Hab es gerade mal ausbrobiert, es geht so nicht.
Sobald ich das Reverb einschalte brummt es direkt extrem auf beiden Positionen.
Da hab ich wohl etwas zu einfach gedacht.
Reverb small -1.pdf
Dieter
Hab es gerade mal ausbrobiert, es geht so nicht.
Sobald ich das Reverb einschalte brummt es direkt extrem auf beiden Positionen.
Da hab ich wohl etwas zu einfach gedacht.
Reverb small -1.pdf
Dieter
Hallo,
deine hinzugefügte Stufe hat ja gar keinen Gitterbleitwiderstand! So kommt die aber nicht in einen sinnvollen Arbeitspunkt.
Bis du dir sicher, dass diese Hallkombi überhaupt ausreichend angesteuert wird? Also kommt zu wenig raus weil zu wenig rein geht?
Gruß, Bernd
Hi Bernd,
ich denke mal das was rauskommt ist soweit in Ordnung, dafür dreh ich das Reverb aber auch voll auf.
Ich hätte gern mehr, deshalb die nachgeschaltete Stufe. Ich weiß nicht was so ein Tonabnehmer verkraftet. Daher hatte ich gedacht, ich hebe den Ausgang einfach mal mit einer Stufe an.
Raus kommt aus den ersten beiden Stufen genug. Wie das Reverb endlich lief, und ich Ein und Ausgang des Halltanks zusammengeschaltet hatte kam da richtug heftig was raus. Also an der Eingangstufe denke ich liegt es nicht. Das Ausgangssignal vom Tonabnehmer ist halt nicht kräftig genug. Die Tonabnehmer sind mit 1V am Ausgang angegeben.
Was meinst du mit Gitterbegleitwiderstände welcher Wert von wo nach wo hin?
Ich hatte schon vor das Poti, was zwischen der 1. und 2. Stufe sitzt dort rauszunehmen, und es am Ausgang der 3. Stufe einzusetzen.
Gruß
Dieter
Hallo Dieter,
einfach 1M von Pin 2 direkt nach Masse, dadurch hat das Gitter (ohne Signal) Massepotential, 0 V.
Gruß, Bernd
Hallo Dieter,
als ich eben im Lager was anderes suchte, fiel mir eine kurze Accutronics Hallspirale (8DB2C10) in die Finger. Da habe ich die Federn (3x1 parallel) mal vermessen:
Draht-Ø 0,33 mm, Dorn-Ø 4 mm, Federlänge (ohne Ösen) 165 mm. Die Windungszahl (Wdg/cm) sind bei allen 3 Federn unterschiedlich: 16, 19, 22!
Was sind die Daten - Länge und Windungszahl - deiner Feder(n)? - den Rest kenne ich ja.
Warum hast du die Befestigung der Haltefedern so aufwändig gemacht? (O-Ring, Durchführungstülle, Stift - und das alles x4)
Gruß, Bernd
Hab ich gemacht, jetzt hab ich eine tierische Rrückkopplung drin wenn ich den Reverb einschalte.
Ich setz am Ausgang mal ein Poti. Vielleicht Verstärkt die Stufe auch viel zuviel.
Wie regelt man eigentlich die Verstärkung, mit dem Widerstand an Pin 1? Je größer das R desto kleiner die Verstärkung?
Vielleicht sollte ich dort mit einem Poti mal schauen was ich brauche und dann R7 entsprechend dimensionieren.
Dieter
Hallo,
es ist unüblich, den Anoden-R zwecks Verstärkungsregelung variabel zu realisieren, weil das gleichzeitig den Aussteuerungsbereich verschiebt und so Verzerrungen eintreten können.
Normalerweise setzt man ein Poti vor die Stufe (evtl. aber auch dahinter) oder macht bei dieser Schaltung die Überbrückung des Kathoden-R variabel (also C9 in Reihe mit var. R).
Merke: Eine Schaltung mit vollständig überbrückten Kathoden-R hat immer die max. Verstärkung.
Gruß, Bernd
Hi Bernd,
ich hab meine Federeinheit schon zugeklebt, die Federn haben einen Innendurchmesser von ca 7-8mm (ergibt sich aufgrung der Federspannung beim wickeln auf einen 5mm Dorn. Die Windungszahl hab ich nicht gezählt, sind aber unterschiedlich bei den 2 Federn. Den Federdurchmesser und die Drahtstärke hab ich durch abmessen an den Bildern aus dem Netz, und maßvergleich der Tonabnehmer ausgerechnet.
Ich wollte mir noch 2 Federn wickeln die dünner sind, hab aber nur 0,3mm Draht gefunden, damit ist das wickeln voll in die Hose gegangen, das Endresultat nach dem ausspannen war ein Federball :-).
Ich hab mir noch 2 Erstaztonabnehmer geordert, da das System ansich ja funktioniert, damit wollte ich nochmal etwas rumprobieren.
