Vu-tron

  • Hi Oli,

    Ob diese PCB im speziellen jetzt Dual Layer ist kann ich nicht sagen,denke aber schon,kenne den Hersteller,und die machen fast nur Dual Layer,wie die meisten Heutzutage,glaube also nicht,das die hier ne Ausnahme gemacht haben :huh: .

    Ja,aufbohren ist immer Mist,bei den Dingern,endet oft mit dem Einsatz eines Jumpers,da die Durchkontaktierung fürn A.... ist.

    Hatte sowohl schon Fälle zur Rep. da,wo durch diese Art der Poti Befestigung sowohl Leiterbahnen,Lötaugen als auch Durchkontaktierungen defekt waren oder eben nicht leitend,die Fehlersuche gestaltete sich oft sehr Nerven aufreibend :cursing:


    PS: Sag ich ja, einen Widerstand kann man nur verlässlich messen, wenn zumindest ein Ende "in der Luft" hängt.

    Das sehe ich genauso :love:

    Würde ja an dieser Stelle gerne noch was produktives beitragen,aber im Moment wüsste ich nicht wo ich da noch ansetzen sollte,zumal mir der aktuelle Stand der Dinge jetzt gerade nicht so ganz klar ist,was ich noch verstanden habe,ist das durch das Nachlöten,das ganze sich verschlimmert hat,aber was gibt das Teil den nun genau noch von sich?


    Gruß,
    Micha

  • Ich würde ja gern umfassend den aktuellen Stand posten. Ich bin es aber so leid proforma Tipps wie "alles neu löten - nur in gut" zu bekommen. Umso mehr ich euren Ratschlägen gefolgt bin desto schlimmer sah das Board aus. Ich mach nachher nochmal Fotos. Wie schaff ich es denn, dass nicht jede einzelne Lötstelle schlecht gemacht wird?
    Ich hab wirklich alles durchgemessen. Es bleibt nur ich die Frage, weshalb ich 50k zwischen VB und GND habe (es sollte überhaupt kein Kontakt bestehen). Ansonsten können es natürlich noch die Fassungen sein.
    Auch der Rat, was ich alles einlöten soll ist doch absolut kontraproduktiv solange ich noch auf Fehlersuche bin.

    Hmm. Gleichzeitig bin ich euch natürlich sehr dankbar, dass ihr drauf schaut und mir helfen wollt. Danke dafür!
    Durchkontaktierung bei Elkos ist ja nicht so einfach. Ich mache es so, dass ich Hitze drauf gebe bis das lötzinn wegsackt. Dann gibt's noch n bisschen lötzinn nach und gut is.

    Bilder und Audio kommt dann im nächsten Post sobald ich dazu komme.

  • Zu geringe Löttemperatur, vermutlich schlechte Technik, und inzwischen vermutlich viele Lötstellen, die ohne Zugabe von Flussmittel mehrfach aufgeschmolzen wurden. Viele sehen eher wie geklebt aus, krass zB die vor dem Mittelpin des Potis. Du musst IMMER die Lötspitze an den Punkt bringen, wo sich Bauteil und Platine berühren, und beide Teile zugleich erhitzen, auch beim Nachlöten. Das Lötzinn fließt dann drumrum.

    Es ist auch nicht gut, Beine erst nach dem Löten kurz abzukneifen, dabei kann die Lötstelle beschädigt werden.

    Ich würde hier mit Lupe und viel Licht alles durchgehen und im Zweifel jede Lötstelle versäubern, inkl Reinigung der Zwischenräume. Wo so dicke Perlen sind, mit Entlötpumpe was abnehmen und mit flussmittelhaltigem Zinn neu löten.

  • Also ich sehe da zwei

    Meinst dunkel = spät also hast dir sicherheitshalber schon einen hinter die Binde gekippt? :D

    @gast11 ich geb mir jetzt mal maximal Mühe und schieb alles aus dem falschen Hals zurück in den richtigen:

    Zu geringe Löttemperatur

    Eigentlich nicht. Eher zu wenig watt beim bleifrei löten. Die gute Ersa-Station steht auf über 400°C ist aber nicht geeicht und macht nur 25 Watt

    vermutlich schlechte Technik

    Ich werde immer besser umso mehr praxis ich bekomme. Grundsätzlich weiß ich ja wie es geht.

    inzwischen vermutlich viele Lötstellen, die ohne Zugabe von Flussmittel mehrfach aufgeschmolzen wurden

    Sehr wahr. Vor allem das 'inzwischen'. Ich hab bislang keine guten Erfahrungen mit Flussmittel gemacht. (Allerdings bislang auch nur billiges Lötfett ausprobiert) Empfehl mir doch mal was gutes.

    Viele sehen eher wie geklebt aus, krass zB die vor dem Mittelpin des Potis.

