G3 Blues Masseanschluss Inputbuchse

  • Hallo zusammen,

    ich baue gerade den G3 Blues auf und bisher läuft es auch soweit ganz gut. Die Lötösenleiste ist bestückt und heute habe ich die Frontelemente verdrahtet. Das hat auch soweit funktioniert, aber im Layoutplan ist noch ein Kabel von der Input Buchse zu Masse #3 eingezeichnet. Diesen Draht sehe ich aber weder auf dem Foto auf Seite 16, noch auf der Gesamtansicht auf Seite 22. Kann mir jemand sagen ob/ wo da noch ein Masseanschluss hinkommt?

    Hier mal ein Screenshot aus dem Layoutplan. Verlinken kann ich den Plan nicht und ich weiß auch nicht ob ich den hier reinstellen darf. Der Schaltplan ist hier zu finden.


    Danke schon mal und Gruß,

    Christian

  • Hi Christian,

    im Januar schreibst du uns, du möchtest dich einlesen und "früher oder später" mal nen Röhrenamp bauen - 4 Wochen später bist du mitten drin. Deiner eigenen Aussage nach hast du bisher 2 Effektpedale gebaut...ich brauche jetzt nicht weiter zu schreiben, du weißt sicher, worauf ich hinaus will :|
    Massethemen solltest du selbst beantworten können, wenn du schon an Röhrenamps bastelst.

    Ich nehme mich hierbei raus. Trotzdem viel Erfolg und vor allem Glück und Gesundheit!

    Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Ich seh den Draht auf S.22.
    Meinen Auszubeutenden sag ich dann immer "Hirn einschalten, hinschauen, überlegen, handeln".

    Du schaffst das schon.
    Dieter

    A15MKII und M15MKI wechselbar im Combogehäuse Eminence Canabis Rex 12". G3 Blues / Rock / Jazz mit Jensen 10" CH 35 8 Ohm als Mini Combo Wechselgehäuse, Roland Cube XL40 mit Eminence Copperhead, Anvil, TT Tube Reverb, Vox AC10 1:1 Clone mit Reverb Addon und Celestion G10 Gold, Hagstrom 310 Clone mit Jensen P10R, Bluguitar Amp1 mit Remote und FatCab.

  • Hi,

    dieter: danke für dein Feedback. Ich habs jetzt denke ich. Den Anschluss an die Buchse und die Kabelführung unterhalb der Potis kann man ich auf S. 22 nicht sehen, aber man sieht wie das Kabel unterm Board zur Masseschraube geführt wird und auf dem unteren Bild S.16 im eingebauten Zustand sehe ich jetzt auch das Massekabel, dass dort im Winkel des Chassisgehäuses geführt wird. Ich war wohl etwas irritiert, da ich in der Nähe der Inputbuchse nach einem separaten Masseanschluss im Chassis gesucht habe. Auf S.18 ist es dann auch nochmal im Text beschrieben.

    Max: ja, ich habe angefangen mich einzulesen, als erstes in die Sicherheitsthemen, und es wurde dann eben eher "früher" als "später" mit dem Amp Projekt. :D Da ich mich hier und in anderen Foren eingelesen habe weiß ich natürlich auch worauf du hinaus willst. Ich habe für mich eine persönliche Risikobewertung gemacht, meine persönlichen Maßnahmen zur Risikominimierung definiert und entschieden das Restrisiko zu akzeptieren. Also alles gut soweit.

    Vielleicht doch noch eine Anmerkung zu dem Thema. Ich weiß du und die Kollegen, die Anfängern raten die Finger von Röhrenverstärkern zu lassen, meinen es gut, aber es könnte durchaus sein, dass die Art und Weise wie das in den verschiedenen Foren rüber gebracht wird, den gegenteiligen Effekt hat.
    Bei vielen Leuten verursacht sowas eher eine "jetzt erst Recht" Reaktion und sie versuchen sich, oder anderen etwas zu beweisen. Wenn jemand sich nicht traut als Anfänger eine Frage zu stellen und stattdessen einfach ausprobiert macht das die Sache auch nicht sicherer.

    Gruß,

    Christian

  • Hi Christian,

    Wenn du dir Gedanken gemacht, dich eingelesen und für dich die Risiken abgewogen hast, dann ist das so.
    Es geht ja auch nicht drum, den Ober(be)lehrer zu mimen, sondern sich abends und morgens noch in den Spiegel schauen zu können. Wenn ich anhand der Fragestellung das Gefühl habe, dass da noch essentielles Grundverständnis fehlt, dann merke ich das an und halte mich danach raus. Persönlich betrachtet, nur für mich alleine, erscheint mir alles andere klar fahrlässig - Tipps zu geben, die u.U. dazu führen, dass sich jemand in Gefahr bringt und zu wissen, dass ich das veranlasst habe, kann ich nicht mit meinem Verantwortungsbewusstsein für mich und meine lieben Mitmenschen vereinbaren. Führt das dann dazu, dass der Fragende in Trotz verfällt, dann ist das nur Beleg dafür, richtig getippt und keine weiteren Hinweise gegeben zu haben.
    Jeder ist für sich selbst verantwortlich - wenn ich aber gegen mein Gefühl handele, dann könnte ich mir das nicht verzeihen.

    Hoffe, du kannst das nachvollziehen.

    Liebsten Gruß und bleib gesund!
    Dein Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Ich würde immer empfehlen, so einen Eigenbau zumindest nicht selbst in Betrieb zu nehmen, sondern dafür jemanden mit Ahnung dazu zu holen. Entweder einen qualifizierten Techniker oder zumindest einen "alten Hasen", den jeder in erreichbarer Nähe finden sollte, wenn er hier und im Tube-Town Forum fragt. Das gibt zumindest bei überschaubaren Projekten eine ausreichende Sicherheit.

