Huhu!
Habe neulich in einem amerikanischen Fachmagazin bei einem Bekannten einen sehr interessanten Artikel über Synthies mit MESFET und HEMTs zur Vorverstärkung gelesen.
Ihr Ansprechverhalten ist angeblich bei ausgeklügelter Schaltungstechnik fast schneller als das von Elektronenröhren.
Auch klanglich kommen sie um ein Vielfaches näher an Röhren als normale JFETs oder MOSFETs.
Im ersten Moment dachte ich das wäre doch perfekt für Gitarrenvorstufen, aber bedingt durch eine sehr niedrige maximale Gatespannung (ca. 0.3V) hat sich das wohl fast erübrigt. Denn für Übersteuerung kann man sie nicht benutzen, und sobald man sie mit einem Effektgerät befeuert ist die Spannung schon wieder zu hoch.
Wenn man die Spannung ohne Klangverlust immer gering genug halten könnte, könnte man doch aber zumindest einen Clean-Sound erzeugen...
Im Artikel hatten sie ja kein Problem, denn der Klang wurde von einem DSP erzeugt und über eine MESFET-Class-A-Schaltung vorverstärkt. Die hatten keine Probleme mit SPannungen.