• Also würdest Du mal in ein BWL Buch schauen, dann würdest Du feststellen, dass eine Marge von 30% über Herstellkosten eher auf der unteren Seite der Kalkulation liegt. Schließlich hast Du bei einem Gewerbe ja auch noch jede Menge anderer Gemeinkosten (Werbung, Vertrieb, Auftragsabwicklung, Buchhaltung, Rechnungswesen, Inkasso.........) die davon ja auch noch bezahlt werden müssen. Bei nur 30% Aufschlag auf die HK musst du schon ziemlich Stückzahlen machen (also mehr als ein Teil pro Kunde verkaufen). Meiner Meinung nach liegt allein die Großhandels-Spanne in dem Bereich. Normalerweise kann man für Stückgüter eher rechnen

    1€ Herstellkosten = 3€ Großhandel = 9€ Endkunde

    Nur wennn Du das erreichen kannst ist eine gesunde Geschäftsbasis gegeben. Drunter legst Du drauf. Mach dir mal den Spass und geh mal mit so einer schwachen Kalkulation zu einer Bank und frage, ob Du einen Kredit haben kannst. Ich verspreche Dir, Du wirst Mitleid ernten :D

  • warum können dann diverse konkurrenten ihre geräte um vieles günstiger anbieten? ich mein, die kochen ja auch nur mit wasser und sparen am gehäuse max 5€ ein.
    und schon daran gedacht, dass ich für das zeug, das ich zum bauen einkaufe, in dem fall auch deutlich mehr bezahle bzw. dass die hersteller das dann deutlich billiger bekommen? verschiebt die rechnung nochmals, aber in meinem sinne...

  • Wie noch günstiger???

    Ganz einfach, weil beim Chinamann die Herstellung für einen Appel und ein Ei erfolgt. Das heisst, das Teil kostet dort halt 5€, wenn es hier für 45€ über den Tisch geht. Das funktioniert natürlich nur bei großen Stückzahlen und eben nicht für die Boutique Einzelfertigung. Deshalb kosten die dann einfach so viel mehr, auch wenn im Endeffekt der Materialeinsatz im Inneren kaum größer ist.

    Und mal andersrum: wenn du als kleiner Krauter 500 Stück im Jahr herstellst und verkaufst (das finde ich ehrlich gesagt schon ziemlich gut), kommst Du bei Deiner Rechnung mit 20€ plus gerade mal auf einen Jahresgewinn von 10.000€ von dem du dann knapp 50% Abgaben entrichtest. Und mit 5000€ pro jahr liegst Du unter Hartz 4 und das mit dem ganzen Stress

  • *bump*

    Ich hoffe es ist nicht zu offtopic, wenn ich jetz zum Topic zurückkehre ;D

    Ich suche einen Compressor mit etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten, als z.B. der normale Dynacomp hat, und bin daher auf den Supercomp gestoßen.
    Gibt es inzwischen irgendwo ein Layout/Schaltplan für den Supercomp oder weiss jemand wie man einen normalen Dynacomp zu einem supercomp machen kann?


    danke,
    nico

  • Auf tonepd.com steht einiges in den "Build reports", evtl auch im pdf zum Effekt selbst. Ansonsten hier und auf freestompboxes.org mal die SuFu bemühen...
    Aber wenn du eh selbst baust, kommen evtl auch einige andere Teile in Frage? Sieh dir zB auf fsb mal den Demeter Compulator an, Demo bei proguitarshop.com

    mfg, Immo

  • Zitat von nicouh;276170

    *bump*

    Ich hoffe es ist nicht zu offtopic, wenn ich jetz zum Topic zurückkehre ;D

    Ich suche einen Compressor mit etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten, als z.B. der normale Dynacomp hat, und bin daher auf den Supercomp gestoßen.
    Gibt es inzwischen irgendwo ein Layout/Schaltplan für den Supercomp oder weiss jemand wie man einen normalen Dynacomp zu einem supercomp machen kann?


    danke,
    nico

    Hi,
    Du baust einfach einen Dynacomp und ersetzt den 150K R welcher zu den Kollektoren von Q3 und Q4 geht durch einen 10K Widerstand in Reihe mit einem 150K-C Pot a la. BOSS CS-2 und schon haste deinen Supercomp.

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Zitat von roseblood11;276172

    Auf tonepd.com steht einiges in den "Build reports", evtl auch im pdf zum Effekt selbst. Ansonsten hier und auf freestompboxes.org mal die SuFu bemühen...
    Aber wenn du eh selbst baust, kommen evtl auch einige andere Teile in Frage? Sieh dir zB auf fsb mal den Demeter Compulator an, Demo bei proguitarshop.com

    mfg, Immo

    Der Compulator sieht auch relativ interessant aus, aber auch dieser hat leider nur nen Compressor und Volume Poti. Bei fsb kam ich auf nen ähnlichen thread wie diesen, wo auch nichts konkretes drin stand.
    Bei tonpad hingegen stand wirklich was von nem Mod in den Build Reports.
    Das ist glaub ich der gleiche Mod, den Uwe jetzt auch vorgeschlagen hat ->

    Zitat von lmkv15;276195

    Hi,
    Du baust einfach einen Dynacomp und ersetzt den 150K R welcher zu den Kollektoren von Q3 und Q4 geht durch einen 10K Widerstand in Reihe mit einem 150K-C Pot a la. BOSS CS-2 und schon haste deinen Supercomp.

    MfG Uwe

    Dazu zwei Fragen:
    Ich nehme an, dass der Widerstand in Reihe mit dem Poti (also variabel von 10k bis 160k) die Attack Range repräsentiert.
    Kann ich den Bereich vergrößern, indem ich z.b. einen 1k Widerstand und einen 250k revlog Poti benutze? (250k ist wohl der nächst größte revlog Poti nach dem 150k) oder würde das nichts bringen, weil der Widerstand in den Extrem-Einstellungen dann zu groß/klein wäre?

    Ich habe hier mal ein Bild mit meiner Interpretation des Mods "gemalt". Stimmt das so?
    [Blockierte Grafik: http://img12.imageshack.us/img12/4931/dynacompsupercomp.th.png]

    Danke!
    Nico

  • Nein, oder es ist zumindest unklar gezeichnet. Der 10k darf nur oben bei +9V an der Platine angelötet sein, stell ihn senkrecht und mach mit dem zweiten Bein eine Öse, von der du das Kabel zum Poti ziehst... Vom Poti dann so, wie du es gemacht hast, zum unteren Loch des alten 150k.

    So wie du es gezeichnet hast, ist das Poti kurzgeschlossen...
    ---
    Diese Werte sind jedenfalls in der Praxis alles, was man braucht, 250k macht mE keinen Sinn.

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