Was funktioniert hinter einem Buffer?

  • Hallo zusammen,

    Ich habe mal eine praktische Frage...

    Ich habe in der letzten Zeit einige Effekte gebaut, die auf der "Electra-Schaltung" basieren... dabei ist mindestens ein fürchterlich geiles Teil rausgekommen.

    Allerdings habe ich festgestellt, dass alle diese Effekte hinter einem Buffer schrecklich klingen... leicher Ansteig im Gain und einfach zu schrill. Jetzt wollte ich' natürlich verstehen, warum das so ist.
    Verdacht ist ein "Impedanzproblem" am Input. Bei der Elektra-Schaltung sollte diese ja bei ca. 600K (R1 pallelel zu R2, 1M und 2,2M) liegen, also eigentlich fast TS Level (welcher ja eigentlich gut funktioniert, aber am Eingang ja gebuffert ist).
    Könnte hier das Ändern auf 1M Impedanz (z.B. Austausch des Pulldown auf ca. 2.2M) helfen?

    Gibt es eine zuverlässige Methode um zu erkennen, was gut hinter einem Buffer funktionieren wird und was nicht? Worauf achtet ihr da?

    Viele Grüße,
    anthony

  • Oft wird es eher daran liegen, dass der Einfluss dieser niedrigen Eingangsimpedanz auf die Schaltung der Gitarre wegfällt. Die zieht dir nämlich die Resonanzfrequenz der Schaltung nach unten, auch die Resonanzüberhöhung wird flacher. Der Ton also dicker, runder, wärmer, dumpfer... Probier doch mal, wie es klingt, wenn du die Eingangsimpedanz des Buffers schaltbar (oder besser regelbar) machst.

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