• Hallo Leute bin neu hier :)

    Hab mir den dieCat zusammengebaut aber irgendwie klingt er so fuzz/kaputter speaker artig
    ist das normal oder hab ich beim zusammenbauen was falsch gemacht bzw nen kaputten komponenten ?

    Unten hab ich ein file mit clean (pedal off) & Verzerrtt (pedal on)

    LG Martin

    Audio File die Cat

  • Hi berry,
    sei doch bitte so nett und verlinke uns einen Schaltplan und lade scharfe Fotos von deinem Aufbau (Platine oben und unten) hoch.

    Besten Gruß,
    Max

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Hi,
    Dieses Overdrive hat keinen Hochpassfilter vor der Zerre. Wenn Du es weniger matschig möchtest, könntest Du es mit einem Kondensator zwischen dem Bypass und "In" versuchen. Startwert 33nF zum Experimentieren.
    Ob sterbende Katze so klingt, weiß ich nicht.
    Gruß Christof
    Sound files gibt's doch im Shop.
    https://www.musikding.de/Die-Cat-Overdrive-Bausatz

  • Hallo Martin,

    erstmal: Willkommen.

    Grundsätzlich werden hier eine Menge verschiedene Geräte/Schaltungen etc.
    (nicht nur das Sortiment von Musikding) besprochen, deswegen immer den
    Schaltplan mit anhängen -- das ist hier nicht die Support-Hotline von Musikding ;-).

    Hi,
    Dieses Overdrive hat keinen Hochpassfilter vor der Zerre. Wenn Du es weniger matschig möchtest, könntest Du es mit einem Kondensator zwischen dem Bypass und "In" versuchen. Startwert 33nF zum Experimentieren.
    Ob sterbende Katze so klingt, weiß ich nicht.


    Ich fürchte, das muss tatsächlich so.

    Vorsicht, jetzt kommt Technik: Die Schaltung hat einen sehr kleinen
    Eingangswiderstand (konkret 22kOhm), der die Höhen aus der Gitarre
    zieht.

    Wenn du es ein bisschen weniger muffig haben willst, kannst du testweise
    irgendeinen Buffer (z.B. eine nicht aktive / nicht-true-Bypass-Tretmine,
    z.B. Boss, Ibanez) davorhängen -- zusätzlich zum Tip von Christof, den
    Eingangskondensator zu verringern (der eher die Bässe vor dem Zerrer
    rausfiltert als die Höhen zu retten.)


    Aber m.E. ist das einer von den Tretminen, die man so in den 80ern
    zusammengebastelt hat, und so klingt sie halt auch. Wobei mir nicht so ganz
    klar ist, was an den OPV275 so speziell sein soll und was C2 und C5 sollen,
    außer, die OPV instabil zu machen.

    Gruß

    Torsten

  • Hi,

    da ist was faul. Ich habe das Teil vor einigen Jahren mal auf Streifenraster gebaut. Der Klang ist eher warm und dick, aber eher so im Sinne von "erdig", siehe zB das Video von gearmandude.
    Der OP275 ist hier wirklich prägend, da er ja selbst zerrt.

    Poste mal einige gute Fotos und Messwerte. Also die Spannung an allen Pins des IC, gegen Masse.

    Grüße, Immo

  • sry war die tage viel unterwegs und konnte nicht antworten

    Hier der schaltplan:
    https://www.musikding.de/docs/musikding/cat/catschalt.pdf


    hier bilder von der platine ich hoffe man erkennt was
    https://www.dropbox.com/sh/natpmz14z4k…2ZDA0xXUga?dl=0

    Werde mal die tage messungen an den pins machen und euch dann berichten.
    Hatte beim öffnen des gehäuses das gefühl die platine war vlt durch die mechanische belastung der drähte an einer seite am gehäuse angestanden weil die 2 füße diagonal am deckel angebracht sind.
    Hab jetzt zum vergleich das pedal ohne deckel betrieben um zu testen aber klingt genauso

    Ich mag es eigentlich schon wenns eher richtung muffig geht aber irgendwie hab ich das gefühl da schwingt so ein ganz seltsamer tiefer ton immer so ganz leicht schnarrend mit und der stört mich und auch dass es sehr fuzzig statt nach overdrive klingt.

