Hilfe mit Static Geräusch Ampeg Reverberocket R12R-B BJ1964

  • Stimmt alles, was ihr sagt, aber ich finde es immer merkwürdig, einzelne Ampbauer so auf nen Sockel zu stellen. Die haben es angewendet, ja. Aber eigentlich ist das ja Grundlage.

    Was ist Dir denn jetzt über die Leber gelaufen?

    Wo habe ich jemand auf nen Sockel gehoben? Falls Du diesen Thread verfolgst, war Merlin Blencow meine erste Referenz zu dem Thema. Die beiden Amps kenne ich halt ganz gut und kann aus eigener Erfahrung sprechen, weil mir gerade an der Ecke auch einige Fehler unterlaufen sind.

    Cheers

    G.

  • Huch? Nichts ist mir über die Leber gelaufen, alles gut. :)

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Na da ist ja was los im Thread ...

    Ich muss aber leider sagen, dass Ihr da alle falsch liegt: Wenn jemand auf den Sockel gehört, dann seit Ihr das, für Eure Hilfe und den geballten Sachverstand. Ich kann nur hoffen, dass der Sockel groß genug für alle und immer ist. :)

    Also ich bin mitten im Schaltplan inkl. des Massekonzeptes, da habe ich mir was eingebrockt, das ist ein sehr undurchsichtiges Gewimmel, und ich weiß jetzt schon, dass es Euren professionellen Ansprüchen evtl. nicht ganz genügen wird, was ich da (von Hand) erstelle. Ich hoffe, wenn ich das gut dokumentiere, wir automatisch die Sollbruchstellen finden können und das berühmte eine Kabel, das man dann verlegen oder abzwicken muss.

    Ich bringe ihn dabei auch in einen "normalen" Fluss, ähnlich Fender, unten Reverb, Tremolo, Power angesiedelt sind und der Tonfluss unterbrechungsfrei von links nach rechts.

    2 Mal editiert, zuletzt von schlumpfmeister (28. Januar 2022 um 14:42)

  • :/ Sehr schwer zu lesen,was da die Masseverbindungen angeht,nen layout wär da besser gewesen,um nach zu vollziehen,wo die leitungen wirklich überall an Masse gehen,was davon nun auf dem Board ist z.b.

    Sieht mir aber schon iwo so aus,als wäre da einiges doppelt gemoppelt :/

    Bechergehäuse,Becher Stern,Kabel aus Gehäuse? aus welchem gehäuse? aus dem Becher Gehäuse?oder vom Trafo kommend durchs Chassis?

  • Hast Du die verbindung mal gefunden und den Ansatz ausprobiert?

    There's a built in ground loop in many of those 60's Ampegs too, that will result in a low level hum/buzz that won't go away. You'll see a series of black ground wires looping from one eyelet to another, from the power supply and across the circuit board. In self-biased Ampegs I find removing one that links from the ground end of the output tube cathode resistor to the preamp section stops the hum. To check just remove one end of the link wire. Hum gone? remove the wire.

  • Sieht mir aber schon iwo so aus,als wäre da einiges doppelt gemoppelt :/

    Bechergehäuse,Becher Stern,Kabel aus Gehäuse? aus welchem gehäuse? aus dem Becher Gehäuse?oder vom Trafo kommend durchs Chassis?

    ich hatte den Eindruck, dass da nix gedoppelt ist.

    Becher = intern

    Bechergehäuse = die Masse der Becherelkos

    Diese Gehäuse verfügt über 4 Lötfahnen = Becherstern, da sind alle Masseleitungen verlötet, dann geht das Kabel and Gehäuse / Chassis.

    Vom Trafo an die Lötfahne auf dem Becher, von dort wie beschrieben an das Chassis.

  • Ich sag ja,für mich schwer zu lesen,vielleicht findet ja ein anderes Adlerauge was,ich seh den Wald vor lauter Bäumen nicht :/ .

    Merkwürdig sah für mich z.b aus,die Verbindung unten rechts des vorletzten 20uf C´s,rechts rum an becher stern,und der 10uf links davon,links herum ans chassis und wieder rechts herum.

    liegt wohl aber eher an der zeichenart :/

  • Diese Gehäuse verfügt über 4 Lötfahnen = Becherstern, da sind alle Masseleitungen verlötet, dann geht das Kabel and Gehäuse / Chassis.


    Vom Trafo an die Lötfahne auf dem Becher, von dort wie beschrieben an das Chassis.

    o.k,das hab ich jetzt verstanden,Masseleitungen gehen alle an die Becher Lötfahnen statt ans Gehäuse,und eine Leitung von diesen Lötfahnen ans Chassis?!.

    wie ist der Becher befestigt,Metallschelle ans Chassis? Wie verhält es sich denn,wenn Du entweder die verbindung bechergehäuse zum chassis auftrennst,oder die Schelle entfernst?

  • o.k,das hab ich jetzt verstanden,Masseleitungen gehen alle an die Becher Lötfahnen statt ans Gehäuse,und eine Leitung von diesen Lötfahnen ans Chassis?!.

    wie ist der Becher befestigt,Metallschelle ans Chassis? Wie verhält es sich denn,wenn Du entweder die verbindung bechergehäuse zum chassis auftrennst,oder die Schelle entfernst?

    Sorry, die Info hat gefehlt, der Becher ist auf einer Platine, die ist am Chassis. Der Becher hat keine direkte Verbindung.

