• Das mit der gegenkopplung erklär mir doch bitte. Ich will auf jedenfall die relative Differenz zwischen inverted und non-inverted. Nix absolutes.
    Dynamik fehlt im Moment komplett, die muss ich noch nachreichen.


    Die original schaltung hab ich mittlerweile (ziemlich dreckig) zum laufen gebracht. Allerdings ist das Signal hinter meinem tl072 immer weg.

  • Also wenn Du mit Deiner obigen Komparatorschaltung arbeitest, dann benötigst Du für den Operationsverstärker eine symmetrische Spannungsversorgung, also zusätzliche -9V.
    Wenn Du mit einem Differenzverstärker gemäß meinem obigen Link arbeiten möchtest und den mit einer asymmetrische Versorgungsspannung betreiben möchtest, dann muß der R4 nach UB/2 statt nach Masse geschaltet werden, alternativ zwei doppelt so große Widerstände, einer nach Masse und einer nach +9V.

  • Auch das verbinden von R4 mit 4,5V (also der halbierten Spannung) klappt nicht. Ich bin mir gerade nicht ganz sicher ob ich das gut ausgedrückt hab: Ohne feedback ist das OpAmp ausgangssignal in der simulation ja gut. Ich nur real funktioniert es nicht. Ich hab deswegen auch schon von dem Universal OpAmp in LTSpice auf den TL072 gewechselt, den ich real nutze... weiterhin ist es so, dass nur in der Sim Output am OpAmp ist.

  • O.k. Du bist bei Variante Differenzverstärker.
    Sind denn die Dioden raus, bzw. ersetzt durch die entsprechenden Widerstände?
    Wenn ja, welche konkreten Widerstandswerte verwendest Du?
    Und welche DC-Spannungen misst Du an Eingängen und Ausgang vom 072?

  • Hi, die dioden sind noch drin, da sonst folgendes nicht mehr funktioniert:

    Hi Christof,
    Die Basis von Q3 bekommt ihren Strom in der negativen Halbwelle via C8.
    Grüße, Loesti


    Ich hatte in der Sim Widerstände zwischen 1k und 100k ausprobiert. Alles ohne erfolg.


    Die DC-Spannungen meinst du sicher direkt am Beadboard. Das messe ich sobald ich dazu komme ;) (also in 1-2std.)


    Edit: Tatsächlich funktioniert es auch ohne die dioden noch. Allerdings hab ich dann für meinen geschmack noch zu viel von der input-frequenz im ausgangssignal

  • Das mit C8 ist immer noch so. Die Basis von Q3 "borgt" sich darüber in der negativen Halbwelle etwas Ladung um über den Kollektor das 500-fache davon aus der Versorgung ziehen zu können, "parkt" die Ladung auf dem Koppel-C und pummt sie in der positiven Halbwelle zurück.
    Das mit den Dioden kann nicht gehen. An den Kollektoren von Q4 und Q5 liegen 0V bis 2V, die Operationsverstärker liegen aktuell bei 4,5V. Über die Dioden kann also nichts rein- und nichts rausfliessen.


    Edit:
    Die ungeradzahligen Oberwellen der geteilten Frequenz hast Du mit so einer Flipflop-Schaltung ohnehin im Signal. Da macht sich etwas Originalfrequenz, was ja die geradzahligen Oberwellen der geteilten Frequenz sind, doch eigentlich nicht schlecht.
    Für einen nichtverzerrenden Downoctaver benötigst Du einen gegengekoppelten Ringmodulator. Der muß dann allerdings sehr genau selektiert bzw. justiert sein, damit er nicht schwingt.

