• Hallo zusammen, ich hab mein Beavies Board umgebaut und den Poti gegen eine Ladungspumpe mit Schalter von 9V zu 18V ersetzt.

    http://beavisaudio.com/beavisboard/img/bboard_Wiring_new.gif

    http://tagboardeffects.blogspot.com/2016/01/switch…power-918v.html

    Die Spannungsverdopplung beträt nun 20,5 Volt
    Der Noob, der ich leider immer noch bin, fragt sich nun was passiert, wenn ich Geräte die ich für 9V Spannung gebaut habe, plötzlich mit 18V bzw. mit diesen 20,5 Volt testen möchte.
    solange die Elkos alle bis 25V stabil sind und ich nicht noch eine zusätzliche Ladungspumpe im Pedal verbaut habe dürfte doch nichts passieren oder irre ich mich?

    Grüße Markus

  • Hi!
    Wenn bei der hohen Spannung nach ca. 5 Minuten immer noch kein "Holy Smoke" aufgestiegen ist, dann kommt in der Regel auch keiner mehr :D :D :D
    Neee, Spaß beiseite, manche Effekte profitieren ja von höherer Spannung, also dann so vielleicht 12V. Hört man auch bei ausgelaugter Batterie, manche werden da besser, manche schlechter, die, die schlechter werden, werden dann oft bei 12V besser.
    18V oder gar 20V is ne andre Hausnummer. Da tät ich immer vorher die konkrete Schaltung genau checken und auch tw. anpassen. Außerdem sind solche Doppler Dreckschleudern, wenn man einen vielleicht nicht hört, zusammen mit anderen Dopplern oder Delays oder SNT gibts dann doch irgendwelche schwer lokalisierbare Pfeifferei.
    Grüße,
    Bert

  • Danke euch für die Erläuterung,
    die IC's sollte man natürlich auch beachten, hab ich vergessen zu erwähnen.

    Hab bisher nur in einem Gerät (einem Memory Man Clone) einen Doppler verbaut, was wahre Wunder vollbracht hat, vorher ist das Signal bei voll augedrehtem Volumepoti leicht verzerrt, danach war der Output erstens zerrfrei und hat an Dynamik gewonnen.
    Allerdings hab ich dort einen LT1054 anstatt eines L7660 welcher jetzt in der Breakout Box verbaut ist.

    So ganz hab ich das Prinzip des Dopplers noch nicht verstanden, bzw. frage ich mich ob sich der Wandler auf das Netzteil auswirkt und mehr Strom zieht, was mir aber irgendwie unlogisch vorkommt.
    Ich gehe davon aus das die Kondensatoren sich erst entladen wenn sie die gewünschte Kapazität erreicht haben.
    Gibt es den eine stabile alternativ Schaltung (wenn die obige eine Dreckschleuder ist), die den selben Zweck erfüllt, im Notfall, ausser ein 18V Netzteil zu verwenden?

    Gruß, M

    Einmal editiert, zuletzt von FrobertRipp (6. September 2019 um 08:55)

  • Viel Probleme machen diese Doppler eigentlich nicht. Der 7660 MUSS hintendran ein "S" haben, denn nur bei dieser Version liegt die Schaltfrequenz oberhalb des Audiobereichs. Die Version ohne S wird Geräusche machen.
    Man kann noch aufwendiger filtern und stabilisieren, aber es lohnt nicht unbedingt. Es gibt aber auf Ebay aus China zig Versionen von solchen Schaltungen, fertig bestückt in SMD-Bauweise. Kosten fast nichts und sind zum Teil mit hochwertigen Bauelementen bestückt. Die habe ich schon erfolgreich benutzt, zB wenn eine symmetrische Spannung (+ und - 12V) gebraucht wird, oder eine Variante mit Trimmpoti, wenn man eine einstellbare Spannung haben will. Da die Dinger meist kleiner sind, als eine Batterie, kriegt man sie senkrecht im Gehäuse unter.

    ZB sowas:
    https://www.ebay.de/itm/LM2587-DC-…fgAAOSwKptcobEL

    Einmal editiert, zuletzt von roseblood11 (6. September 2019 um 16:50)

  • So ganz hab ich das Prinzip des Dopplers noch nicht verstanden, bzw. frage ich mich ob sich der Wandler auf das Netzteil auswirkt und mehr Strom zieht, was mir aber irgendwie unlogisch vorkommt.
    Ich gehe davon aus das die Kondensatoren sich erst entladen wenn sie die gewünschte Kapazität erreicht haben.

