Prescription Electronics Experience (LED)

  • Salut zusammen, hab mein Prescription Electronics Experience DIY Pedal auseinander gebaut,
    um dem Octave & Swell die mit DPDT Fußschalter aktiviert werden, jeweils eine LED zu spendieren,da ich mich immer vertue.
    Jetzt stehe ich vor dem Rätsel, wie ich das bewerkstelligt bekomme.

    Eigentlich müsste ich jeweils nur eine Kathode mit Widerstand, an den Ground der DPDT Schalter und die Anode irgendwo auf dem Board bei +9V anschließen.
    Aber ich blick bei der Schaltung nicht durch, wo die Masse am Schalter zu finden ist (Durchgangsprüfung hab ich gemacht) und überhaupt ist diese ziemlich verwirrend.
    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

    PCB:
    https://4.bp.blogspot.com/-lRQ1pR8NjiU/V…0/P.E.Exper.png

    Octave & Swell Switches Diagram:

    http://4.bp.blogspot.com/-OWMtDE3z6Xk/V…s1600/PreSw.png


    Grüße, Markus

    2 Mal editiert, zuletzt von FrobertRipp (11. September 2019 um 15:59)

  • Das Pedal hat einen 3PDT zum einschalten, dort hab ich die LED am laufen, der zuschalter für die Octave und Swell sind DPDT Fußchalter und so verkabelt wie im Diagram.
    Was ich mich frage, ist es möglich mit der im Diagram angezeigten Verkabelung, für die beiden DPDT Schalter jeweils eine zusätliche LED zum laufen zu bringen (muss ja kein Bypass).

    Einmal editiert, zuletzt von FrobertRipp (11. September 2019 um 16:00)

  • Für Octave ja, da ist am Schalter doch noch eine Ebene ganz frei dazu.
    Für Swell bei Klaus einen 3PDT besorgen. Oder auf die Master-LED verzichten und Master- und Swellschalter tauschen. Oder beim Swell die LED mit dem Audiosignal steuern, das bringt dann noch etwas "Drive" ;)

  • Für Octave ja, da ist am Schalter doch noch eine Ebene ganz frei dazu.
    Für Swell bei Klaus einen 3PDT besorgen. Oder auf die Master-LED verzichten und Master- und Swellschalter tauschen. Oder beim Swell die LED mit dem Audiosignal steuern, das bringt dann noch etwas "Drive" ;)

    Am Octave Schalter ist nur Pin 1 frei, zwei und drei gehen bzw. kommen von der Platine, also Kathode mit Widerstand an Pin 1?

    Die Swell LED mit dem Audiosignal Steuern klingt gut, aber ergibt das Sinn?, ist ja kein LFO
    Ausserdem wäre die LED dann nicht durchgängig an?

    Je länger ich mir die Verkabelung anschaue desto konfuser werde ich ?(

  • Das war ein Scherz mit dem Swell :D

    Aber ich verstehe dein Problem gerade nicht:
    Auf dem Bild, das du gepostet hast ist eine ganze Schaltebene frei am Octave, den Swell müsstest du eben mit nem 3PDT ersetzen, damit du auch dort ne Ebene frei hast.

    Wenn dein Build anders aussieht als das, was du uns verlinkt hast, dann können wir dir aber natürlich auch nicht helfen.
    Was du aber nach 163 Beiträgen hier im Forum wissen solltest...so das mit der Glaskugel :rolleyes:

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Wenn dein Build anders aussieht als das, was du uns verlinkt hast, dann können wir dir aber natürlich auch nicht helfen.Was du aber nach 163 Beiträgen hier im Forum wissen solltest...so das mit der Glaskugel :rolleyes:

    Der zuschalter für die Octave und Swell sind DPDT Fußchalter und so verkabelt wie im Diagram.

    Das Pedal funktioniert einwandfrei. Hätte da eben gerne wie oben beschrieben noch zwei LED's und veräppeln kann ich mich selber :P

    Gibt ne Menge Möglichkeiten die Schalter zu verkabeln, wahrscheinlich bringe ich da etwas durcheinander, oder hab das Prinzip Schalter immer noch nicht ganz verstanden, sonst würde ich ja nicht fragen.
    Ich denke ich brauch mal ne Nacht Abstand, steh wahrscheinlich auf'm Schlauch, dann komm ich vielleicht auch drauf wie ich das mit den LED löse.


