M-Track Plus MKII Problem

  • Salut zusammen, hatte vor einer Weile Ein M-Audio M-Track Plus MKII Soundinterface gebraucht geschossen.
    Soweit funktioniert das Gerät einwandfrei, nur mit dem Kopfhörer Ausgang gibt es ein Problem, den wenn ich die Kopfhörer Ausgangs Lautstärke zu hoch einstelle,
    zieht dieser offenbar zuviel Strom was den USB Port dazu bringt das Gerät rauszuwerfen.
    Wenn ich dann das USB Kabel kurz abgeziehe wieder einstecke und die Lautstärke veringere, funktioniert das Interface sofort wieder.
    Komischerweise tritt das Problem nur bei meinen Superlux 32 Ohm Kopfhörer auf, wenn ich zb. meine kleinen In Ear Kopfhörer anschließe und die bis zum Anschlag aufdrehe, hab ich keinen Drop Out.
    Hab schon mehrere USB Ports ausprobiert und auch an einem anderen PC, aber hab dort das gleiche Problem.
    Normalerweise müssten der Kopfhörer Ausgang doch einfach nur verzerren wenn die nicht genug Strom bekommen und nicht abschalten.


    Hab M-Audio im Forum von einem User gelesen der das selbe Problem hat und der Support meinte das es möglicherweiße ein Hardware Fehler sei und ere solle dsas Gerät zurückschicken
    Da ich das Gerät gebraucht und ohne Garantie ansprüche gekauft habe und der Verkäufer über alle Berge ist, wende ich mich an euch euch.
    Einen Schaltplan von der Kiste hab nicht, denke die werden auch nicht existieren ausser bei den Ingenieuren der Firma, also kann ich nur raten welche Komponente eventuell defekt sein könnte.
    Hat jemand eine Idee wie sich das Problem lösen lässt?

  • Hi,

    Du hast es ja eigentlich selbst beantwortet:
    Ohne Schaltplan kommt man da nicht voran, wie soll dir da jetzt jemand aus der Glaskugel lesen und sinnvoll einen Ansatz vorschlagen?
    Und abgesehen davon hast du den Fehler ja letztlich schon behoben:
    Andere Kopfhörer nehmen :D

    Bei solchen Digital-Geräten würde ich persönlich eh nicht dran gehen. Meistens kann man diese Plastik-Kästchen nicht mal anständig öffnen, ohne irgendwas zu beschädigen und dann denke ich, dass man da mit den gängigen Bauteilen in Wurstfinger-Größe (also alles, was wir hier so verwenden) nicht besonders weit kommt.

    Was man überlegen könnte ist eine Art Klinkenadapter zu bauen, den du zwischen Ausgang und Kopfhörer hängst. Entweder mit Spannungsteiler drin, um den Pegel zu begrenzen oder mit Reihenwiderständen, um den Ausgangswiderstand zu erhöhen. Wobei man ja zwischen Gleichstromwiderstand und Impedanz unterscheiden muss. Ob das geht und dann noch klingt weiß ich aber nicht. Wäre nur eine Idee, um Umbauten am Gerät selbst zu vermeiden...vielleicht kann dazu jemand was sagen?

    Aber das alles ist meine Ansicht, vielleicht kann dir ja doch noch jemand helfen. Fragen kostet ja nichts!

    Viel Erfolg und lieben Gruß,
    Max <3

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

    Einmal editiert, zuletzt von Moonshine (14. Januar 2020 um 10:44)

  • Hab mich geirrt die Ear Plug Kopfhörer beheben das Problem doch nicht, hab am Direct/USB Knob gedreht anstatt am Phones [Blockierte Grafik: https://musikding.rocks/wcf/images/smilies/whistling.png]
    hätte mich auch gewundert die Plugs haben nur 16 Ohm impedanz, die Kopfhörer des Typen im M-Audio Forum haben 64 Ohm und bei ihm funktioniert das auch nicht.
    Hab wohl ein Montagsgerät erwischt, wessen der Vorbesitzer sich entledigen wollte. Nächstes mal bei sowas wieder Ladengeschäft...

    Bleibt mir wohl nix anderes übrig als damit zu leben, das der Output nicht ganz erreicht werden kann.
    Hab auch gerade keinen passenden Bit um das btw. Super stabile Aluminium Gehäuse auzuschrauben [Blockierte Grafik: https://musikding.rocks/wcf/images/smilies/grin.png]
    [Blockierte Grafik: https://images.reverb.com/image/upload/s--Q1yn-pJn--/f_auto,t_supersize/v1548882974/arni7xij6c5p8qn7phgp.jpg]

    Da werd ich wohl Morgen mal zum Baumarkt gehen, denn interessieren tut es mich schon, was da auf der Platine steckt.

  • Echt sehr schickes Gehäuse, da bin ich mal gespannt, wie es drinnen aussieht! :thumbup:

    Treiberupdate bzw. -wechsel und Firmware-Update hast du wahrscheinlich schon hinter dir, oder?

