• Re: Invertierender Amp

    Hi,

    nö, dagegen spricht nichts - wird ja schließlich in sehr vielen Overdrive/Distortions gemacht.
    Gruß
    Oli

    [size=1]DIY: Soldano X88R, Peavey 5150, Engl 530,Boss AC-2,BD-2,BF-2,CE-2,DM-2,DS-1,DS-2,EH-2,FT-2,HM-2,MD-2,MT-2,NF-1,NS-2,OC-2,OD-1,OD-2,OD-3,OS-2,PH-1, SD-1,SD-2,SG-1,SP-1,TW-1,XT-2,Rocktave Divider,Small Stone,Woody,STL,TS10,TS9,TS808,Obsidian 1+2,EasyVibe,Ultraflanger,Zombie Chorus,PT-80,MU-TRON, etc.[/size]

  • Re: Invertierender Amp

    [Blockierte Grafik: http://bilder.sipzn.de/Dist1Sch.gif]

    so da ich jetzt im Prinzip der Gott geworden bin :P (ironie) hab ich mal hier ganz ordentlich meine Idee auf Papier gebracht. Also ich möchte in der ersten Stufe das Signal auf/über Clipping niveau bringen um die Verzerrung zu erreichen. (Dioden sind per On/Off Schalter zuschaltbar). Hier hab ich noch eine Frage...muss ich hinter der Diodenanordnung noch einen Widerstand anbringen, da sonst zu wenig Spannung über die Dioden abfließt, oder wie regelt man das?
    Bei Tl072b, wird dann nur noch der Pegel eingestellt. Ach ja, bei TL072a erreiche ich doch durch C3 eine stärkere Verstärkung der Bässe oder?
    Ich denke mal, dass die genauen Kondensator-werte durch ausprobieren bestimmt werden.

    Was haltet ihr von dem Entwurf? Könnte der Klingen, ist er einigermaßen Sinnvoll? Bitte um KONSTRUKTIVE Kritik (aber ich denk mal hier sind ja eh alle recht Hilfsbereit im Forum, braucht man also eigentlich garnicht erwähnen ;) )

  • Re: Invertierender Amp

    Hi DaKurt,

    a) ich würde zwischen Ausgang von TL072a und den Dioden einen Kondensator und einen Widerstand schalten (vgl. MXR Distortion+) um den TL072 nicht in die Strombegrenzung zu bringen und die Dioden zu schonen. Würde dann aber noch einen Kondensator zwischen Dioden und vref von TL072b schalten (10n-100n)

    b) auf jeden Fall Chris´ Vorschlag beachten

    c) wenn Du viel Zerre willst R1 verkleinern z.B. 1k oder einen Trimmer benutzen, kannst aber auch das Gainpoti mit 1M dimensionieren.

    d) wenn Du C2 erhöhst, dann hast Du eine weniger starke Abschwächung der Bässe - im prozentualen Vgl. zum Eingangssignal können sie nicht angehoben werden, das mußt Du anders machen, z.B. Tonestack oder Tiefpass

    e) würde R4 nicht als Volume bezeichnen, da Du mit diesem Poti den Sound nicht ganz abdrehen kannst - die minimale Verstärkung eines nichtinvertierenden Verstärkers ist 1, d.h. Eingang=Ausgang - würde eher das Poti nach C5 (besser etwas vergrößern z.B. 1µ) gegen Masse hängen (vgl. MXR D+).

    Gruß
    Oli

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  • Re: Invertierender Amp

    ok danke für die Tips ich werde sie alle umsetzen.

    Wie schaut es eigentlich nun mit dem Hard Clipping aus? Sollte ich da einen Widerstand nach dem Dioden (vor dem Vref zeichen) setzen, damit das Signal (wenn über der 0,6V schwelle) mehr über die Dioden abfließt oder wie bewältig man das Problem, dass ab ner gewissen Versärkung (zB 3V nach TL072a) das Signal nicht nur zum teil abfließt und man nichts von dem Hard Clipping effekt hat? Wie groß müsste der Widerstand sein?

