumarkt als 10er-Pack - Abteilung Sanitär...)

    Gruß Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Bestehen diese Schleifpads nicht aus einer schicht schmirgelpapier und einer schicht schaumstoff?

    Gruß MArkus

  • Re: Das Löten - u. dessen Probleme....

    Hallo,

    Zitat

    Bestehen diese Schleifpads nicht aus einer schicht schmirgelpapier und einer schicht schaumstoff?

    sowas gibts auch, aber die zerfleddern so schnell.
    Die, die ich meine sind durchgehend aus einem Material. Metallfrei steht meist auch auf der Verpackung. Was in diesem Fall wichtig ist. Früher hab ich nämlich feine Stahlwolle dafür genommen - und durch abgescheuerte Drähtchen der Wolle Kurzschlüsse gehabt >:(.

    Wenn man beim Installateur seines Vertrauens schnorrt, wirds besonders preiswert ;).

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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