Dyna Compressor Piepton/Brummen um 1100Hz?

  • Guten Morgen!

    Habe soeben gestern erst einen Compressor Dyna zusammengebaut. Es schien auch sofort zu funktionieren, jedoch nehme ich ein deutlich hörbares Piepen/Brummen um 1100Hz oder sowas war(das klingt in etwa wie hier im Youtubevideo:

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    1100 Hz ).

    Wenn ich den Trim-Widerstand verdrehe, ändert sich auch dieses Brummen, (wird höher oder tiefer frequenzmäßig, je nachdem in welche Richtung ich ihn drehe).

    - Schaltung passt, Bauteile sind wo sie sein sollen.
    - Bei Bypass wird das Signal störfrei durchgeroutet.
    - Das Störgeräusch ist da, egal ob ich den Outputknopf ganz offen oder zugedreht habe.

    Ich nehme an hier macht ein Elko/Transistor Probleme?

    Danke schon mal :)

    Einmal editiert, zuletzt von Erazorblade (18. Juni 2016 um 09:28)

  • Danke schon mal für die Antwort! Ich werds mal ausprobieren, zumal bei den neueren Versionen ja kein Platz für ein Batteriefach vorhanden ist, und die anderen Musikding-Kits ja auch keine derartige Störung aufweisen, die am selben Netzteil angesteckt sind, bin ich aber ein bisschen skeptisch. Ansonsten fällt mir aber im Nachhinein auf, dass die Kompression auch bei niedrigen Einstellungen schon recht (zu) stark ist, da wird alles plattgedrückt komplett ohne Dynamik. :/

    mFG Martin

    Einmal editiert, zuletzt von Erazorblade (20. Juni 2016 um 09:44)

  • Hi,
    mit Batterie und Netzteil probiert?. Wenn nur mit Netzteil, haste den Übeltäter :)

    LG Uwe

    Alles klar, es scheint effektiv am Netzteil gelegen zu haben. Anderes Netzteil ran und Stille! (Komisch, da bei den anderen Bausätzen machte das Netzteil nie Probleme... wovon hängt das denn ab?)

    Aaaaber... die Kompression ist schon bei niedrigster "sensivity"-Einstellung echt krass und plättet mir alles glatt. Spiele ich bsp. eine Note alleine, ist die gefühlt/gehört n Stück lauter als n Akkord, welcher sofort runtergedrückt wird. Pass ich dann den Output an (wie gesagt auch bei niedrigster Sensivity-Einstellung), sodass der Akkord gleichlaut rauskommt wie im Bypass, fängts an zu zerren. Das ist doch nicht normal oder?

    mFG
    Martin :)

    Einmal editiert, zuletzt von Erazorblade (22. Juni 2016 um 07:13)

  • Gibt es denn eine Möglichkeit, das Signal weniger zu komprimieren, oder habe ich effektiv irgendwo einen Fehler?

    - Schaltung passt, Bauteile sind wo sie sein sollen
    - Habe alles nochmals nachgelötet

    Wie oben schon beschrieben ist bei minimalem "Sensivity" schon eine extreme Kompression zu vernehmen.
    Da wird alles platt gedrückt und somit natürlich auch das Rauschen erhöht.
    Ist das wirklich so extrem?

    mfG,
    Martin :)

  • du hast definitiv einen Fehler drinne. Ich habe schon genug von den Dingern gebaut. Das es mit starken Tonabnehmern zerren kann, passiert, da der CA3080 nur ca. 45mV am Eingang Verzerrungsfrei übertragen kann, da müsste man den Pegel vorher absenken.
    Wenn der Sensetivity zu ist passiert garnichts, dann kannste mit dem Teil boosten.

    LG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • du hast definitiv einen Fehler drinne. Ich habe schon genug von den Dingern gebaut. Das es mit starken Tonabnehmern zerren kann, passiert, da der CA3080 nur ca. 45mV am Eingang Verzerrungsfrei übertragen kann, da müsste man den Pegel vorher absenken.
    Wenn der Sensetivity zu ist passiert garnichts, dann kannste mit dem Teil boosten.

    LG Uwe

    Habe nun den Massebus durchkontrolliert. Alles OK! Wie kann ich sonst noch nach Fehlern suchen, bzw. welcher Teil der Platine könnte denn für eine zu starke Kompression verantwortlich sein?

    BTW.: Ich habe nun gesehen, dass als IC ein LM13700 mitgeliefert wurde. Schaue ich aber so durchs Forum, hatten alle einen CA3080. Suche ich in Foren nach Info zu dem lm13700, steht da überall, dass er praktisch ein vielfaches des CA3080 sein soll... Könnte das der "Fehler" sein?


    Gruß und Danke,
    Martin :)

  • Hallo,

    am 28.04.2016 gab es einen Versionswechsel (zu finden auf der Projektseite zum Dynacomp):
    Vorher: CA3080 = 8 pol. DIP
    Nachher: LM13700 = 16 pol. DIP
    Eine Verwechslung ist nur für einen kompletten <hier geeignete Bezeichnung einsetzen> möglich.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo,m 28.04.2016 gab es einen Versionswechsel (zu finden auf der Projektseite zum Dynacomp):

    Eine Verwechslung ist nur für einen kompletten <hier geeignete Bezeichnung einsetzen> möglich.


