Big Muff - Mods / Clipping Optionen

  • Und allem Anschein nach war es keine ernstgemeinte Antwort. Allerdings hat sie bei mindestens fünf Leuten für Erheiterung gesorgt. Ist das nix Wert?

  • Meine Güte, ein bisschen Spaß darf doch wohl mal sein :whistling:

    Ist ja nicht so, als hätte dir in der Vergangenenheit noch nie jemand geholfen oder seriös geantwortet :saint:

    Ich kenne den konkret nicht. Für mich ist aber das ganze "Mod-Word-Bingo" eh völliger Quark. Für mich klingt das alles so:
    - "Oh, das ist der Ultragain-Turbomod für Pedal XY (ist in Wahrheit einfach ne andere Diode)"
    - "Mit dem "Massacre-Megasuper-Ultragalaxy-of-Destiny-Dragon-Mod" klingt der Screamer wie ein Marshall!" (Ist in wahrheit nur ein anderer Kondensator im Tonestack)

    Etwas überspitzt gesagt natürlich :D

    Wenn du nach Big Muff Mods im Netz suchst, dann findest du sicher 100 Ideen und Ansätze und irgendeiner oder Kombis davon sind dann bestimmt sowas wie der "Moonpi-Mod". Die Markenhersteller lassen sich gerne mal durch die DIY-Szene inspirieren und geben dem dann klangvolle Namen zwecks Vermarktung.

    Lieben Gruß,
    Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Jaja, ist ja okay.

    War nur Interesse an dem Mod und ich fand die zusätzliche Soundvariante ganz nett:

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  • vielleicht verschiedene Dioden, oder in der offenen Stellung in einer oder beiden Stufen gar keine? Klanglich überzeugt mich das aber nicht. Das Nano Muff in dem Video scheint aber eh ziemlich grottig zu sein.
    Viel effektiver sind Mods am Tonestack. Sieh dir mal den Plan des BYOC Large Beaver an. Wenn für den Drehschalter der Platz fehlt, kann man sich ja auf zwei Sounds beschränken, zB Standard (mit Mittenloch) und Flat. Oder nur den Tonestack Lift machen, siehe Jack Orman.
    Was ich beim Muff immer sinnvoll finde: Gain etwas zügeln und einen kleinen Kondensator übers Gainpoti (“Treble Bleeder“).

  • Guten Abend liebe Boardgemeinde,

    ich reaktiviere hier mal meinen Thread, weil meine Fragen im gleich Themenspektrum sind.

    Ich habe vor einiger Zeit meinen Bastel Muff, eine Rams Head Version nach folgendem Schaltplan wieder rausgekramt und modifiziert:

    musikding.de/docs/musikding/muffviolet/muffv2schalt.pdf

    Der klingt und funktioniert auch ganz hervorragend. Als Modifikation zum Standard habe ich einen zusätzlichen Mid-Poti
    und zwei Clippingschalter ergänzt um die beiden Dioden-Paare in der Schaltung schaltbar zu machen / zu verändern.


    Bei der ersten Clipping-Stage (siehe Foto) sind es momentan:

    1. 2x rote LED parallel
    2. asymmetrisch 1x Ge Diode


    Bei der zweiten Clipping-Stage: (siehe Foto)

    1. 2x Si Diode parallel
    2. keine Clipping


    Dazu ist mir folgendes aufgefallen bzw. habe ich folgende Fragen an euch:

    1. Ich habe festgestellt, dass das Schalten der 2. Clipping Stage keinen so großen hörbaren Unterschied bringt, wie das Schalten der ersten Stufe.
    Macht ein Schalten der 2. Stufe überhaupt Sinn oder empfehlt ihr sich hier auf die 1. Stufe, die Gainstage zu beschränken?

    2. Das von mir verbaute LED-Päärchen habe ich parallel verbaut, ist hier ein hörbarer Unterschied zu erwarten, wenn man diese seriell verbauen würde und spricht man bei beiden Varianten von symmetrisch, weil es sich um zwei baugleiche Dioden handelt?

    3. Das LED-Pärchen ist deutlich lauter als die einzelne Ge Diode, wenn ich eine weiter Ge parallel dazuschalte, wird das ganze noch leiser.
    Muss ich hier mit mehreren seriell geschalteten Ge Dioden arbeiten um einen lauteren Sound zu bekommen und die Lautstärke so der LED etwas anzugleich?
    Wie kann ich also den Volume Drop verhindern?

    4. Kann ich mit den zwei verwendeten ON-ON-Schaltern ggf. auch eine sinnvollere Sound-Kombination beim Schalten der 1. Stufe erreichen oder sollte ich da lieber
    ON-ON-ON wählen?


    Wie ist eure Meinung eurer Rat hierzu? Danke vorab!

    Gruß

    Markus

  • probier mal, eine der Zerrstufen ganz zu umgehen. Wenn du bei der anderen dann Dioden umschaltest, gibt es deutlichere Unterschiede, dann halt bei moderaterer Zerre. Der Big Muff wirft ja eigentlich beinahe ein Rechtecksignal raus, da machen kleine Variationen von „voll auf die zwölf“ nicht viel aus.
    Ich finde regelbare Mitten beim Big Muff viel effektiver, zB mit dem Drehschalter vom BYOC Large Beaver. Den Zerrgrad kann man gut mit dem Volume der Gitarre regeln. Edit: Schon drin...

    Wenn du zwei Dioden seriell hast, wird nur eine Halbwelle des Signals geclippt.

  • Das ist ziemlich einfach, du addierst die Durchlassspannungen auf. Hier ein bisschen leicht verständlicher Lesestoff zum Thema:
    https://www.electronics-tutorials.ws/de/dioden/diod…haltkreise.html

    https://www.google.com/amp/s/www.inst…3famp_page=true

    Lieben Gruß,
    Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Hi Markus,
    Wie sieht es denn aus mit deinem Muff? Hast du eine Favoritenkombi gefunden? Und hast du ein paar Samples von deinem finalen Bastel-Muff?
    Lieben Gruß,
    Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

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