  • Re: Invertierender Amp

    Hi DaKurt,

    So ein Widerstand brauchst Du nicht. Du wirst immer ein hardclipping haben.
    Gruß
    Oli

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  • Re: Invertierender Amp

    ahhh, ich hab heut mal wieder den ganzen Tag gelötet. Den ganzen Misst nochmal neu aufgebaut und so angepasst das er mehr oder weniger ;) in so ne Hammond Box passt. Und welch ein wunder, beim testen hat es auf anhieb funktioniert. Ich hab nur son Problemchen... wenn ich R2 von 0 immer weiter aufdrehe, wird das signal immer lauter, wie es ja auch soll aber sobald es einen gewissen pegel erreicht knaxt das signal bzw. bei ganzem aufdrehen hört man plötzlich garnichts mehr. Ich dachte evtl das der Knax-punkt was mit dem Hardclipping zu tun hat, da man, wenn man den Poti genau zwischen knaxen und cleanen sound hat einen wunderschönen zerrsound hat (der wirklich richtig gut klingt für sowas simples) aber eine minimale veränderung führt schon wieder dazu das das signal ab und zu aussetzt und man nur zwischendurch einen zerrsound hört, bzw. wie schon gesagt, irgendwann hört man dann garnix mehr :/

    Könnte das auch an meinem Poti liegen? kaputten Dioden? einfach nur zu viel verstärkung(glaub zwar nicht)?!


    Danke für eure Hilfe!

  • Re: Invertierender Amp

    Hi,

    jetzt poste mal einen aktualisierten Plan, wie Du das Teil gebaut hast!

    Gruß
    Oli

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  • Re: Invertierender Amp

    coole Sache, sowas ähnliches plane ich auch... also könnt ihr euch schon drauf einstellen das ich euch ma wieder in naher zukunft auf den Geist gehe

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  • Re: Invertierender Amp

    das ist mir schon klar das die sich ähneln. Beide basieren nun mal auf non inverting amplifier mit dioden cutting, aber das wichtige ist ja das ich da mehr oder weniger von 0 angefangen habe! Außerdem ist das ja nur die basis, es kommt ja noch ein equalizer hinterher und noch einige features wie Soft oder Hard Cutting usw.

    also büddö nicht so fertig machen :-\

  • Re: Invertierender Amp

    Sorry, war nicht so gemeint. Im Gegenteil, ich finde das sehr löblich, wenn man sich alles von Grund auf erarbeitet, wirklich. Aber aus den Schaltplänen ergeben sich halt einige der Problemlösungen von selbst. War wie gesagt eine ganz dämliche Nachfrage. Also, weiter im Text!

  • Re: Invertierender Amp

    ach ja zurück zu meinem problem. Ich vermute das er ab so >3/4 des Potis zu stark verstärkt. Denn wenn man den poti ganz langsam immer weiter dreht so hört man:
    lauter->lauter->verzerrung wenn man nun noch minimal weiterdreht hört man noch das die verzerrung immer stärker wird bis man plötzlich nix mehr hört bzw nur noch so in bruchteilen das signal, jenachdem wie stark mein in die gitarre haut...

    aber wie kann es sein, das der poti so empfindlich ist, das so ne minimale drehung schon reicht? ist es evtl kein Linearer poti, obwohls einer sein müsste? oder benutzt man bei sowas normalerweise exponentielle potis.


    Gruß Claudio

  • Re: Invertierender Amp

    Zitat von nessbass


    Sorry, war nicht so gemeint. Im Gegenteil, ich finde das sehr löblich, wenn man sich alles von Grund auf erarbeitet, wirklich. Aber aus den Schaltplänen ergeben sich halt einige der Problemlösungen von selbst. War wie gesagt eine ganz dämliche Nachfrage. Also, weiter im Text!

    ja ist ja auch garkein Problem ;)

  • Re: Invertierender Amp

    Gibts überhaupt exponentielle Potis?? ich dachte nur log und lin

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  • Re: Invertierender Amp

    ist das nicht eigentlich das gleiche? also wenn das eine logarithmisch von 0-100 geht dann geht er doch exponentiell von 100-0 runter? ach kack Mathe LK da. ich mein natürlich log potis :(
    sorry

  • Re: Invertierender Amp

    Kannste das testen ob der von dir beschriebende Effekt eintritt oder haste das ausgerechtnet oder is es nur ne Vermutung?
    Ich würds einfach versuchen, vielleicht tritt das doch nciht ein...

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