    Wir erleben hier halt ständig Fälle, wo einem die Sorglosigkeit die Haare zu Berge stehen lässt. Beim ersten Einschalten wird der Netztrafo heiß oder ein Widerstand fackelt ab? Egal, neue Sicherung rein und nochmal probieren. Wenn dann gar nichts mehr geht, wird hier geschrieben: "Was tun? Bin ratlos."

  • Ich verstehe absolut eure Beweggründe. Ich denke viele der entsprechenden Threads habe ich auch gelesen bei meiner Recherche, vielleicht sehe ich die Kritikalität der einzelnen Fälle etwas differenzierter, aber generell bin ich bei euch und es ist absolut korrekt und in Ordnung anderen seine Einschätzung der Situation mitzuteilen.

    Wo ich euch nicht ganz zustimme ist bei den nächsten Schritten die sich daraus ergeben. Um mal ein anderes Beispiel zu wählen, wenn ich sehe, dass auf meiner Hausstrecke einer mit dem Mountainbike einen Trail fahren will der ihn offensichtlich überfordert, dann teile ich ihm meine Einschätzung auch mit. Aber wenn er dann trotzdem fahren will, würde ich ihm auf jeden Fall sagen wo die besonders schwierigen/gefährlichen Stellen sind und wie man die am besten angeht. Wenn er sich dann den Hals bricht ist das so, aber wenn ich ihn mehr oder weniger blind in die schwierigen Passagen rein laufen lasse würde mir das mehr zu schaffen machen.

    Wie auch immer, ist sicher Ansichtssache. Ich habe keine Ambitionen erwachsene Leute vor sich selbst zu schützen, solange sie das Risiko kennen. Wer ohne Gurt Auto, oder ohne Helm Rad fahren will soll das machen. Wer free solo (ohne Seilsicherung) klettern gehen will, nur zu. Solange hinterher nicht rumgejammert wird, wenns schief geht, soll es mir recht sein.

    Danke nochmal für die Tipps! Gruß,

    Christian

  • Es geht ja nicht immer nur um den Betroffenen selbst. Brandgefahr betrifft das ganze Haus und wenn Dummpapi an der Hochspannung klebt, sind auch die gefährdet, die ihn so finden. Was viele vergessen, ist die Haftung: Wenn durch einen DIY Amp Personen zu Schaden kommen, geht es um Forderungen im Bereich von Millionen, und keine Versicherung zahlt das.

  • Hi Christian,

    Der Unterschied zwischen deinem Beispiel und Hochspannung liegt mMn daran:
    Beim Biken siehst du die Probleme in der Strecke vorher, wenn der Kollege nen Helm trägt und ein intaktes Rad hat, dann liegt es an seinen Skills und du kannst ihm sinnvolle Tipps geben.
    Beim Hochspannungs-Basteln ist schwer abzuschätzen, wo überall kritische Punkte versteckt sein können, da alleine das schon vom Vorwissen abhängt. Dass z.B. direkt am Trafo Gefahrenstellen sind ist wohl offensichtlich, dass aber die Sieb-Elkos auch ohne Netzstecker noch gefährlich sein können oder u.U. auch Signalwege hohe Gleichspannungen führen können dann schon wieder weniger. Die Zahl der Gefahrenstellen ist einfach bei mangelnder Fachkenntnis zu hoch, um pauschal durch Tipps abgedeckt werden zu können.

    Deshalb bin ich da einfach von vornherein zurückhaltender.

    Liebsten Gruß,
    Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Hi zusammen,

    ich dachte ich gebe mal ein kurzes Update. Nachdem meine Frau und mein Sohn seit gestern zu Besuch bei den Großeltern sind hatte ich Zeit mich voll auf mein Projekt zu konzentrieren. Heute nachmittag bin ich dann fertig geworden und habe den Amp natürlich gleich in Betrieb genommen.

    Nachdem weder FI, noch Sicherung geflogen sind, nichts gequalmt, geknallt oder gebrannt hat habe ich dann die Messungen gemäß Messblatt gemacht. Bis auf 2 Messpunkte ist alles innerhalb der 10% Toleranz (bezogen auf die erhöhte Netzspannung von 238V). An Messpunkt 10 (V1-7) habe ich 1,41 V und an 15 (V2-8) 3,53 V. Das ist jeweils 12% über dem angepassten Sollwert.
    Ich schätze das jetzt mal als nicht kritisch ein, auch weil ich mit fast allen Werten über dem Soll liege. Falls jemand das anders sieht bin ich natürlich für Hinweise immer dankbar.

    Morgen werde ich mich dann wohl ein bisschen mit Kreissäge und Oberfräse vergnügen, schließlich muss der Kleine ja auch ein noch ein Gehäuse bekommen.

    Gruß,

    Christian

  • Schön das es fluppt, denke die Werte sind i.O., kommt ja noch die Ungenauigkeit des Messgerätes dazu.
    Dieter

    A15MKII und M15MKI wechselbar im Combogehäuse Eminence Canabis Rex 12". G3 Blues / Rock / Jazz mit Jensen 10" CH 35 8 Ohm als Mini Combo Wechselgehäuse, Roland Cube XL40 mit Eminence Copperhead, Anvil, TT Tube Reverb, Vox AC10 1:1 Clone mit Reverb Addon und Celestion G10 Gold, Hagstrom 310 Clone mit Jensen P10R, Bluguitar Amp1 mit Remote und FatCab.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!