Red Lama (CMOS 4049) Erweiterung mit Octave Clang?

  • Grüß euch,

    Da ich noch ein Gehäuse über habe, dachte ich an ein einfaches Projekt wie das Red Lama Overdrive von Way Huge.
    Dieses verwendet einen CMOS Chip mit 6 Gainstages, von denen jedoch nur 2 verwendet werden.
    Nun dachte ich daran, die unverwendeten Stufen zu benutzen, um 1-2 Kanäle mehr in das Pedal zu quetschen.

    Als erste Erweiterung hätte ich gerne das DBA Octave Clang, welches auch sehr einfach gestrickt ist, jedoch normalerweise einen LM741 als Gainstage verwendet, welchen ich mir natürlich sparen möchte.

    Nun die erste Frage, kann ich einfach eine Stufe des 4049 statt dem LM741 verwenden und komme annähernd an das gleiche Ergebnis?


    Da mir dann noch immer 3 Stufen überbleiben, wäre zu überlegen, den Bounce Kanal des Runoffgroove Double D zu beschalten, welcher dann eher richtung Distortion tendiert.
    Wie auch im Double D kann ich mir vorstellen, Input und Output Buffer zu verwenden.
    Wäre aber auch für andere Vorschläge offen, erlaubt ist, was "gut" klingt..
    Eventuell finde ich noch was besseres als den Bounce Kanal, Priorität hat das Octave Clang mit dem Red Lama..

    Gibt es sonst noch Verbesserungsvorschläge?
    Vielen Dank im Vorraus!

    Hier eine kleine Zusammenfassung als Schaltplan:
    [ATTACH=CONFIG]temp_13562_1421508144538_380[/ATTACH]

  • Beim Stone Grey ist die erste Stufe mit OPV mehr als ein Booster: Die beiden FET's im Rückkopplungsweg dienen als Clippingdioden und prägen entscheidend den Klang der Kiste. Sehr überzeugend fand ich es klanglich nicht. Ein Tube Screamer mit etwas Mesa-Boogie-Charakter irgendwie. Schaltungen mit diskreten FET's à la "Dr Boogie" etc klingen mMn authentischer - wenn ein sentspr. voluminöser Amp hinten dran hängt, mit genug Bassanteil und Headroom. Kommt eben sehr auf den Verwendungszweck an, denn der ziemlich kompromierte und mittige Sound des Stone Grey hat auch den entscheidenden Vorteil, dass er mit kleinen, cleanen Amps gut harmoniert und sich im Bandkontext gut durchsetzt. Wer also in einem eher poppigen Kontext gelegentlich härtere Sounds braucht, ist mit der Kiste evtl sehr gut bedient.

  • Hi und danke für die Eindrücke.

    Bei der ganzen CMOS Sache sind ein paar Punkte zu überlegen:

    1) Soll ich die CMOS Stufen vorher mit einem OP-Amp Boosten oder reicht ein MOSFET?
    Dem Red Lama schadet ein kleiner Boost vielleicht auch nicht..

    2) Wenn ich den LM741 mit dem CMOS ersetze und diese aber vorher mit einem tl072 booste, ist es vermutlich klüger, eine Stufe vor dem Transformator und eine danach zu verwenden (quasi als Aufholstufe).

    3) Im Grunde könnte ich die Feedback-FETs auch an eine CMOS Stufe nach dem MOSFET hängen (schaltbar, da ich normalerweise kein Clipping über Dioden oä. bevorzuge).

    Meine Anforderungen an das Pedal wären:
    Ich hätte gerne einen kleinen Dirt Boost für meinen Clean Kanal, daher Red Lama.
    Ein Octave Up Fuzz kann auch nicht schaden, da einfach aufgebaut, daher Octave Clang, dabei sollte es möglichst an das ProGuitarshop-Video rankommen.
    Soweit ich weiß, schadet auch hier ein gewisser Boost vor dem Octave Clang nicht.
    Das Stone Grey Distortion ist nur dazu da, die restlichen Stufen des CMOS zu nutzen, auf den Klang dieses Kanals lege ich nicht so viel Wert, da bin ich für alles offen, was sich von sontigen Overdrives unterscheidet.

    Ich spiele hauptsächlich Kitty Hawks, die sind im Prinzip eh Boogies mit etwas mehr Effizienz..

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