Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit nem Powersoak gesammelt?
Mich würde mal interessieren ob das Resultat wirklich den "großen Sound" bei humaner Lautstärke bringt.
Powersoak
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Re:Powersoak
Meinst Du das Tom Scholz Teil? Oder generell?
Also ich habe Erfahrung(en) mit einem Powerbrake (marshall), einer HotPlate (THD), einer Loadbox I (Koch), einem Marshall SE-100 und diverser Palmer-Gerätschaften.
Allen gemeinsam ist IMO, dass oberhalb von -12dB der Sound (allesamt waren es EL34 getriebene Amps) sehr komprimiert und um die Mitten herum gequetscht wird. Sicherlich lässt sich die eine oder andere Unzulänglichkeit mit Nachreglung von Presence und Bass justieren, jedoch sind an dem Attenuator befindliche Klang-Potis vorzuziehen. Insofern hat mir die THD HP am besten gefallen, allerdings klingt auch die mit Nachregelung/Korrektur oberhalb -18dB (oder waren es -16?) nicht mehr wirklich "organisch".Ein Lösungsansatz ist, in den Amp einen PostPhasenInverterMaster einzubauen (sofern er keine Loop hat), oder den gesamten Amp als Vorstufe zu benutzen (also einen guten Line-Out einzubauen) und dann separat, nachdem man das Signal an einer Loadbox "verbrennt", getrennt zu verstärken.
Von allen Lösungen, die ich bislang ausprobiert habe, gefällt mir die letzte eigentlich am besten - ist allerdings auch mit einem nicht unerheblichen technischen Aufwand verbunden.
Ob Du selbst einen Attenuator magst oder nicht, hängt sicherlich in erster Linie von Dir, Deinem Geschmack und Deinem Equipment ab.
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Re:Powersoak
Also den "großen Sound" bei humaner Lautstärke bringen alle Reduzierungen leider nicht. Es wird immer ein Kompromiß sein, zwischen zu Hause leise üben und auf der Bühne volle Power. Dagegen kann man nicht wirklich und richtig was tun. Es gibt die zwei Möglichkeiten Soak und Reduzierung der Schirmgitterspannung der Endstufenröhren. Wie Olaf schon beschrieben hat macht der Soak besonders in hohen und tiefen Frequenzbereichen Streit. Ich beziehe mich hier mal auf auf meinen Eintrag im ModThread. Das läßt sich mit dem EQ mäßig ausgleichen und der OT bleibt zwar bei der Sache, klingt aber auch anders. (finde ich). Umschaltung oder stufenlose Regelung der G2-Spannung benimmt sich da wieder föllig anders. Die Frequenzen werden nicht so stark beschitten. Wenn man sensiebel mit der Regelung umgeht, ist das eigentlich der Hit für nachbarschaftsfreundliche Übungen. Wesentlich stärker als der Soak neigt diese Variante zur Kompression. Es kann eben nicht verstärkt werden, was aufgrund der verbogenen Kennlinie nicht mehr verstärkt werden kann.
Gruß
Peter
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