Octave up/down für Bass

  • Ich hätte gerne einen Schaltplan für einen Bass - Octaver wobei man möglichst zwischen "zusätzlich nach unten" , "zusätzlich nach oben" , "nur nach unten" und "nur nach oben" schalten kann.
    Es dürfen auch zwei verschiedene Geräte für up und down sein und wenn die einen Verzerrer drin haben machts auch nichts, den kann man ja abdrehen.

    Danke für euere Hilfe

  • Re: Octave up/down für Bass

    kann mir denn keiner helfen, oder habt ihr die frage nur übersehen?

    es können auch schaltungen für die gitarre sein, die sind sicherlich ähnlich, und würden mir auch helfen

  • Re: Octave up/down für Bass

    Ich kann dir zwar nicht helfen, wollte aber hinzufügen, dass ich auch interessiert wäre.

    Ein reiner Octave down für Bass würde auch schon reichen.

  • Re: Octave up/down für Bass

    1. Mal ne doofe Frage vom nicht-Basser:
    Octave-down - was wollt Ihr da unten? Da macht doch kein Speaker mehr mit. ???

    2. Ich hatte mal nen Octaver von Boss (für Gitarre) fand den aber nicht sooo prickelnd: Wenn das Signal nicht mindestens zu 90 % sauber war (Saitenschnarrer oder mitschwingende Saite) hat er sich in der Oktave vertan und beim Ausklingen von Tönen hat sich die Kiste wie ein schlechtes Noisegate verhalten ist also zwischen den Oktaven hin- und hergejodelt.

    Stur lächeln und winken :cool:

  • Re: Octave up/down für Bass

    Kann ich Dir sagen:

    Zunächst wird das Signal hoffnungslos übersteuert, das ergibt ein Rechtecksignal, das direkt verköstigt ziemlich ätzend klingen würde. Rechtecksignale lassen sich elektronisch aber sehr gut teilen oder verdoppeln (octave up / down). Dann muss man sie aber aus ihrem unattraktiven Rechteckcharakter wieder in eine hörbare Form bringen, z.B. in eine Dreieckform. Was immer daraus resultiert ist eine korrekte Frequenz (wenns klappt) hat aber vom Klangcharakter nix mehr mit dem urspünglichen Signal gemein. Es ist immer nur ein Signal das man dazumischen kann. Standalone klingts ähbäh. Ist so ein ähnlich als würde jemand mit einem Synthie parallel zu Dir spielen.

    Stur lächeln und winken :cool:

  • Re: Octave up/down für Bass

    Zitat von Tümmüh


    Da könnte Joe Davissons Shocktave interessant für euch sein.
    http://www.diystompboxes.com/analogalchemy/…/shocktave.html

    Danke. Sieht sehr interessant und leicht zu bauen aus. Ich glaube, dass ich den bei Gelegenheit testen werde.
    Der Oscillator-Schaltungsteil lässt sich bestimmt leicht zum Octave up modifizieren - und schaltbar machen.

    Zitat von wrkdesign

    1. Mal ne doofe Frage vom nicht-Basser:
    Octave-down - was wollt Ihr da unten? Da macht doch kein Speaker mehr mit. ???

    2. Ich hatte mal nen Octaver von Boss (für Gitarre) fand den aber nicht sooo prickelnd: Wenn das Signal nicht mindestens zu 90 % sauber war (Saitenschnarrer oder mitschwingende Saite) hat er sich in der Oktave vertan und beim Ausklingen von Tönen hat sich die Kiste wie ein schlechtes Noisegate verhalten ist also zwischen den Oktaven hin- und hergejodelt.

    1. Keine Ahnung ;D. Wollte so ein Ding halt schon lange mal ausprobieren.

    2. Ich denke, dass so etwas für Bass prinzipiell besser funktioniert (wenn saubere Single-Notes gespielt werden).

  • Re: Octave up/down für Bass

    Hi,

    ich als Basser muss hier aber auch nochmal für den Octaver in die Bresche springen: Das ist ein durchaus nützlicher und sehr gut klingender Effekt!

    Wenn die Speaker das nicht mitmachen würden, gäbe es auch keine Daseinsberechtigung für 5-Saiter. Die tiefe E- oder gar H-Saite oktavieren zu wollen macht in der Tat keinen Sinn, aber für alles was über A oder H auf der E-Saite hinausgeht, ist so ein Teil ein gern gesehener Fettmacher.

