Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Hallo,
    sorry für meine Penetranz, aber ich bin mir noch nicht sicher warum dort symetrische Ausgangsspannung rauskommen soll.
    Mal ein Beispiel:
    Eine Saite betrachte ich einfacherweise als Sinusschwingung. Wenn die Saite 1 cm vom Tonabnehmer entfernt ist und sie 5mm vom Tonabnehmer wegschwingt und 5mm zum Tonabnehmer hin, ist doch die erzeugte Spannung von einem Centimeter Abstand bis zu anderthalb Centimeter Abstand geringer als von einem Centimeter Abstand zu einem halben Centimeter Abstand.
    Angenommen es würde keine Koppelkondensatoren geben hätte die veränderte Bias Spannung auf jeden Fall Sinn. Nur ob durch diese ungleichmäßige Abnahme ein Gleichstromanteil entsteht weiß ich nicht.

    Grüße

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Zitat von Namenlos

    Eine Saite betrachte ich einfacherweise als Sinusschwingung. Wenn die Saite 1 cm vom Tonabnehmer entfernt ist und sie 5mm vom Tonabnehmer wegschwingt und 5mm zum Tonabnehmer hin, ist doch die erzeugte Spannung von einem Centimeter Abstand bis zu anderthalb Centimeter Abstand geringer als von einem Centimeter Abstand zu einem halben Centimeter Abstand.

    Bei vernünftigem Anschlag sollte die Saite aber doch horizontal zum PU schwingen, nicht vertikal! Oder?

    Viele Grüße
    Peter

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Zitat von Del Pedro


    Bei vernünftigem Anschlag sollte die Saite aber doch horizontal zum PU schwingen, nicht vertikal! Oder?


    Hallo

    Naja das sind Bassisten (das mir unbekannte Volk ;)), deswegen auch den Verweis aufs Slappen. Und gerade im Ausschwingen schwingt die Saite in viele Richtungen (das sollte allerdings kaum was in Richtung max. Spannung ändern).

    Grüße

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Namenlos

    Ich gluabe du machst da einen Denkfehler.
    Egal in welche Richtung die Seite schwingt, sie bewegt sich mit ihrem Grundton immer sinusoidal und durchkreuz auf diese Weise auch das Magnetfeld. Der PU-Spule blebt nix anderes übrig, als eine Sinusförmige Wechselspannung zu induzieren. Die Obertöne einer Seite lass ich aussen vor.

    Eine PU Spule kann trotz besten Willen keine Gleichspannung erzeugen, so dass die Eingangssektion eines Preamps auch ohne einen Koppelkondensator, rein theoretisch, eine reine, symetrische Wechselspannung bekäme.
    Das der Koppelkondensator aber i.d.R. da ist hat andere Gründe. Er hält mämlich die Gleichspannung der Elektronik vom Pickup fern. Nicht anders rum.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Hi,

    jetzt aber mal ehrlich: ist diese Debatte jetzt wirklich ernst gemeint? ???
    Das erinnert ja fast schon an die Diskussionen um den C34-Lack in den High-End-Hi-Fi-Kreisen ;D

    MfG
    Wilfried

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Hallo Chris,

    Du hättest eigentlich auch Missionar werden können, bei Deiner enormen Ausdauer :P.
    Ich bin sehr gespannt, ob Du Namenlos tatsächlich noch bekehren kannst ;D

    MfG
    Wilfried

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Hallo,
    aus dem bekehren wird nichts mehr (jaja der ungläubige Thomas), aber ich nerv euch nichtmehr. Ich werd mir das nochmal auf dem Oszi angucken wenn ich Mittwoch meine Gitarre hole. Das wird mich dann bekehren.

    Grüße

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Hi

    Also nerven tust du nicht.
    Ich finde es nicht verkehrt, wenn jemand seine Meinung vertitt und drüber diskutieren will. :)

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Hi Namenlos,

    Du nervst doch nicht!
    Ich habe Euren Disput nur schon die ganze Zeit aufmerksam verfolgt.
    Es interessiert mich ja auch, woher die Spule wissen soll, in welche Richtung die Saite gerade schwingt.
    Mal gespannt, was bei Deinem Scope-Versuch rauskommt.
    Sollte ich Dir irgendwie auf den Schlips getreten haben: sorry!