  • O.k,ich seh momentan mal sonst noch nix,ausser das das groundshema selber sehr Eigen ist,will ich mal so sagen,hoffe mal,das einer von den anderen hier diesbezgl. noch was sieht :/

    Ansonsten hätte ich evtl noch vorgeschlagen mal mit ner Auto ground lift Schaltung zu testen,bei dem Massekonzept hier aber wohl eher fragwürdig :/ .

    Der trafo selber ist wohl noch der originale? europäische version 230V? und 3-Leiter netzkabel mit Erdung? Oder ist das U.s Version und betreibst den Amp mit Vorschalttrafo? wovon ich mal nicht ausgehe.

  • Hier ein Foto von innen, von ganz am Anfang, da ist links noch der graue rechteckige death cap zu sehen. Ganz links und ganz rechts sind die beiden einzelnen 20uF Kondensatoren (da sind innen neue drin, alle Elkos sind inzwischen getauscht, sowie alle roten Tiny Chiefs, einige Koppelkondensatoren und alle Röhren). Wenn ich es recht sehe, ist der rechte auch nur über die Eingangsbuchsen an Masse und damit eigentlich nahe an dem, was Lothy vorgeschlagen hatte?

    Man kann ganz gut die beiden Massebusse erkennen: der „vordere“ erstreckt sich von ganz rechts bis hinter die dritte Röhre von rechts, der „hintere“ von da bis zur fünften Röhre.

    Eine Überlegung: man könnte den 10uF im Becher stilllegen und irgendwo diskret einbauen, dann kann man Vor- und Endstufe konsequenter trennen.

    Einmal editiert, zuletzt von schlumpfmeister (28. Januar 2022 um 20:02)

  • Eine Überlegung: man könnte den 10uF im Becher stilllegen und irgendwo diskret einbauen, dann kann man Vor- und Endstufe konsequenter trennen.

    Das könnteste zwar probieren,glaub aber nicht,das das hier viel weiter hilft :/

    Wenn Du also die Ursache des Problems nicht finden kannst,ist ja auch immerhin noch möglich,das es wie gesagt,kein einziger Punkt ist sondern eine Gesamtüberarbeitung notwendig wäre,bleibt nur mit Zusatzmaßnahmen wie die angesprochene DC Heizung,besserer Siebung ,die angesprochene Snubber Geschichte,u.s.w,den bleibenden Brumm auf die Art so weit herunter zu drücken,das es akzeptabel ist.

    Alles andere wäre ein "viel" mehr Aufwand,und etwas,was Du nicht möchtest.

    Es gibt hier wohl nicht "die" Lösung durch umändern einer einzelnen Masseverbindung o.ä

    Ein versuch wäre halt noch,weitere andere der NOS Röhren zu testen,obs damit weniger wird,denn die 6sn7 sind ja auch keine Brand neuen,und könnten auch noch diesen Brumm verursachen,wie ja aus mehreren anderen Foren ersichtlich,NOS oder geprüft,heißt nicht immer gleich,das die auch wirklich Top sind,gerade wenn die Dinger einfach nur mit alten Röhrenprüfgeräten aus den 70ern getestet werden,die nur "good" oder "Bad" anzeigen.

    Einmal editiert, zuletzt von Hendrixianer (28. Januar 2022 um 21:17)

  • Es gibt hier wohl nicht "die" Lösung durch umändern einer einzelnen Masseverbindung o.ä

    Ein versuch wäre halt noch,weitere andere der NOS Röhren zu testen,obs damit weniger wird,denn die 6sn7 sind ja auch keine Brand neuen,und könnten auch noch diesen Brumm verursachen

    na ja, ich hoffe ich auf einen Hinweis auf das „eine Kabel“.

    Da ist ein komplett nagelneuer JJ Röhrensatz drin. Als ich dem Amp bekommen habe, war ein Mischmasch mit teilweise sehr schlechten Tester werten drin, ich habe dann 3 russische 6SL7 gekauft, mit denen war er instabil, dann habe ich kurzerhand alle ausgetauscht. Ich kann nochmal selektiv tauschen, ob das was hilft.

    Ahso ja,mal gechopstickt :) ?

    Mein chopstick Verbrauch ist mittlerweile erheblich … das war natürlich das erste, was ich gemacht habe, und immer wieder an verdächtigen Stellen.

  • Nochmal nur fürs Protokoll:

    Es sind nicht die Röhren, es ist nicht die Heizung (oder nur zu einem geringen Teil). Es ist das Masseschema.

    Vor allem die braunen gestufften Dinger mal wieder entstuffen und die Caps dort hinbauen, wo sie gebraucht werden. Dann ALLE Masseverbingungen (auch Potis und vor allem die Inputbuchsen, die welche nicht belegt sind müssen über 1M geerdet sein sonst ist das wie ein blind eingestecktes Kabel) prüfen und nach dem Schema von Merlin B verlegen und löten.

    Mein Rat, mach mal ein paar Tage Pause und les Dir die Dokus dazu nochmal genau durch und versuche zu verstehen, warum was genau passiert und versuche das auf Deinen Amp zu übertragen und die Fehler dann abstellen.

    Es gibt hier keinen quick & dirty Weg. Es wird alles nichts nützen, eine Brummschleife und es brummt, auch wenn tausend andere Sachen optimiert wurden. Es müssen ALLE Ursachen gefunden und beseitigt werden, sonst brummts weiter. Deshalb nützt es auch nix, wenn Du mal eine Sache ausprobierst und wieder zurückbaust und dann einen das Nächste...

    Gruß

    Gerhard

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