Die Aufhängung sollte so gut wie möglich abkoppeln. Die Sachen hab ich alle in meiner Werkstatt rumliegen, was man halt zum Fahrzeug restaurieren so brauch.
Muss jetzt nur noch die Rückkopplung raus bekommen, entweder Poti im Ausgang, oder über den Grad der Verstärkung.
Gruß
Dieter
Die Ausgangsverstärkung soll eigentlich fest bleiben. Also versuche ich mit einem Poti in Reihe zu C9 mal bis wohin es geht, und mess mir dann das Poti aus, und ersetze es durch einen festen Widerstand.
Dieter
In Reihe oder parallel? Ich hätte gedacht ein Poti anstelle von R8.
Dieter
Hallo,
"...Ich hätte gedacht ein Poti anstelle von R8..."
Kann man in Grenzen machen. Aber dieser Widerstand bestimmt den Arbeitspunkt der Triode.
Was du versuchen kannst, den R8 durch einen 2k Trimmer/Poti zu ersetzen (ergibt zwar einen anderen AP, aber naja...) und an den Schleifer den Elko gegen Masse anschließen, dann hast du die volle Einstellmöglichkeit. Oder halt einen 1k Trimmer plus 470R Fest-R nehmen, dann bleibt der AP gleich.
Gruß, Bernd
vergessen:
"In Reihe oder parallel?" - in Reihe.
Ich denke mal ich habs, bin jedenfalls mit dem Ergebnis zufrieden. Ich habe R8 gegen ein Poti mit 500K ersetzt und mal geschaut wie weit ich gehen kann. Raus kamen 330K.
Die 330K hab ich jetzt für R8 eingesetzt, und es geht gut. Für mich passt das. Ich hatte vorher versucht den R8 so stehen zu lassen, C9 aufgetrennt und ein 500K Poti in Reihe mit C9 geschaltet, das hat aber absolut nicht funktioniert, auch Rückkopplungen. Deshalb die Frage parallel oder in Reihe.
Kann das kaputt gehen durch die 330K als R8? Ich hoffe nicht.
Reverb small -1.pdf
Gruß
Dieter
HalloDieter,
"er schaffte es, weil er nicht wußte, dass es unmöglich war..." ![]()
Irgendwie kann ich das nicht glauben, einen so großen Rk in dieser Schaltung - da fließt ja kaum Strom für einen "sinnvollen" AP. Oder der Elko C9 hat einen dermaßen Leckstrom, dass er dadurch einen vernünftigen AP erzeugt.
Was hast du denn für eine Anoden- und Kathodenspannung an dieser Triode?
verwunderte Grüße, Bernd
Ich hab an Pin 1 275 V und an Pin 3 3,5 V gemessen.
Dieter
Hallo,
3,5 V / 330k = 10,6 µA - das ist ~ 1/100 eines üblichen Stroms im AP. Zu den 275 V kann ich nichts sagen, da ich die Spannunung vor und hinter R6 (22k?) nicht kenne.
In der alten Schaltung hätten es rechnerisch schon hinter R6 nur noch ca. 240 V sein dürfen - aber du hast da ja anscheinend 275 V...
Gruß, Bernd
Hallo,
(281 - 275)V / 100 k = 60 µA - nanü! 6x mehr Strom als an der Kathode? - Vielleicht stimmt meine These mit dem Kondensator-Leckstrom wirklich?
Die Röhre befindet sich trotzdem im extremem Schonbetrieb, ich wundere mich, dass die überhaut was bringt. Aber: Never change a running system ![]()
Gruß, Bernd
Ok, dann lass ich das so. Wie ich den Kathoden R weiter verkleinert hatte, fing die Kiste an rückzukoppeln. Keine Ahnung ob das Die Halleinheit und der Speaker zusammen verursachen.
Dann werd ich es jetzt mal komplett zusammenbauen (endlich).
Bilder vom Amp kommen dann gleich noch.
Gruß und danke für die Hilfe, als Dau wär ich da aufgeschmissen gewesen.
Dieter
Kaum zusammengebaut geht das gequitsche wieder los, aber eigentlich gar kein Wunder, der Tonabnehmer sitzt ja in unmittelbarer Nähe vom Lautsprecher.
Da kann ich den Arbeitspunkt der Röhre soweit verschieben wie ich will, das kann nicht hin hauen.
Hab aber eine Lösung für das Problem.
Ich deck das U-Profil wo die Halleinheit drin sitzt, mit einem Alublech vollständig ab auch die Seiten und dann ist endlich Ruhe.
Hab es eben mal provisorich abgedeckt, es geht so.
Hier mal ein paar Bilder vom Amp. Die Ferdereinheit ist im Moment draussen, die bekommt morgen ertmal die Abdeckung.
Vielleicht tausch ich dann den Kathoden R wieder gegen den 1,5K zurück.
Gruß
Dieter
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