Hallo zusammen,
immer auf der Suche nach dem Optimalen stellt sich mir die Frage was nun die beste Schirmung gegen Trafoeinstreubrummen ist, gerade die Zuleitung von der Inputbuchse zur 1. Röhre scheint
mir da besonders empfänglicg dafür zu sein. Ich habe mich deshalb mit diesem Artikel beschäftigt: valvewizard.co.uk/Grounding.pdf.
Dort auf Seite 265, Fig. 15.3c nimmt Herr Blencowe als Zuleitung von der Inputbuchse ein "symmetrisches" Kabel, bei dem die beiden Innenleite Masse und Signal darstellen und der Außenleiter, der nur an einer Seite an Gehäuse gelegt wird und die andere Seite unangeschlossen bleibt, als Schirm fungieren soll. In Hifi Foren wird das als "pseudosymmetrisch" oder "pseudo-differentiell" deklariert. Die Meinungen
sind unterschiedlich.
Während sogar Kabelhersteller wie z.B. Sommer diese Verbindungsar empfehlen, sprechen andere davon, dass ein Schirm nur gegen magnetisch Störeinkopplung helfen kann, wenn er beidseitig angeschlossen ist. Von daher wäre ja diese Art der Verkabelung sogar kontraproduktiv.
Was haltet Ihr von so einer pseudosymmetrischen Zuleitung
1) im Gehäuse von Röhrenamps selbst
2) als Verbindung zwischen zwei Geräten, z.B. im Einschleifweg eines Amps oder gar als Gitarrenkabel?
Oder funktioniert diese Pseudogeschichte nur, wenn der Eingang, also der Empfänger des Pseudosignals ein richtiger Differenzenverstärker (z.B Mikroeingang am Pult) ist?
Gruß
Oli