Grundlagen für Platienen

  • Hallo!

    Ich dachte mir, ich lese mir mal die Grundlagen für das Ätzen der Platienen durch. Nun bin ich verwirrter als zuvor, da ich beim Lesen auf diverse fragen gestoßen bin. Wie funktioniert das Ätzen grundsätzlich? Soweit ich mitbekommen habe, bedruckt man eine Kupferplatiene mit Farbe (kann ich es auch einfach mit edding anmalen) und anschließend ätzte ich das nicht bedruckte weg. Richtig? ???
    Und wieso hält die Farbe das Ätzmittel aus?

    Lg kwak

  • Re: Grundlagen für Platienen

    Das Ätzen funktioniert meines Wissens nach so, dass das Ätzmittel das überflüssige Kupfer wegoxidiert, bzw. z.B. bei NH4(SO3)2 die Sulfatgruppe mit dem Wasser Schwefelsäure bildet und die "sich die Elektronen schnappt" (ex-Chemie-LK-Sprache, sorry). Kann aber sein dass ich da was durcheinander bringe. Suchmaschinen etc. können Dir da sicher helfen.
    So wie ich das hier mitbekommen habe kannst Du zum Markieren auch Edding benutzen, je komplexer die Schaltung, umso weniger bietet sich das aber an. zum Ausbessern geht das aber wohl schon.
    Und warum die Farbe nicht weggeätzt wird? Andere chemische Zusammensetzung, auf jeden Fall nicht oxidierbar, deshalb resistent, tippe ich.
    So, vielleicht hab ich Dir geholfen, schönen Abend noch,
    ritchi

    I don't care as long as the bassline's pumping...

  • Re: Grundlagen für Platienen

    Danke, danke :)
    also könnte ich kleinere schaltungen (z.b fuzz face) durchaus mit edding einfach draufmalen :)

  • Re: Grundlagen für Platienen

    Moin,

    Du hast nix vom Belichten geschrieben. Ich habe zwar noch nicht selbst geätzt, aber ich weiß vom Hören, dass die Platine belichtet werden muß, wie ein Photo. Das Ätzen ist sozusagen das Entwickeln des Positivs. Einfach nur draufmalen kann eigentlich nicht funktionieren - lasse mich aber gern eines Besseren belehren ;)

    Gruß - Löhni

    Gitarren statt Raketen!

  • Re: Grundlagen für Platienen

    einfach draufmalen funktioniert ;)

    aber professioneller und sauberer ist belichten, dann evtl mitm edding ausbessern.

  • Re: Grundlagen für Platienen

    Das macht ja vieles einfacher - für kleine Schaltungen kein umständliches Drucken und Belichten! Dann mache ich mich auch bald mal ans Ätzen. Adé, Lochraster!

    Löhni

    Gitarren statt Raketen!

  • Re: Grundlagen für Platienen

    wieso willst du streifenraster platinen ätzen? nein, es ätzt nur bestimmte metalle

    etwa diese kleine zwischen stück die wegmüssen teilweise? die kann man gut mit nem schraubzieher oder dremel wegmachen


    es gibt zwei verschiedene arten von platinen

    fotoplatinen und normale

    die fotoplatinen haben ne fotoschicht drauf die auf lichtreagiert (siehe bericht, fotomethode)

    die normalen haben keine beschichtung hier kann man das bügelverfahren oder auch die edding methode anwenden.

  • Re: Grundlagen für Platienen

    natürlich würde das funktionieren... aber es wäre sinnlos.... und die löcher bohren is ja auch nichtson prob... nimm en dremel(oder en dremelatiges dingens) und damit kannst die löcher dann locker bohren... is wirklich easy.....

    Zwischen Verrückt sein und Genialität ist nur ein schmaler Grad<br />&quot;Ich lebe im Computer, auf einem blauen Stuhl&quot; Weena Morloch - Computer<br />&quot;I haven&#039;t failed. I&#039;ve found 10,000 ways that don&#039;t work.&quot; - Thomas Edison

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