Buffer und Booster kombinieren

  • Mangels preisgünstiger und aktzeptabler Lösungen am Markt würde ich gern einen Booster bauen, der davor einen Buffer geschaltet hat.

    Was muss ich beachten, wenn ich zwei Bausätze von hier kombiniere? Der Buffer soll always-on sein, der Booster dahinter geschaltet und per Fuß aktivierbar.

    Hat das schon einmal jemand gemacht?

  • nimm zb den Bausatz MXR Micro Boost von uk-electronic.de. Der wirkt als Buffer, wenn das Gain-Poti ganz am linken Anschlag steht. Lass die Bypassschaltung des Bausatzes weg und verkabele Input und Output der Platine direkt mit den Buchsen (=immer an). Den Fußschalter hängst du so ans Poti, dass er quasi zwischen Linksanschlag (=Buffer) und dem tatsächlich eingestellten Potiwert (=Booster) wechselt. Mit einer der freien Schaltebenen kannst du dann noch eine Status-Led mitschalten.
    Wenn es klanglich perfekt sein soll, kannst du noch einen besseren Operationsverstärker mitbestellen, zB den OPA134.

    Grüße, Immo

  • Mein Micro Amp hat beide Schalter, also die normale True-Bypass-Verkabelung und den Umschalter zwischen Booster/Buffer. In meinem Fall nützlich, weil ich dahinter noch Fuzz und Overdrive hatte, die mit ungebuffertem (hochohmigem) Signal besser klangen.
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  • Genauso funktioniert es beim MXR CAE MC401 Booster, siehe Schalter S1 im Layout. Dieser Booster ist klanglich über den ganzen Regelweg neutral, während der Micro Amp bei höherem Gain eher die Bässe etwas ausdünnt. Das kann praktisch sein, wenn man einen Crunchsound zum Leadsound aufbläst, weil es dann nicht so matscht, aber für alles andere würde ich den MC-401 vorziehen.
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    Einmal editiert, zuletzt von roseblood11 (15. Juni 2017 um 23:30)

  • Ui, danke für die Antworten. Mein Können in Sachen "umbauen" ist nicht wirklich hoch. Heißt: Noch nie gemacht und ich trau mich nicht ran. Der Micro Amp ist eh nicht so mein Fall, da er wie der aktuell eingesetzte MOS Booster (Bausatz von hier) die Höhen etwas überbetont, bzw. eben die Bässe ausdünnt. Es soll eher neutral bleiben.

    Den MC-401 kenne ich noch gar nicht. Ist beim Ursprungsmodell der Buffer immer aktiv und schaltet dann nur den Booster dahinter dazu oder ist das ein A/B? Der scheint mir das zu sein, was ich suche.

  • das Original ist ein reiner Booster und hat die Umschaltung nicht. Aber schau mal ins Layout: der Schalter kriegt nur zwei Kabel, die das Poti überbrücken.

    @Uwe, falls du mit liest: Ein komplett linearer OPV-Booster/Buffer fehlt als Bausatz, vielleicht am besten gleich mit Spannungsdoppler (oder noch besser -inverter?) und Millennium-Bypass, wie bei meiner Version des 401. Wenn es wegen der zwei Schalter eh ein BB-Gehäuse würde, könnte man noch einen mitgeschalteten Einschleifweg vorsehen, wahlweise vor oder hinter dem Buffer, dazu einen gebufferten Tuner-Out. Also ein Gerät als komplettes “Frontend“ fürs Pedalboard. Fehlt am Markt...

    Grüße, Immo

  • das Original ist ein reiner Booster und hat die Umschaltung nicht. Aber schau mal ins Layout: der Schalter kriegt nur zwei Kabel, die das Poti überbrücken.

    Ahh, alles klar. So wird auch ein Schuh aus dem Projekt. :)

    @Uwe, falls du mit liest: Ein komplett linearer OPV-Booster/Buffer fehlt als Bausatz, vielleicht am besten gleich mit Spannungsdoppler (oder noch besser -inverter?) und Millennium-Bypass, wie bei meiner Version des 401. Wenn es wegen der zwei Schalter eh ein BB-Gehäuse würde, könnte man noch einen mitgeschalteten Einschleifweg vorsehen, wahlweise vor oder hinter dem Buffer, dazu einen gebufferten Tuner-Out.


    Das wär genial. Ein Abnehmer wäre schon da. ;)

    Beim Einschleifweg hätte ich gern den External Parallel Loop. Der steht eh noch auf meiner Liste.

    Ich vermute der Uwe ist gemeint, oder?

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