Hallo Forum Community,
ich habe einen seltsamen Fehler am Tommy III Bausatz (von pedalpcb.com).
Der Tommy hat 2 Wochen super funktioniert und plötzlich kommt aktiviert kein Signal mehr raus. Bypass geht.
Ich habe schon 2x auf Verdacht Löststellen nachgelötet und danach ging wieder alles, bis zum nächsten Mal Totalausfall, von einem Tag auf den anderen, ohne das Pedal auch nur zu bewegen. Der Fußschalter scheint ok, da ich ihn nach dem Ausfall zig mal betätigt habe, ohne eine Änderung.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen oder eine Idee wo ich suchen könnte?
Mark
Tommy III Bausatz plötzlich tot
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howas
17. Oktober 2021 um 12:32 Hat den Titel des Themas von „Tommy III Bausatz“ zu „Tommy III Bausatz plötzlich tot“ geändert. -
Moin,
bitte den Schaltplan verlinken und Fotos der Platine und der Verkabelung einstellen.
Ansonsten würde mir spontan einfallen:
- IC ordentlich im Sockel?
- Fußschalter defekt oder Verkabelung mit kalten Lötstellen
- kalte Lötstellen bei den Potis (Alphas verbaut?)
- kalte Lötstellen bei Clippingschalter / SW1
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Moin,
danke für die schnelle Antwort. Hier schon mal der Schaltplan, Fotos folgen:
https://www.pedalpcb.com/docs/TommyIII.pdf
Werde heute Abend mal die genannten Stellen kontrollieren und nachlöten. -
Bevor du aufs Blaue alles nachlötest, check doch mal mit einem Multimeter deine Lötstellen oder guck mit nem Audioprobe, wo das Signal “hängt”.
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Ja, so ein Audio Probe muss ich mir mal zusammenlöten, das ist schon mal ein guter Tip.
Was so seltsam ist, dass das Pedal immer eine Zeit lang perfekt funktioniert und dann plötzlich gar nicht. Netzteil habe ich auch schon ausgeschlossen. -
Löte mal die 6 Pins deines Schalters auf der Platine nach und wenn du gleich dabei bist deine Potis auch.
Und check bitte mal deine Kabelverbindung zwischen Hauptplatine und Fußschalter-PCB. Sieht aus, als wären da einzelne Litzendrähtchen nicht korrekt verlötet und berühren den danebenstehenden Kontakt.
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Hi howas,
Zeigst du uns noch Bilder der Unterseite? Von den Lötstellen, die man auf den aktuellen Bildern sehen kann würde ich die Extrapolation wagen und behaupten, dass es an einer/mehreren Lötstelle(n) liegt. Der Schalter, den Markus ansprach, hat z.B. mal ziemlich offensichtlich zu wenig Lot abgekommen. Beim Fußschalter genauso.
Lieben Gruß,
Max

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Das grüne Kabel sieht nicht verlötet aus
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Das grüne Kabel sieht nicht verlötet aus
Jupp. Genau das meinte ich. Da gucken einzelne Drähte des grünen Kabels raus…
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Aber auch genau was du schreibst: Bei den Schaltern ist das überall nicht ordentlich.
Ich hab echt das Gefühl, dass 90% der Problemthreads hier nicht existieren würden, wenn jeder ne Leistungsfähige Lötstation hätte und bei ausreichend Temperatur lötet.
Und da spreche ich aus eigener Erfahrung.... Wie oft hatte ich probleme mit schlechten Lötstellen obwohl ich eine gute Ersa station hatte... Die station hatte einfach nicht genug Leistung. Seitdem ich ausreichend Leistung hab ist mir ein derartiges Problem insgesamt genau einmal passiert.
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Technik > Ausrüstung, glaub es mir. "Wie man mit dem Hammer nagelt..."
Ich habe über 10 Jahre lang nur mit nem 15W-Kolben gearbeitet und das ohne Probleme. Gute Station hilft natürlich, das ist klar. Aber man muss wissen, wie es geht und geübt sein, sonst bringt das alles nichts.
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Haufenweise kalte Lötstellen, vor allem am Fußschalter, teils den Potis, aber auch den Buchsen...
- Mit der Lötspitze jeweils beide zu verbindenden Teile zugleich etwa eine Sekunde erhitzen, die Spitze muss also an den Punkt, wo beide Kontakt haben. Dann das Lötzinn direkt dorthin geben, kurz mit erhitzen, dann Lötspitze wegziehen.
- Kabel fixieren vor dem Löten, sonst rutschen sie durch, sobald es warm wird.
- Potis ins Gehäuse setzen, nur lose verschrauben. Platine drauf stecken, alles so ausrichten, dass es gut und ohne mechanische Spannung sitzt. Dann erst verlöten.
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Hallo,
das Pedal geht wieder. Es war nicht der Fußschalter, sondern ein Widerstand. Trotzdem habe ich anschließend noch mal alle von euch bemängelten Löststellen nachgelötet.
Danke für Eure Hilfe und die Tipps!
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