  • Den Differenzverstärker hast Du also noch gar nicht probiert?
    Rechteck rundfiltern ist schwierig, weil das i d.R. frequenzabhängig ist. Außerdem hat das Rechteck aus dem Komparator null Dynamik mehr.
    Wenn Du aber auf Komparator und Dioden "schwörst" geht auch das, folgendermaßen:
    - Mit Deinem TL07x wenn Du anstelle D2 und D3 Zenerdioden ca. 4V verwendest und jedem Eingang zusätzlich einen Pullup ca. 100k nach +9V spendierst.
    - Mit einem Negativrail-OPA wie dem LM32x oder LM358, wenn Du entweder an die Eingänge Pulldowns (wieder ca. 100k) nach Masse legst oder alternativ Deine Dioden umdrehst.

  • Niceee :) (mit deinem Vorschlag)


    Das will ich heute Abend unbedingt mal Brotbrettern. Wenn es funktioniert, dann schau ich mal ob ich es schaffe a) die frequenz/output-amplituden abhängigkeit zu entfernen und b) die input dynamik auf den output zu übertragen...



    Konnte es noch weiter optimieren:

  • Hab es jetzt auf dem brotbrett gebaut und das ist echt spannend :)
    Mit ner tele geht's fast nicht. Nur vereinzelt.
    Dann mit ner ibanez und humbuckern kann man damit oberhalb des 12ten Bundes echt was anfangen :)


    Für die tele brauche ich mehr output und muss mal mit nem tiefpass am input experimentieren

  • Ich stehe gerade nochmal aufm schlauch. Hab jetzt einige sims mit wave-file gemacht und echt gute ergebnisse bekommen. Leider hab ich nun festgestellt, dass das wavefile eher so bei +/- 400mV und nich +/- 40mV wie ne gitarre abgespielt wird. Mit den Voltage divider den ich dort jetzt eingebaut hab bekomme ich die schaltung nicht mehr dazu zu tracken.


    Ich würde jetzt ungern noch nen OpAmp am Eingang einsetzen und lieber versuchen mit vorhandenen komponenten mehr gain zu erzeugen. Habt ihr da vorschläge?


    Das hier ist im moment die schaltung:

  • 1. Der Tiefpass am Eingang in der Form kostet enorm Pegel.
    2. D1 und Q3 bedingen einen Threshold, der könnte mit Germaniumexemplaren gesenkt werden.
    3. Die Wahl von 2k für R8 und R9 in der Stufe Q4/Q5 ist für den Treiber Q2 eine zu hohe Last, schon die ursprünglichen 10k sind etwas knapp gewesen.

  • Dann kann ich ja heute wieder etwas dran basteln :)
    ...noch immer in LTSpice.


    Irgendwann muss ich mir mal die Zeit nehmen, jede Menge 'dumme' Fragen zu stellen. Hier im Forum oder am liebsten wenn jemand sich erbarmen würde auch live über irgend ein Tool in dem man Sprechen und den Screen sharen kann.


    @l0e5t1
    1. Der Tiefpass am Eingang ist nötig, damit er auch die Tele trackt. Ohne hab ich nur mit Humbuckern n brauchbares ergebnis
    2. Germanium Transistoren werde ich wenn überhaupt erst später ausprobieren. Vielen Dank für den Tipp
    3. Dann baue ich das mal zurück. ...


    @cebersp ... und baue den Q1 Eingangs Puffer wieder ein. Denn das senken auf von R8 und R9 war nach dem entfernen des eingangspuffers notwendig.


    Ganz spannend hier war, dass er bei 10k immer 4 Wellen und nicht nur 2 übersprungen hat. Eventuell ersetze ich R8 und R9 später durch nen (trim-?)poti. Mal sehen in welcher form.

  • Frage mich, ob man nicht mit einem Flipflop statt Multivibrator hier besser fährt, siehe Teil-Schaltung um q8, q9 hier:
    colorsound_octivider_v11.gif (1280×832) (parasitstudio.se)
    Das Konstrukt um Q3 entfällt und das Flipflop kann dann gleich vollen Digitalpegel liefern, womit man den ersten Operationsverstärker als Eingangsverstärker nehmen kann.

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