    Das geklebte kommt vor allem vom erneuten Löten der anderen Seite. Wie oft könnt ich Kotzen, wenn sich nichts so verhält wie es soll.

    Du musst IMMER die Lötspitze an den Punkt bringen, wo sich Bauteil und Platine berühren, und beide Teile zugleich erhitzen, auch beim Nachlöten. Das Lötzinn fließt dann drumrum.

    Ja, das weiß ich und mache es auch. Allerdings hab ich immer die quadratur des Kreises, wenn mein scheiß Lot mit nem schwachen Lötkolben verlötet werden muss. Ich versuche oft zuerst Zinn an die Stelle zu bringen und dann alles auf zu heizen, weil ich erst mit dem Zinn außreichend Kontaktfläche schaffen kann um die Hitze zu übertragen.

    Es ist auch nicht gut, Beine erst nach dem Löten kurz abzukneifen, dabei kann die Lötstelle beschädigt werden.

    Okay. Das hab ich dann definitiv oft falsch gemacht. Danke für den Hinweis.

    Ich würde hier mit Lupe und viel Licht alles durchgehen und im Zweifel jede Lötstelle versäubern, inkl Reinigung der Zwischenräume. Wo so dicke Perlen sind, mit Entlötpumpe was abnehmen und mit flussmittelhaltigem Zinn neu löten.

    Nein, da vergeht mir der Spaß.

    Und wenn du einfach nochmal einen bestellst? Evt. fällt beim Nachbau der Fehler auf... wer weiß ob du mit dem Ding längerfristig Spaß hast, selbst wenn du ihn zum laufen bringst

    Nein, da vergeht mir der Spaß. Dann kann ich auch hinschmeißen und dieses Hobby ganz aufgeben. Ehrlich, wo soll das hinführen? Wenn du es so machen würdest, dann tut es mir leid, dass du keine anderen Sorgen hast.


    Nun gut. Ich muss das Gerät dann nachher mal wieder ins Gehäuse stecken und dann weiterziehen. Das nächste Projekt wartet schon ;)

    Gruß,
    Simon

  • Wäre sehr gerne besoffen, aber eigentlich meinte ich (neben den beiden verbundenen Lötpunkten unten) dieses Prachtexemplar:

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • besorg dir bleihaltiges Lötzinn, dann flutscht es beim nächsten Effekt viel besser. Die Spitze darf man dann bloß nicht mehr für bleifrei verwenden.

  • @Moonshine das ist Schrott. Ist mir bewusst. Die Verbindung ist gut auf der anderen Seite. Ich bilde mir ein, dass sich dieses pcb schlechter löten lässt, als andere zb von Musikding.

    @gast11 ich hätte gern wieder das gute fixpoint welches ich früher hatte. Das gibt es einfach nicht mehr :(

  • Hallo Simon,
    vor dem nächsten Projekt würde ich an deiner Stelle erst einmal überlegen, ob ich in eine leistungsstärkere Lötstation investiere. Deine Erfahrungen zeigen mir, dass es vielleicht gar nicht so übertrieben war, mir als Anfänger von vorne herein eine 70 Watt Weller Lötstation zu gönnen. Und auf die Idee für mein Privatvergnügen bleifrei zu löten, bin ich erst gar nicht gekommen. Wahrscheinlich sind mir dadurch eine Menge Probleme erspart geblieben.
    Lass dich von der Tücke des Objekts nicht unterkriegen.
    Gruß, Jürgen

    "I could've bin a wolf, you know. With diffrent parents, of course." Terry Pratchett: The Fifth Elephant

  • besorg dir bleihaltiges Lötzinn, dann flutscht es beim nächsten Effekt viel besser. Die Spitze darf man dann bloß nicht mehr für bleifrei verwenden.

    Warum darf man die Spitze nicht mehr für bleifrei benutzen?

    "I could've bin a wolf, you know. With diffrent parents, of course." Terry Pratchett: The Fifth Elephant

  • @Gaspode hätte ich nicht ne gute ersa ms 250 lötstation geerbt hätte ich was vielleicht auch gemacht. Im Moment brauche ich einfach bleihaltiges lot und finde keine gute bezugsstelle. Wenn ich mal was finde dann zu mondpreisen.
    Ich besitze neben der lötstation noch ne zweite billigstation, die etwas gröber ist und mehr Leistung bietet. Und noch ne billige lötpumpe als Lötkolben ohne Station.

  • @gast11: danke für den Link, ist dort sehr komplex erklärt. Ich merke mir einfach, dass Bleikontamination die Haltbarkeit einer bleifreien Lötverbindung beeinträchtigen kann. Und wenn du sagst, dass 15 Watt für das bleihaltige Löten einer Platine ausreichen, dann glaube ich dir das.

    "I could've bin a wolf, you know. With diffrent parents, of course." Terry Pratchett: The Fifth Elephant

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!