Shocktave

  • Hi,

    ich hab jetzt mal versucht diesen Schaltkreis auf dem Breadboard zu bauen: https://www.diystompboxes.com/analogalchemy/sch/shocktave.html

    Das sah dann so aus:

    Ein paar Teile musste ich anders wählen.

    • R: 3,3Meg -> 3x 1Meg
    • Pot: 2k Lin -> 10k Lin mit 2,4k R parallel
    • NPN: 2N5089 -> S9014
    • D: 1N914 -> 1N4148

    Leider klappt das so überhaupt nicht. Ich bekomme ein leicht verzerrtes signal, aber absolut keinen octave-effekt.
    So hab ich das teil dann mal in LTSpice nachgebaut und dort funktioniert es auch nicht:

    Ich hab ehrlich gesagt noch nicht ganz begriffen, wie die schaltung funktionieren soll, deswegen bin ich für jede hilfe dankbar!

  • Moin,

    Der Fehler wird hier wohl bei Deinem 10K Poti mit dem parallelem R liegen,Das Poti wird so extrem un-linear,das Du zwar an den Endpunkten die richtigen Werte erhalten magst,aber in der Mitte wohl deutlich erhöte Werte,für die Oktave ist es aber wichtig,den Sweetspot zu finden.Kannst ja in Spice mal das 2K einsetzen und damit probieren,das die Schaltung mit den original Werten läuft,kann ich bestätigen,da ein Kumpel von mir diese vor Jahren mal gebaut hat ;) .

    Gruß,
    Micha

    Edit: Bei den 3x1M,würde ich noch nen 300K dran hängen,damit der Wert auch stimmt

    Einmal editiert, zuletzt von Hendrixianer (18. April 2021 um 11:16)

  • Hmm, also ich hab in LTSpice jetzt mal die original-werte verwendet. Das hilft aber alles nicht.

  • Komma funktioniert nicht in LTspice, siehe dein 2,4k. Das musst du entweder als 2k2 oder 2.4k schreiben.

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Hat leider auch nix gebracht :(

    Was mir bei der analyse auffällt ist, dass er für gutes tracking einen HighPass filter macht. Dadurch hat eine Amplitude egal in welcher Frequenz ähnlich viel energie. Diesen Hochpass sollte man (wenn das octaving denn funktioniert) hinterher wieder umdrehen. ;)

  • Da würde ich an Deiner Stelle zuerst einmal in Simulation und Aufbau Nanofarad anstelle von Picofarad verwenden, so wie beim Vorbild auch.
    Weiter kann es dann noch sein, daß Du in der Simulation R8 gegenüber R9 um ca. 20% erhöhen musst. Solche Oszillatoren mit exakt gleichen Hälften schwingen nämlich schwer an. In der Praxis reichen aber oft die Bauteiletoleranzen schon für die benötigte Asymmetrie, in der Simulation gibt es die eben nicht.

  • Cool, danke für euer Input. Jetzt muss ich die Kinder noch über den Abend bringen und freue mich darauf danach weiter zu experimentieren :)

  • So, nach dem nF/pF debakel (leider nur in der sim falsch) macht die sim nun diese kurve:

    ich will aber mal was ausprobieren, denn ich hab das gefühl ich könnte das noch besser:...

  • Hmm? Was fragst du dich?

    Ich hab aus der linken und rechten Seite dieser instabilen schaltung mittels opamp die Differenz gebildet, die eine sehr viel saubere rechteckwelle halber Frequenz erzeugt und da dann noch nen low pass filter drauf, damit aus der rechteckwelle wieder etwas mehr sinus Form wird. Natürlich will man das später mit dem original Signal mischen. Ich frag mich, was bei nem octaver geschieht, wenn man ein Feedback einbaut :D

  • Also neutralisierst Du quasi das was die Schaltung mit Deinem Eingangssignal macht,was ja so gewünscht ist?!,um dieses fast neutrale Signal wieder dem eigentlichem neutralem Signal dazu zu mischen?

    Naja,hab eh keine Ahnung von dem Simulations gedöns :D ,zumal man da zwar ne Sinus Welle o.ä rein schicken kann und diese verändern kann oder auch nicht,letzten Endes weißt Du aber nicht wie sich das wirklich anhört,wenn Du da die Klampfe und auf der andren Seite nen Amp dran hast ;) .

    Was das Feedback bei nem Octaver macht,kann ich nicht sagen,aber nen Booster oder ein als Booster genutzter Screamer,gibt schreiendes Sustain ohne Ende :D :D :D ,da brauchts nicht mehr.

    Edit: Ach ja,ich vergaß,daß das ja auch ein Octave Down und kein Octave up Effekt ist,da kann ich nicht sagen wie das mit Booster o.ä klingt,ist bei mir gegenüber dem Octave up effekt eher weniger genutzt ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Hendrixianer (18. April 2021 um 20:56)

  • Man kann Sounddateien durchschicken :) Und das klingt sehr ähnlich zur Realität, hab ich schon öfter mal gemacht :)

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Ah,o.k,das natürlich noch mal was anderes ;) ,denn wenn ich etwas selber kreire oder Schaltungen verändere,bringt es mir recht wenig,wenn ich am Ende da nur ne veränderte Sinus Kurve o.ä,sehe,wo ich nicht weiß,wie es sich anhört.

    Hab ja so ein altes DDR Oszi da,da kann man nicht wirklich irgendwelche Werte ablesen,nützen tut mir das Teil aber dennoch sehr zur Signalverfolgung,und wenn ich weiß,wo muß jetzt z.b ein Rechteck,Sägezahn o.ä anliegen,ebenfalls kann ich damit auch sehen wo was oszilliert oder pulsiert,oder was die Schaltung aus meinem Eingangssignal macht,aber ob das richtig ist,was da optisch zu sehen ist,kann ich erst bestätigen,nachdem ich die nun so getestete Schaltung mal in Ihrem angedachtem Umfeld,sprich Guitar&Amp höre.

  • Sorry, aber worauf willst du hinaus? Ich will keine zerre sondern einen octaver. Das output signal hat die halbe Frequenz vom input?!

  • Ich will nur darauf hinaus,das ne Simu und die Realität 2 versch. Dinge sind,haste da jetzt ma auf Deinem Brotbrett die ursprüngliche Schaltung zum laufen gebracht?,und Dir,wenn diese läuft angehört,wie diese klingt?,das Teil ist keine clean octave down,sondern ein Fuzz artiges octave down,ne cleane octave runter wirste wohl daraus nicht bauen können,auch Wenn Dir Deine Simu was anderes sagen mag.


    Das output signal hat die halbe Frequenz vom input?!

    Und? wie hört sich das an??

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!