    Da die Leistung P=U*I konstant bleiben muss, Energieerhaltung, zieht der Wandler bei doppelter Ausgangsspannung den doppelten Ausgangsstrom. Plus Wirkungsgradverlust.
    Gruß Christof

  • Viel Probleme machen diese Doppler eigentlich nicht. Der 7660 MUSS hintendran ein "S" haben, denn nur bei dieser Version liegt die Schaltfrequenz oberhalb des Audiobereichs. Die Version ohne S wird Geräusche machen.
    Man kann noch aufwendiger filtern und stabilisieren, aber es lohnt nicht unbedingt. Es gibt aber auf Ebay aus China zig Versionen von solchen Schaltungen, fertig bestückt in SMD-Bauweise. Kosten fast nichts und sind zum Teil mit hochwertigen Bauelementen bestückt. Die habe ich schon erfolgreich benutzt, zB wenn eine symmetrische Spannung (+ und - 12V) gebraucht wird, oder eine Variante mit Trimmpoti, wenn man eine einstellbare Spannung haben will. Da die Dinger meist kleiner sind, als eine Batterie, kriegt man sie senkrecht im Gehäuse unter.

    ZB sowas:
    https://www.ebay.de/itm/LM2587-DC-…fgAAOSwKptcobEL

    Danke für die Info und den Link, hab mir mal zwei von den boostern bestellt und werde die DIY und die gekaufte Pumpe mal mit zwei simplen Fuzz testen.


    Außerdem sind solche Doppler Dreckschleudern, wenn man einen vielleicht nicht hört, zusammen mit anderen Dopplern oder Delays oder SNT gibts dann doch irgendwelche schwer lokalisierbare Pfeifferei.

    Weißt du woran das liegt und wie man präventiv darauf einwirken kann?
    Weil die Schaltung ist schon irgendwie praktisch :)


    Da die Leistung P=U*I konstant bleiben muss, Energieerhaltung, zieht der Wandler bei doppelter Ausgangsspannung den doppelten Ausgangsstrom. Plus Wirkungsgradverlust.Gruß Christof

    Also mehr Ampere, das ist gut zu Wissen für die Berechnung des Netzteils. Ich glaube ich muss mich mal wieder intensiver mit Elektrotechnik auseinander setzen, hab zu viele Lücken.

  • Das sind Interferenzen, Intermodulation bzw. Aliasing. Mit Ferritdrosseln und einer optimierten Leiterbahnführung kann man wohl das meiste wieder ausbügeln.

    Oder man triggert alle DCC, ADC und SNT im System taktsynchron. Das funktioniert, ist aber für einen Hobbyisten auch nicht zu bewerkstelligen.

    Eigentlich will man auch mal wieder Musik machen :D

  • Nicht übertreiben... Man kriegt das alles mit einfachen Mitteln so gut hin, dass man im Alltag überhaupt keine relevanten Probleme bekommt.
    Wenn man bei Aufnahmen pingelig ist, kann man ja mehr Aufwand treiben. Ich versorge dann zB soviel wie möglich mit Batterie. Ein paar simple Batterieclips mit DC-Stecker dran lösen also im Zweifelsfall mehr Probleme, als aufwendige elektronische Lösungen

  • Ich habe Berts Hinweis jetzt so verstanden, daß Deine von Dir verstoßenen PT-Delays vielleicht so schlecht gar nicht sind, wenn man sie mit einem Eingangssignal versorgt welches frei von den HF-Anteilen ist, wie sie ein vorgelagertes Pedal mit DC-Konverter eben häufig aufweist.
    Mit einem FV-Delay oder Eimerkette oder einem zweiten Pedal mit DC-Konverter kann einem im übrigen dasselbe passieren. Auch dann, wenn man die HF-Störungen aus dem ersten Pedal für sich genommen nicht hört und auch oft kaum auf einem Oszi erkennen kann.
    Ob man jetzt das eine oder andere verteufelt, rausschmeisst oder groß dazwischen filtert, bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Ist ja irgendwie auch schon fast eine philosophische Frage.

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