Der Foxx, Fritteusen sound :(

  • Hallo zusammen!

    Lötsrellen gecheckt, verdrahtung ebenfalls, levelpoti funktioniert, die anderen nicht. Das heißt ich kann den fritteusensound laut und leise drehen.
    Diode1 und 2 sind 1N60 anstatt der gelieferten OA1182. D3 und D4 sind aber OA1182.
    Die Transistoren sind noch gesockelt.

    Wenn eingeschaltet leuchtet die Led.

    Ich hoffe jemand kann mir helfen!
    http://diy.musikding.de/?p=858 und dann foxxschalt

    Danke!

  • Hallo Fuzzbuzz,

    das erste Bild kann ich leider nicht laden, beim zweiten sieht man leider nicht viel, da es zu unscharf ist und man die Bauteile nicht von oben sieht.

    Was mir trotzdem aufgefallen ist:

    • die Bauteile sind nicht auf dem Board sondern haben viel Abstand.
    • die Kabel sind sehr lang.
    • prüfe nochmals die Polarität der Elkos, beim C6 sieht es so aus, als ob er verkehrt herum ist.
    • Prüfe nochmals, ob Du einen Kurzschluss auf der Rückseite hast, hier ist auf dem Thumbnail nix zu erkennen.

    Gehe nochmals alle Bauteile mit einer Streichliste durch, prüfe die Potiverkabelung.
    Kannst Du ausserdem bessere Bilder (Auflösung, Schärfe) posten?

    Gruss, Jochen

    Edit: wie klingt den eine Fritteuse? Ist der Fussschalter richtig verkabelt?

  • Hi Jochen,

    danke schon mal!

    Werde das Ganze bald nochmal checken, inkl. Fußschalter!

    Da es meine erste Platine ist, wusste ich nicht wie sehr ich die Bauteile runter drücken darf, deshalb stehen sie zum Teil etwas ab. Ist das problematisch?

    Die Kabel sind aus dem Kabelset des Bausatzes und da ich ein eigenes Gehäuse verwende brauche ich die Länge um es montierbar bzw. demontierbar zu machen.

    Falls der Elko verpolt war, funktioniert er dann überhaupt noch? Er sieht zumindest nicht aufgebläht aus.

    Zum Klang es ist ein Knistern/Rauschen, ab es klingt recht rund und nicht wie Radio rauschen. Wenn man Rauschen überhaupt eine Geschwindigkeit zu ordnen kann ist dies auch etwas langsamer als beim Radio. Hilft das? :D

    Bessere Bilder folgen!

  • Hallo Fuzzbuzz,

    löten: Immo (roseblood) hat aktuell ein Link zu einem Tutorial in der Signatur.

    Elko: sollte es weiterhin tun, falls er falsch herum war. Bin mir noch am überlegen, warum der Designer hier überhaupt Elkos verwendet, d.h. warum 10uF und ob die Orientiertung hier notwendig ist.

    Aber da können Dir die Experten hier im Forum mehr sagen, ich bin nur ein Halbwissender, der seine Freizeit hier dazu verwendet anderen zu helfen, so wie er kann und mitdiskutiert, um selbst was zu lernen. Ich habe den Eindruck manche stört das.

    (Muss erst mal über eine Bemerkung in einem anderen Post nachdenken. Bin verärgert, hat nix mit Dir zu tun.)

    Gruss, Jochen.

  • Mein Gott... Hast du dir vorher im Forum keine Bilder von anderen Effekten angesehen, oder dich mal ein bisschen eingelesen?
    Du musst die Bauteile vor dem Löten fixiere, zB mit Klammern, Klebeband etc, damit sie sich beim Löten nicht bewegen. Sonst produzierst du nur "kalte" Lötstellen. Und die Beinchen gehören auch vor dem Löten gekürzt.
    Auch Kabel müssen fixiert werden, da die besonders gern durchrutschen, sobald das Zinn schmilzt. Die lötet man erst einseitig an die Platine, kürzt sie dann und lötet dann beim Einbau das andere Ende an die Potis. Dabei die Länge so planen, dass man die Platine nach einer Seite um 90 Grad klappen kann, damit man an die Unterseite noch rankommt, um Fehler zu korrigieren.

    Du kannst Versuchen, die allzu hoch sitzenden Teile nochmal rauszunehmen, dann alles flach reinzustecken, zu fixieren und jede Lötstelle nochmal unter Zugabe von etwas (!) frischem Zinn aufzuschmelzen. Danach die Lötseite mit Zahnbürste und etwas Alkohol gründlich reinigen. Vorsicht bei den Germaniumdioden, die vertragen nicht viel Hitze. Wenn die Lötstellen da ok aussehen, lass sie so. Falls du auch da nochmal ran musst: Zwischen Diode und Platine eine Metallklammer ans Beinchen hängen, damit sie als Kühlkörper wirkt.