  • Ein Schaltplan wär' in jedem Falle,
    'ne große Hilfe für uns Alle!

    Und soweit wie ich das hier jetzt seh',
    spricht doch auch nix gegen 'n 3PDT.

    Weil der es ganz bestimmt am besten tut,
    denn was sich reimt ist immer gut!

    Es grüßet euch der Löteck-Nerd,
    Euer guter alter Elektronik-Reimer-Bert

  • Der Schaltplan Loetbert ist schon klar, wär natürlich Wunderbar,
    Doch da hilft kein Jammern und kein flehn, denn dieser ist nirgends gar zu sehn.

    Also grübel ich wohl bis ans Ende aller Tage,
    wie ich's nun verkabel und verlöt und muss gestehen,
    dafür bin ich wohl zu blöd :D

    2 Mal editiert, zuletzt von FrobertRipp (11. September 2019 um 21:56)

  • Also, wenn ich das jetzt recht check, dann ist doch in der einen Stellung vom OctaveSW der SwellSW wirkungslos, oder?
    Dann erledigen die beiden Schalter doch bloß 3 Zustände. Dann kann man die rechte Ebene vom SwellSW freischaufeln ohne Funktionsverlust: den gelben von SwellSW Pin1 und Pin5 ab, den grünen am SwellSW weg von Pin4 und dafür an Pin1, an Platine bleibt er aber wie gehabt. Dann sollte sich erstmal funktionell nix getan haben. Kann mich natürlich auch täuschen so ohne Schaltplan und mal schnell so geguckt, also selber nochmal gucken, dann ausprobieren, aber keine Gewähr.
    Am Swell wäre dann eine Ebene ganz frei für LED. Am OctaveSW Pin2 und Pin3 schaltet auch eine geringe Gleichspannung (knackt der nicht beim Umschalten???), jedenfalls kann man damit einen Transi durchschalten, der ne LED treibt.
    Nebenbei, brummt das Ding nicht ziemlich übel bei dem Layout???
    Wenn das jetzt nicht klappt oder zu kompliziert ist, dann sag ich bloß: 3PDT :D

    Einmal editiert, zuletzt von Loetbert (11. September 2019 um 23:21)

  • Nochmal zur Verdrahtung der LEDs, das war ja nicht so klar glaub ich. Du brauchst eine freie Schaltebene zusätzlich. D.h. den Swell ersetzt du mit nem 3PDT, dann hast du an beiden Switches eine freie Ebene. Dann jeweils:

    • + 9 V -> 2.2 k -> langes Beinchen LED
    • Kurzes Beinchen LED -> Pin 1 oder 3
    • Mittlerer Pin -> Ground

    Wenn die LED bei falscher Schalterstellung leuchtet, dann einfach von Pin 1 auf Pin 3 tauschen oder umgekehrt.

    Gruß,
    Max

    "Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann."
    - Antoine de Saint-Exupéry

  • Also, wenn ich das jetzt recht check, dann ist doch in der einen Stellung vom OctaveSW der SwellSW wirkungslos, oder?
    Dann erledigen die beiden Schalter doch bloß 3 Zustände. Dann kann man die rechte Ebene vom SwellSW freischaufeln ohne Funktionsverlust: den gelben von SwellSW Pin1 und Pin5 ab, den grünen am SwellSW weg von Pin4 und dafür an Pin1, an Platine bleibt er aber wie gehabt. Dann sollte sich erstmal funktionell nix getan haben. Kann mich natürlich auch täuschen so ohne Schaltplan und mal schnell so geguckt, also selber nochmal gucken, dann ausprobieren, aber keine Gewähr.
    Am Swell wäre dann eine Ebene ganz frei für LED. Am OctaveSW Pin2 und Pin3 schaltet auch eine geringe Gleichspannung (knackt der nicht beim Umschalten???), jedenfalls kann man damit einen Transi durchschalten, der ne LED treibt.