    Ich selbst habe ne Zeit lang den BOSS OC-2 benutzt, den aber später gegen einen grauen EBS Octabass ausgetauscht, weil letzterer tiefer runterkommt und ein saubereres Tracking hat. Allerdings vermisse ich etwas den rauheren, kernigeren Ton des OC-2, weshalb ich auch in Erwägung gezogen habe, den in Teilen nachzubauen (2 Oktaven unterm Original hören in der Tat nur noch Elefanten). Dazu habe ich auch mal einen nicht sehr erfolgreichen Thread gestartet, siehe Suche. Da gibt's zwar keine Antworten, aber den Schaltplan vom OC-2.

    EDIT: Guckst Du hier:
    http://forum.musikding.de/yabbse/index.php?topic=3116.0

    David

  • Re: Octave up/down für Bass

    ich finde den octave-effekt auch super.
    ich habe den oc-2 und nutze ihn hauptsächlich für gitarre. trackingprobleme tauchen eigentlich nur auf, wenn das signal zu dünn wird (z.b. wenn der ton ausklingt) oder man zu zaghaft/unsauber spielt. sauber gespielte läufe klingen einfach nur fett ;D
    wenn mehr als ein ton gleichzeitig gespielt wird is natürlich schluss mit lustig und es kommt nur noch krümmeliger matsch. das soll aber der oc-3 können (also polyphone signale verarbeiten), habe ich aber noch nicht getestet...

    grüße,
    achim

  • Re: Octave up/down für Bass

    hi bassillusion,

    ich habe den jd shocktave gebaut und könnte auch samples aufnehmen.
    allerings bin ich nicht ganz sicher, ob mein shocktave das macht, was er eigentlich machen soll.
    von einem boss oc-2 ist mein shocktave meilenweit entfernt.
    bei extremer einstellung klingt es so als würde man durch einen kaputten c64 das signal schicken ;D
    fand den sound ganz witzig und habe ihn so gelassen ::)
    ich könnte aber trotzdem samples aufnehmen in verschiedenen einstellungen...

  • Re: Octave up/down für Bass

    ...so, ich habe mich mal eben kurz hingesetzt und ein paar soundbeispiele aufgenommen:
    http://x.snod.net/poperzer/diy/s…_testsounds.MP3

    bei der aufnahme verwendete ich folgende einstellungen am shocktave.

    0.00 - 0.06min effekt eingeschaltet, drive und octave-regler 0%
    0.06 - 0.10min drive 100% octave 0%
    0.11 - 0.17min drive 100% octave 100%
    0.18 - 0.22min drive 100% octave 100% (eine oktave höher gespielt)
    0.23 - 0.28min dirve 100% octave 75%
    0.28 - 0.34min drive 0% octave 75%
    0.35 - 0-41min drive 75% octave 75%

    schönen gruss,
    SledgeHammer

  • Re: Octave up/down für Bass

    ...im prinzip schon.
    man muss nur einen guten kompromiss finden.
    je mehr man nämlich den octave-regler reindreht wird das signal auch leicht verzerrt
    (zumindest bei meinem shocktave ::) ).
    wenn man weniger am octave regler einstellt ist kaum noch verzerrung aber auch wenig von der oktave zu hören.

  • Re: Octave up/down für Bass

    Sind die Demos vom Shocktave von SledgeHammer normal? Weil das gefällt mir gar nicht so gut.
    Ich stelle mir eher so nen Sound vor wie beim Subharmonikprozessor von folgendem AMP: http://www.thomann.de/behringer_bx30…d_prodinfo.html
    Kennt den Sound jemand?
    Gibt es noch andere Octaver, die nicht zu kompliziert sind zum bauen? In erster Linie ist Octave down ohne Verzerrung wichtig.

  • Re: Octave up/down für Bass

    Die ganzen aktuellen Octaver sind meines Wissens nach digital aufgebaut -> da ist mit Nachbauen Pudding ....
    Und nen GESCHEITEN unverzerrzen Octave-down ohne Tracking-Probleme bekommt kaum ein "normales", käufliches Gerät hin, da wird's wohl mit DIY nich nur Pudding sondern sogar Essig ;)

    Also Octaver entweder den Shocktave, der is mMn relativ gut, oder kaufen. So viel mehr Möglichkeiten haste leider nicht, sorry.

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

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