    MfG
    Wilfried

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Hallo,
    so schlimm hab ich das nicht aufgefasst, keine Angst.
    Woher die Spule weiß in welche Richtung sie schwingt kann ich euch erklären (Physik LK, das Thema ist 4 Monate her ;)). Der Tonabnehmer erzeugt ja ein Magnetfeld um sich herum, die Stärke nennt man Flussdichte (ist ganz interessantes Thema Fluss ohne Energie, aber das führt zu anderen Sachen), wenn man dort nun ein Material in die Feldlinien bringt das von Magneten angezogen wird ('ferromagnetisch' heißt das, meine ich) verändert sich die Flussdichte, auch in der Spule. Diese Veränderung in der Spule bewirkt natürlich eine induzierte Spannung, wie im Trafo. Je nach Vergrößerung und Verkleinerung der Flussdichte wird die Spannung negativ oder positiv (eine Vergrößerung bewirkt bei einer in Uhrzeigersinn gewickelten Spule eine positive Spannung). Da die magnetische Flussdichte im Quadrat abnimmt denke ich halt immernoch, dass eine senkrechte Schwingung verschiedene Amplituden hat. Hätte man ein unendlich kleines Stück Eisen (unendlich klein, damit es auf 'einer' Feldlinie liegen könnte, die Feldlinien sind auch unendlich klein) und würde es entlang einer Feldlinie bewegen würde glaube ich keine Spannung entstehen, da bin ich mir aber nicht sicher. Unter dem Stichwort Wirbelstrombremse in google gibt es bestimmt noch mehr.
    Alles ohne Gewähr, aber eigentlich müsste es Stimmen.

    Grüße

  • Re:Bartolini NTMB reverse engineered (Schaltplan)

    Meine hoffentlich entgültige Variante:

    [Blockierte Grafik: http://img.photobucket.com/albums/v21/markusw/NTMBmodf5.jpg]

    Funktioniert wie ich mir's vorgestellt habe :) Ein paar von den Kondensatoren sind schaltbar (C3 und C4:33n, 68n, 101n; C7: 10n bis ~800n). De facto bin ich aber wieder bei dem setting gelandet, das mir auch bei meiner originalen NTMB am besten gefallen hat.

    Eine interessante Beobachtung zum 25.5k/30k Spannungsteiler:

    Ich bekomme je nach opamp folgende Spannungen:

    25.5k/30k

    a: 2x NE5532, V+=8.48V Vref=3.22V
    b: 2x MC33178 V+=8.55V Vref=4.08V

    2x 30k

    a: 2x NE5532 V+ 8.48V Vref=3,51V
    b: 2x MC33178 V+ 8.60 V Vref=4,47

    Für mich sieht's so aus als ob der 25.5k weniger dazu da ist Vref zu senken als viel mehr um Vref auf V/2 zu korrigieren.

    Wäre für Erklärungen mehr als dankbar. ??? ???

    Grüsse,

    Markus

  • Hallo, ich habe den EQ für meinen aktuellen Bassbau nach dem ersten Plan nachgebaut und bin wirklich sehr zufrieden.
    Vielen Dank Markus für das reinstellen.
    Dafür habe ich mit Eagle ein Layout erstellt welches ich hier mal anhänge. Vielleicht kann es ja jemand gebrauchen.
    Ist von mir so aufgebaut und funktioniert.

    Die Kondensatoren C7/C8 (Höhen) und C13/C14 (Mitten) habe ich mit gesockelt für ein schnelles Austauschen.
    Bis jetzt gefällt mir am besten C7/C8: 33nF und C13/C14 1µF.

    Falls gewünscht kann ich noch Bilder vom Frequenzgang nachreichen.


    Gruß Christoph.

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