    Gruß, Bernd

    Dessen bin ich mir schun bewusst :)
    Was ich damit eigentlich in Erwägung zog, ist, dass die Schaltung eventuell mit dem neuen IC nicht optimal aufgebaut sein könnte?

  • Also,

    abgesehen davon, dass im LM13700 zwei OTAs und zwei zusätzliche Buffer sind, sind die elektrischen Daten des CA3080 und LM13700 OTA ähnlich bis identisch.
    Ein Unterschied ist, dass der Bias-Pin eine Diodenspannung über V- gebiased ist und der des LM13700 zwei mal Vf. Da das aber ein Stromsteuereingang ist, dürfte das nicht viel ausmachen, es sei denn, durch den 9V-Betrieb ist zuwenig Spannungsreserve vorhanden. Das untersuche ich aber jetzt nicht. ;)
    Pedal Parts hat z. B. eine Adapterplatine mit der ein CA3080 durch einen LM13700 ersetzt werden kann.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Also,

    abgesehen davon, dass im LM13700 zwei OTAs und zwei zusätzliche Buffer sind, sind die elektrischen Daten des CA3080 und LM13700 OTA ähnlich bis identisch.
    Gruß, Bernd

    Danke für die Erläuterung! :)
    Also kann man davon ausgehen, dass ein Bauteil defekt ist? Ich hätte jetzt angefangen ein Bauteil nach dem Anderen auszutauschen... Oder gibts eventuell was, was ich vorher noch überprüfen könnte?

    Gruß,
    Martin

  • Hallo,

    wenn eine Schaltung ihre Grundfunktion ausführt, ist nicht unbedingt ein Bauteil zerstört. Falsche/fehlende/nicht stabile Verbindungen können die Ursache sein.
    Ohne Bilder des tatsächlichen Aufbaus kann man sowieso nichts sagen.
    Zu der alten Version gabs ein PDF-Dokument "Betriebswerte", da konnte man zu allen ICs und Transistoren die Arbeitspunkte messen und vergleichen. Damit kann man schon eher Fehler eingrenzen
    Ob es so was für die neue Version gibt, weiß ich nicht.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Poste mal Bilder vom Aufbau und die Spannungen an IC's und Transistoren.
    Und überprüf alle Bauteilwerte nochmal, per Codierung.

  • Hallo,

    wenn eine Schaltung ihre Grundfunktion ausführt, ist nicht unbedingt ein Bauteil zerstört. Falsche/fehlende/nicht stabile Verbindungen können die Ursache sein.
    Ohne Bilder des tatsächlichen Aufbaus kann man sowieso nichts sagen.
    Zu der alten Version gabs ein PDF-Dokument "Betriebswerte", da konnte man zu allen ICs und Transistoren die Arbeitspunkte messen und vergleichen. Damit kann man schon eher Fehler eingrenzen
    Ob es so was für die neue Version gibt, weiß ich nicht.

    Gruß, Bernd

    Alles klar, ich habe nun die Platine nochmals neu nachgelötet, deswegen haben die Lötstellen jetzt evtl. insgesamt zu viel Zinn...
    Nichtsdestotrotz habe ich mit Nachmessen keine Brücken bei Bauteilen die nicht zusammengehören, auch sollten sie an ihrem richtigen Ort sein.

    Gruß,

    Martin :)

    http://www.pic-upload.de/view-31024883/…203218.jpg.html
    http://www.pic-upload.de/view-31024880/…215000.jpg.html
    http://www.pic-upload.de/view-31024881/…215850.jpg.html

    [Blockierte Grafik: http://www2.pic-upload.de/img/31024883/I…0623_203218.jpg]
    [Blockierte Grafik: http://www2.pic-upload.de/img/31024880/I…0623_215000.jpg][Blockierte Grafik: http://www2.pic-upload.de/img/31024881/I…0623_215850.jpg]

  • Hallo,

    da die Ausleuchtung des Objekts nicht so dolle ist, sage ich mit einiger Vorsicht, dass mir einige Lötstellen verdächtig vorkommen ("kugelig").
    Manche wirken auch schroff und zerklüftet (Flußmittelmangel).
    Hier ein Bild zur Verdeutlichung.

    Mach mal Angaben zu verwendetem Lözinn und Lökolben.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • ???
    Lötzinn: Zusammensetzung/Flußmittel/Durchmesser - bleifrei?!
    Kolben: Löttemperatur
    Wenn schon Pfoto: ein Bild der Spitze (benetzt/verzundert/verkratert) wäre da aufschlußreicher gewesen

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Jetzt sach nich, dass du für das Foto der Platine mal eben die eingelöteten Potis umgebogen hast? Dann kannst du diese Lötstellen auf jeden Fall in die Tonne treten, sehr wahrscheinlich sind auch die Leiterbahnen beschädigt.
    Diese Lötstation taugt nicht viel, sollte es aber tun, wenn die Spitze frisch ist. Vermutlich eher etwas heißer einstellen, als auf dem Bild zu sehen ist. Löten: Siehe Tutorial in meiner Signatur!

    Grüße, Immo

  • Wie gesagt: Sie tut's, nicht mehr und nicht weniger. Den gleich aufgebauten Kolben (ohne Station) vom gleichen Hersteller hab ich mal nach wenigen Wochen weggeworfen, weil er auseinander fiel.

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