symmetrische Spannungsversorgung für OPV

  • Guten Tag,

    kann mir jemand ein wenig Licht ins Dunkle bringen.

    Ich bastel grad an einem Eigenbaumischpult herum. Ich verwende für Mischung, EQ etc. den OPV NE5532 und/oder TL072.
    Nun stellt sich die grosse Frage nach der Spannungsversorgung. Symmetrisch oder unsymetrisch.

    Ich trau mich ehrlich gesagt nicht daran ein eigenes Netzteil zu bauen, wegen dieser Lebensgefahr. Es würde mir aber die Schaltung vereinfachen eine symmetrische Spannung zu haben, da es bei 8 Spuren mit jeweils 3 band EQ eine ganze Menge OPVs sind. Und soweit ich das richtig begreife sind es immer ein paar Bauteile mehr bei unsymmetrischer Beschaltung.
    Mit einfachem Spannungsteiler hab ich keine guten Erfahrungen gemacht. Das lief nie stabil.

    Wie realisiert ihr so etwas?

    Besten Dank und Gruß

  • Festspannungsregler, einmal aus der 78xx-Serie für den positiven Teil und aus der 79xx-Serie für den negativen. Diese passen mit den entsprechenden Kondensatoren bestücken mit sie nicht schwingen, dann passt die ganze Sache schon :) Ist kein Hexenwerk, alles recht gut machbar :)

  • du meinst um ein Netzteil zu bauen?

    oder die 78/79 einfach an den vorhandenen DC dran. Dann fehlt mir doch der Bezugspunkt GND, oder nicht. Vonwegen virtuelle Masse.
    Oder hab ich da ne Denkblockade...

  • Du kannst dir die virtuelle Masse entweder schwebend machen, oder einen Spannungsteiler mit jeweils 10k davor packen. Funktioniert beides, die Variante mit Spannungsteiler ist natürlich etwas stabiler.
    Als Netzteil brauchst du dann eben etwas mit entsprechend großer Spannung. Mit welchen Spannungen wolltest du eigentlich arbeiten?

  • ok. spannungsteiler verstehe ich. schwebende masse leider nicht.

    aber das würde heissen bei 12V DC die ich zur Verfügung habe, hätte ich maximal +/- 6V wobei die Spannungsregler ja eigentlich jeweils nochmal 3V mehr brauchen um ordentlich zu laufen.
    Das was ich am Ende gern hätte wäre +/-12 V

    danke

  • Du solltest dir halt wirklich ein dickes Netzteil besorgen, irgendwas mit passender Spannung und Reserve. Das hieße bei dir am besten irgendwas an die 28-30V. Wenn du dir richtige Pult-Netzteile anguckst, die kommen auch alle mit 2x14V oder 2x15V daher, von daher ist das nichts besonderes auf dem Sektor :)

    Schwebende Masse hieße, deine Spannungsregler machen sich ihre Masse selbst. Du fütterst die beiden Inputs mit + und -, klemmst die Massepunkte der Regler zusammen, dort wäre dann deine schwebende Masse. Gestürzt wird das ganze dann nur durch die Kondensatoren vor und nach den Reglern.
    Mit Spannungsteile vor den Reglern ist natürlich besser, ich denke da brauche ich nicht zu erklären wir du den da rein basteln musst :)

  • LM78xx und 79xx sind problematisch ich hatte da mit dem 7912 Probleme, die sind für max 35V Spannung am Eingang ausgelegt, der 7912 jedoch lieferte mir erst bei ca 25V 15V Ausgangsspannung mit entsprechender Last am Ausgang.Ich würde dir da LM317/337 empfehlen, der sind da stabiler. (der LM317 braucht auch weniger als 3V Unterschied z.b aus 10V -> 9V machen geht da prima und die haben auch eine nur wenig ripple (Das was an Halbwellen nach dem Gleichrichten und glätten noch so schwingt, im Prinzip braucht man ja am liebsten eine gerade Linie ohne Berge und Täler, das wäre das Optimum für eine Verstärker

    +-35V trafos sind irgendwie Standard ? Man findet die recht häufig, ich kann dir gerne wenn du magst mal einen Schaltplan bzw. Link dazu posten wenn du noch Interesse hast.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!