    Grüße, Immo

  • Glaube nicht das der Kollege da mit löten und runterdrücken, bzw. auslöten weit kommt. Wenn ich das richtig sehe ist das ne DKL Platine. Wenn dem so ist, wird sie mit Sicherheit hinterher hin sein.
    Solange die Bauelemente erstmal drinne sind und fest sind, spielt die Höhe absolut keine Rolle.
    Ich kann mich noch an DDR Zeiten erinnern, da wurden Widerstände gesickt und die standen dann eh 5mm über der Platine, sah echt schick aus :-).
    Ansonsten erstmal den Kabelwurst kürzen.
    Litzen, welche zu den Potis gehen, löte ich generell von unten ein. Das gibt kurze Wege als irgendwelche schlaufen von oben herum.

    MfG uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Hallo Fuzzbuzz,

    ja - die Löterei sieht suboptimal aus, das solltest Du einfach lernen. Ich denke Du hast viele Kurzschlüsse und kalte Löstellen auf dem Board.

    Mein Vorschlag, nur ein Tipp:
    Baue erst einmal ein weniger komplexen Bausatz wie einen Buffer (Microamp oder so) mit weniger Bauteilen.
    Einen Buffer kann man immer gebrauchen (Treiber für lange Kabel, Boost für Soli, ...).
    Neben den Tipps von Immo ist das Werkzeug auch noch wichtig. Falls noch nicht vorhanden: keinen Baumarkt-Lötkolben, sondern einen Elektronikerlötkolben mit feiner Spitze, Entlötpumpe, dritte Hand (hast Du ja), schau auch mal welches Lötzinn hier im Forum empfohlen wird.

    Nur Mut, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

    Gruss, Jochen

  • Danke erstmal!

    Habe davor nur einen Bausatz eines Tone Benders mkII gebaut, der hatte allerdings eine Punkt zu Punkt Verlötung mit Lochnieten, viel weniger Bauteile und der hat auch gleich funktioniert, Bild im Anhang.
    War dann selber überrascht wie komplex und fein der foxx Bausatz ist.

    Aber gut, wie ist der Foxx denn noch zu retten?

    Mein Plan, neuer Lötkolben mit feiner Spitze kaufen (ja habe einen Baumarkt Lötkolben), Lötzinn ist Bleihaltig und 1 mm schätz ich.

    Dann würde ich mit Pumpe und Entlötlitze das Ganze Stück für Stück Freilegen und die Bauteile Fixieren und Einlöten.
    Oder ist dann die Platine hin?

    Gleich ne Lötstation kaufen oder gibt es gute Festtemperaturgeräte?

    Meine Quelle wäre Conrad.

  • Lass das mit dem Entlöten, wie oben schon gesagt wurde- du wirst wohl mehr kaputt machen. Kauf Dir einen vernünftigen Kolben, Conrad finde ich oft unverschämt teuer, Löstationen sind für so was überbewertet.

    Einfach noch mal alle Lötstellen nachlöten. Am besten wäre vorher etwas üben, damit du merkst, wann das Zinn wirklich anfängt zu fließen. Ist keine Hexerei.
    Vorallem müssen aber die kleinen Spritzer auf der Platine weg! Wo kommen die her??

    Alles nur meine bescheidene Meinung.

  • Habe diese Lötstation mal als Angebot erstanden; finde sie gut.
    Ich stelle die Temparatur an den Anfang des ersten Roten Abschnitts (ca 14:00).

    • fliesst das Lötzinn zu schnell -> etwas runter
    • dauert es zu lange (wg grossen Teilen) -> etwas rauf
    • musst Du einfach ausprobieren.

    Mit Entlötlitze komme ich übrigens nicht zurecht, nehme lieber eine Entlötpumpe.

  • @ Gobi, die kommen wahrscheinlich von der Entlötpumpe. Hilft da vielleicht eine feine Drahtbürste?

    Werde mal an Kabelresten mit der Lötstation Üben und mich dann an die Platine machen.

    Hoffe ich kann dann nächstes mal von schönen Octave Sounds berichten!

  • Hi Fuzzbuzz,

    gut so, lass Dich nicht entmutigen wenn es am Anfang nicht gut gelötet ist. Das war bei uns allen so !!!
    Löten braucht die richtigen Infos (hast Du ja jetzt) und Übung ( kommt demnächst ).
    Es ist immer gut mal an Drähten zu üben. Platine ist aber nochmal was anderes. Schau Dir auf jeden Fall "Rosebloods" (Immo´s) Anleitung an. Das wird schon.... :thumbup:

    Gruß Markus


    ---- in der Beschränkung zeigt sich erst der wahre Meister -----

  • und vermutlich wurde bleifreies Lot verwendet, was sich “per Hand“ schlecht löten lässt. Spann dir lieber ein paar blanke Drähte überkreuz und löte sie zusammen. Oder billige Bauteile auf einem Stück Lochraster etc...

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