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Gibt es nicht auch Adapterkabel mit USB und separatem Netzteil (-anschluss), die die 5V komplett vom Netzteil nehmen, ohne den Rechner zu belasten?
    Oder gibt es vielleicht auf BIOS-Ebene eine Einstellmöglichkeit?

  • Du könntest es mit Anschluss an eine USB-3-Buchse versuchen, die liefert bei Anforderung 900mA statt 500. Ansonsten wäre ein USB-Y-Kabel einen Versuch wert, das kann je nach Hardware nochmal 100 bis 500mA zusätzlich liefern.

  • Danke für eure Hinweise

    Gibt es nicht auch Adapterkabel mit USB und separatem Netzteil (-anschluss), die die 5V komplett vom Netzteil nehmen, ohne den Rechner zu belasten?
    Oder gibt es vielleicht auf BIOS-Ebene eine Einstellmöglichkeit?

    Hab das Interface über einen 4 Port USB Hub mit exteren Netzteil was 5V liefert laufen, allerdings hat das nur USB 2.0 inwiefern sich das auf den Strom auswirkt weiß ich nich und der Hub hat eine ziemlich miese Dokumentation.
    jedoch laut M-Audio, ist das Gerät minimum für USB 2.0 ausgelegt.

    Du könntest es mit Anschluss an eine USB-3-Buchse versuchen, die liefert bei Anforderung 900mA statt 500. Ansonsten wäre ein USB-Y-Kabel einen Versuch wert, das kann je nach Hardware nochmal 100 bis 500mA zusätzlich liefern.

    Da mein Rechner nur USB 2.0 Anschlüsse hat, werd ich das nochmal mal an einem anderen Rechner mit USB 3.0 Anschluss testen. Übermorgen weiß ich sicher mehr :)

    2 Mal editiert, zuletzt von FrobertRipp (15. Januar 2020 um 06:50) aus folgendem Grund: etwas weniger konfus formuliert :=

  • Hast Du schonmal an M-Audio eine Supportanfrage geschickt?
    Ich kenne deren Support-Kultur nicht, aber damit hab ich bei vielen Herstellern gute Erfahrungen gemacht.

    In deren Anleitung/Doku steht nichts zu minimalen Ohm des Kopfhörers, aber da gibt es bestimmt eine Grenze ;)

  • Hast Du schonmal an M-Audio eine Supportanfrage geschickt?
    Ich kenne deren Support-Kultur nicht, aber damit hab ich bei vielen Herstellern gute Erfahrungen gemacht.

    In deren Anleitung/Doku steht nichts zu minimalen Ohm des Kopfhörers, aber da gibt es bestimmt eine Grenze ;)


    Werde mal Anfragen ob es einen Schaltplan gibt, allerdings wenn ich mir die Platine ansehe werde ich ohne Professionelles Lötzeug da nicht viel machen können, neben ein Paar Elkos und Dioden
    sind die meisten Komponenten in Microgröße.

    Ich denke für ein Semiprofessionelles Gerät sollten 16/32 Ohm kein Problem sein. Das ärgerliche neben dem Verkäufer,( wenn dieser es überhaupt gemerkt,bzw. gewusst hat in welchem Zustand das Gerät verkauft wird) ist nicht das es nicht 100% funktioniert, sondern das ich es anscheinend nicht selbst reparieren kann. :/

    Hab mal die Platine als Anhang angefügt, vielleicht fällt ja jemanden etwas auf oder dazu ein.
    Grüße.M.

    PS: Hab das Gerät noch nicht an einem USB 3.0 Port versucht, kann mir aber nicht vorstellen , das der externe HUB mit 5V nicht ausreicht.

  • Ja, das hab ich befürchtet...das meinte ich mit meiner Aussage zu unseren Bauteilen in "Wurstfinger-Größe" :D
    So ein Interface ist mehr Computer als Preamp. :/

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry


  • Ich denke für ein Semiprofessionelles Gerät sollten 16/32 Ohm kein Problem sein.

    Pferde, Kotzen, und das ganze Thema ;)
    Da muss ja nur ein Entwickler gepennt haben, oder aber es war pro Gerät 32 Cent billiger, oder oder oder...
    Sicherheit vom Support holen, dann weiß man gleich, ob man ein defektes Gerät vor sich hat, oder ob man M-Audio vielleicht in Zukunft meiden will.

  • Pferde, Kotzen, und das ganze Thema ;-)Da muss ja nur ein Entwickler gepennt haben, oder aber es war pro Gerät 32 Cent billiger, oder oder oder...
    Sicherheit vom Support holen, dann weiß man gleich, ob man ein defektes Gerät vor sich hat, oder ob man M-Audio vielleicht in Zukunft meiden will.

    Ich glaube das war einfach nur Pech und MOntag, Support Anspruch hab ich nicht da gebraucht erstanden. Ich hab ne Audiophile 24/96 in meinem Tower PC. Die läuft seit fast 20 Jahren ohne interruption, vielleicht sollte ich diese einboxen :D

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