    Das einzige was sich an Schaltplan für das Teil ausfindig machen lässt, ist von freestompboxes.com für die Swell Schaltung (siehe Anhang).
    Die Verkabelung ist irgendwie total verschwurbelt, ich blick da irgendwie nicht durch. Werd das mit dem freischaufeln mal probieren, andernfalls eben 3PDT, zefix...

    Die Macher vom Original hatten scheinbar auch nicht wirklich nen Plan, jedenfalls gibt's ein Tutorial von denen,
    wie man den Swell benutzt bzw. einstellt mit der Warnung, dass bei falscher Handhabe Schäden an Amp, Lautsprecher und Gehör enstehen können (siehe Anhang.Abschnitt Swell Mode) :thumbup:

    Nebenbei, brummt das Ding nicht ziemlich übel bei dem Layout???

    Nö brummen und knacken tut da nix, ist ein eben ein typisches Fuzz das knarzt :D
    Im Ernst, klingen tut das Ding recht gut, wie der ganze Roger Mayer Fuzz, Octave Kram in einer Box eben.
    Ich hab das vor meinem Sunn Model T Preamp Pedal, als Booster zweckentfremdet und das macht auch ordentlich Druck in dieser Kombi.

    Danke erst mal für deine Denkanstöße

    Nochmal zur Verdrahtung der LEDs, das war ja nicht so klar glaub ich. Du brauchst eine freie Schaltebene zusätzlich. D.h. den Swell ersetzt du mit nem 3PDT, dann hast du an beiden Switches eine freie Ebene. Dann jeweils:

    • + 9 V -> 2.2 k -> langes Beinchen LED
    • Kurzes Beinchen LED -> Pin 1 oder 3
    • Mittlerer Pin -> Ground

    Wenn die LED bei falscher Schalterstellung leuchtet, dann einfach von Pin 1 auf Pin 3 tauschen oder umgekehrt.

    Gruß,
    Max

    Auch dir Max, danke für die ausführliche Darstellung, man vergisst soviel, wenn man nicht regelmäßig was bastelt.

    Grüße, Markus

  • So dank der Hilfe von euch, hat mein Prescription Electronics Experience Klon nun LED für Octave und Swell, die Kabelei war mal wieder der reinste Wahnsinn und bei den Kabelstrecken und der zugegebenermaßen manchmal etwas schlampigen Löterei, ist es ein Wunder das das Ding ohne Einstreuung und Wackler läuft.
    Ich bin wohl ein Naturtalent [Blockierte Grafik: https://musikding.rocks/wcf/images/smilies/biggrin.png]

    Die Transistoren werden noch mit Moosgummi (Danke Roseblood für den Tip) befestigt und die LED Halter im Gehäuse bekommen noch etwas mit Heißkleber übergebraten.
    Denke dann ist auch gut.

    Grüße, Markus

    2 Mal editiert, zuletzt von FrobertRipp (19. September 2019 um 18:28)

  • Ist Quatsch, ganz durch zu bohren. Wo viele Löcher nahe beieinander liegen, wird es instabil.
    Ich mache zwei gerade Schnitte mit dem Cutter und drehe dann einen 4mm HSS Bohrer etwa zwei Umdrehungen mit der Hand. Das reicht meist, um die Leiterbahn sauber bis zu den Schnittkanten abzulösen.

  • Danke Christof.

    Ist Quatsch, ganz durch zu bohren. Wo viele Löcher nahe beieinander liegen, wird es instabil.
    Ich mache zwei gerade Schnitte mit dem Cutter und drehe dann einen 4mm HSS Bohrer etwa zwei Umdrehungen mit der Hand. Das reicht meist, um die Leiterbahn sauber bis zu den Schnittkanten abzulösen.

    Yiep, ganz durch ist heikel, mache ich mittlerweile auch nicht mehr.
    Gibt zwar Blasen am Finger bei zu vielen cuts, wenn man das per Hand macht, aber irgendwas ist ja immer.
    Zum Schluss, schleif ich die Löcher noch mit hauchzarten Druck rund, um sicher zu gehen, das da kein Zünglein am Ende den Spaß verdirbt.

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