    Ich weiß das es audio files davon im shop gibt aber was bringt es euch wenn ich die vom shop verlinke dann hört ihr ja nicht das was ich höre ;)

    Einmal editiert, zuletzt von berry (15. Oktober 2019 um 21:36)

  • Man erkennt leider nicht viel. Ein Smartphone ist für Nahaufnahmen eigentlich ganz gut geeignet, aber man braucht sehr viel Licht - morgen ab auf den Balkon!

    Einige der Lötstellen sind nicht doll. Ich würde ein Stück Moosgummi fest auf die Oberseite klammern oder Gewebeband fest andrücken, so dass alle Bauteile selbst dann genau in Position bleiben würden, wenn sie nicht gelötet wären. Dann jede Lötstelle nochmal aufschmelzen. Dabei die Spitze so halten, dass sie das Beinchen und das Lötpad gleichzeitig berührt, knapp eine Sekunde. Dabei ggf eine winzige Menge frisches Lötzinn zugeben.
    Dann kannst du kalte Lötstellen ziemlich sicher ausschließen.

    Zwischen Lötpads nochmal mit Lupe nach ungewollten Verbindungen suchen. Evtl Lötseite mit Zahnbürste und Spiritus reinigen.

    Und Bauteilwerte überprüfen anhand der Codes. Es gibt Onlinetools dafür, nützlich ist aber auch zB das Programm "Electronic Assistant 2000".

    Am IC solltest du etwas weniger als die volle Betriebsspannung an Pin 8 messen, 0 V an Pin 4 und ca die halbe Betriebsspannung an den anderen.

  • Hej, Martin.

    Selbst auf den (erneut unscharfen) Bildern ist zu erkennen, dass die Platine noch in Flußmittel ertrinkt und die Zinnkegel quasi Zinngebirge sind. Nimm Dir mal ne alte Zahnbürste und Reinigungsalkohol (Spiritus) und schrubb die braune zähe Flüssigkeit ab. Die leitet nämlich, wenn auch schlecht, aber sie leitet. Dann empfehle ich, dringend etwas von dem reichlichen Zinn wegzunehmen (Entlötlitze oder -Pumpe) und dabei WENIG neues Lötzinn anzuarbeiten. Du hast augenscheinlich ein paar Lötbrücken fabriziert und ich kann nicht ausschließen, dass ein oder zwei auch da sind, wo sie einen Kurzen fabrizieren...

    Was nutzt Du für Pickups? Batterie oder Netzteil o.ä.? Alles für sich hat vielleicht kleine Wirkungen, zusammen kanns eklig werden...

    Und alles selbst nochmal, und nochmal, und nochmal ... nachschauen. :whistling:

    Viel Erfolg.

    Michel

    I might look like I´m listening to You, but in my head I´m playing my guitar!


  • Nimm Dir mal ne alte Zahnbürste und Reinigungsalkohol (Spiritus) und schrubb die braune zähe Flüssigkeit ab. Die leitet nämlich, wenn auch schlecht, aber sie leitet.

    Also es ist immer eine gute Idee das Flussmittel zu entfernen, weil es die Lötstellen langfristig korrodieren kann, aber es leitet garantiert nicht.

    Ansonsten hat Michel absolut Recht, diese enormen Mengen an Lötzinn schreien quasi nach ungewollter Lötbrücke... Kontrolliere jede Lötstelle bei gutem Licht und Lupe. Und im Zweifelsfall mit Lötpumpe/Entlötlitze die Stelle säubern und sauber nachlöten. :)

  • Sind die kleinen silbrigen Punkte, die überall auf der Platine verstreut sind, etwa lauter kleine Lötzinnspritzer? Man man man.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Huhuu.

    Danke, Hilli: Das beste Löttuturial, welches ich bisher (als Englischmuffel) gesehen hab. Hätte ich DAS mal vor ein paar Jahren gesehen... :rolleyes: :thumbup: Aber auch jetzt noch schön zu sehen, dass ich offensichtlich nicht alles falsch mache... Ich hab durch Lesen hier halt von den Besten gelernt. :D

    Quiddel: Es gibt hygroskopische Flußmittel. Oft liest man von Kriechströmen, die durch zurückgebliebenes Flußmittel entstehen sollen. Ich kann das nicht ausschließen.

    Ein weiteres Argument für eine ordentliche Säuberung von Löthonig wäre mMn, dass man korrodierte/ kalte Lötstellen und Lötbrücken dann besser sieht.
    Außerdem ist das manchmal ein Mistzeug, was man nach jeden Kontakt dann woanders anträgt (im Hochzeitsanzug löten sollte man zwar eh vermeiden, aber ...).

    Schönnen Tachnoch
    Michel

    I might look like I´m listening to You, but in my head I´m playing my guitar!

  • sry hat n bischen gedauert bis ich zeit hatte zum messen an pin 1,2,3, und 7 hab etwa 4,3V an pin 8 7,5V an pin 6 etwa 3V und an pin 4 0V

    werde demnächst eure anderen ratschläge umsetzten und das video anschauen :)
    die wirklichen lötberge sind an den stellen wo die kabel angelötet sind die sind echt n bisl lang und werd ich dann kürzen und so :)

  • Die Spannungen sind im Rahmen.

    Ist die Aufnahme mit Gain voll auf gemacht? Und wie kräftig sind die Pickups?

  • Problem ist, der Input Voltage Range vom IC geht jeweils 4,5V unter die Versorgung, deshalb ist der OP275 eigentlich für eine Single Supply Voltage von mindestens 9V konzipiert. Jetzt ist vor dem OP aber noch dieser komische Widerstand und an dem bleiben bei Ruhestrom schon so 1,5V hängen. Die 7,5V die beim OP ankommen, können beim einen Exemplar noch reichen, bei dem vom TO aber vielleicht eben nicht. Deshalb mein Vorschlag mit 12V.

  • sry hat n bischen gedauert bis ich zeit hatte zum messen an pin 1,2,3, und 7 hab etwa 4,3V an pin 8 7,5V an pin 6 etwa 3V und an pin 4 0V

    werde demnächst eure anderen ratschläge umsetzten und das video anschauen :)
    die wirklichen lötberge sind an den stellen wo die kabel angelötet sind die sind echt n bisl lang und werd ich dann kürzen und so :)

    Hallo Berry,

    die 3V an Pin 6 erklären sich möglicherweise aus der Schaltung.

    Ein Operationsverstärker "versucht" immer, den Ausgang so
    einzustellen, dass beide Eingänge die gleiche Spannung haben.

    Wenn du jetzt mit einem einfachen Digitalvoltmeter (mit einem Widerstand
    von üblicherweise 1MOhm) von Pin 6 auf Masse misst, dann liegt an
    dem rechten OPV an Pin 5 immer noch 4,3 Volt an.

    Das Voltmeter und R5 bilden nun einen Spannungsteiler 2:1;
    d.h. der OPV versucht seinen Ausgang auf 2*4,3V = 8,6V einzustellen,
    damit an beiden Eingängen 4,3V anliegen,
    schafft das aber nicht, er hat ja nur 7,5V Betriebsspannung.

    Beim linken OPV ist der Spannungsteiler etwas kleiner -- 470k zu 1Meg,
    da muss der OPV nur 1,47*4,3V am Ausgang einstellen, das scheint er
    noch zu schaffen.

    Miss doch mal Pin 5, Pin 7 und die Spannung über R5 (die beiden Strippen
    vom Voltmeter an die beiden Anschlüsse von R5).

    Welche Spannung hat die Batterie?


    Hope that Helps

    Torsten

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!