• Hai Leutz!

    Ich denke, die meisten von Euch kennen das Problem, da hat man ein oder zwei Tretminen vor dem Amp, vielleicht auch noch ein paar Gerätchen im Loop, ordentlich viel Verbindungskabel dabei und: Radio Moskau - el Dingens und jede Menge Pfeifen aus dem Äther.

    OK. Wenn man einen Satz Billigstkabel von Thomann benutzt darf man sich kaum darüber wundern, dafür aber an der Buntheit erfreuen.

    Eure Meinung bitte: Es gibt bei ToneToys ein angeblich gutes Kabel per Meter, und dazu angeblich niedrigkapazitive Stecker (wenn ich das richtig sehe, sind das aber ganz normale Hans-Arsch-Standard-Stecker). Hat es jemand schon ausprobiert? Ist das Kabel OK?

    Und wie steht es mit dem Wunderdrähtchen von Vovox? Da kann man sich ja gleich ne neue Klampfe zulegen!

    Die Links:
    http://www.tonetoys.de/de/Low_Capacity_Kabel.html
    http://www.tonetoys.de/de/Voxlink_Protect_A.html

    Ich finde die Galli-Kabel übrigens sehr OK. Aber für Patches und Loops gibt es serienmäßig meistens nicht die optimalen Längen.

    http://www.tonetoys.de/de/Galli_Kabel.html

    Stur lächeln und winken :cool:

  • Re:Verkabelung

    danach hab ich mich auch schon mal erkundigt. Ergebnis:
    1. ToneToys ist generell überteuert ;D (finde glaube ich nicht nur ich ...)
    2. besser selber löten. Stecker von Neutrik wenn man genug Schotter hat. Oder solche wie Klaus sie im Shop hatte für weniger betuchte Leute (wie mich), die sind okay, finde ich.
    3. Kabel gibts bei musik-produktiv zu richtigen Preisen. Wobei das lowcapacity-Kabel von tonetoys auch nen fairen Preis hat. Ob das wirklich besser ist lasse ich mal dahingestellt.

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:Verkabelung

    Niedrige Kapazität eines Kabels ist schon vorteilhaft, aber wenns um unerwünschten Radioempfang geht, dann sollte man vor allem auf gute Abschirmumg achten.

    Vorausgesetzt das man halbwegs vernünftige Strippen im Eisatz hat, liegen derartige Störungen oft an den Trampelkisten selber.
    Denn ein Kabel sammt Gitarre/Pickups kann zwar als korrekte Antenne fungieren, aber der störende Radioempfang selber (falls vorhanden) wird in der Trampelkiste selber detektiert. Das dürfte aber nicht sein und ist eher in dem betroffenen Gerät als am Kabel zu suchen.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:Verkabelung

    Zitat von Tümmüh


    ToneToys ist generell überteuert

    Hastu Recht! Ist in vielen Fällen machen die sogar Dummenfang. Aber diese Teile sind preislich ok - wenn sie was taugen.

    @ChrisGuitar:
    Vielen Dank für Deine Vorlesung - aber siehs doch mal so: konkrete kurze Frage - konkrete kurze Antwort. Oder wie es vor Jahrzehnten in deutschen Telefonzellen stand: Faß dich kurz.

    Stur lächeln und winken :cool:

  • Re:Verkabelung

    wrkdesign

    Na dann versuch ichs noch mal ;D

    Zitat

    Hat es jemand schon ausprobiert?

    Ich noch nicht.

    Zitat

    Ist das Kabel OK?

    Kabel ja, aber billige Stecker.

    Zitat

    Und wie steht es mit dem Wunderdrähtchen von Vovox?

    Schwachsinn.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:Verkabelung

    merkt man bei den Steckern wirklich nen Unterschied zu den Neutrik-Dingern? Ich mach ja in der Pedal-Kette nicht viel rum -> kaum mechanische Belastungen. Und preislich macht das schon nen Unterschied.

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:Verkabelung

    Tümmüh

    Zitat

    merkt man bei den Steckern wirklich nen Unterschied zu den Neutrik-Dingern?

    Dann versuch mal drauf zu tretten, dann weisst du es ;)

    Aber im Ernst. Kontaktsicherheit, und vor allem Stabilität machen die Neutrikstecker zu einer hochwertigen Ware.

    In einer Effektenkette auf nem Effektboard tuns auch normale Stecker. Hauptsache die sind rostfrei. ;)

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:Verkabelung

    Rostfrei .... naja, ich dachte da könnte ich auch noch ein bißchen sparen ;)
    Okay, aber in ner Kette tun's dann auch recht billige. Mein Geldbeutel dankt ;D

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:Verkabelung

    Billig dürfen sie ja sein, aber sollten dennoch nichr schlampig produziert sein. Besonders die Lötöse, wo die heisse Leitung angelötet wird sollte einen gesunden Kontakt mit dem Pin haben, der zu der Spitze des Steckers führt. Ist oft ne Schwachstelle bei "billig" Stecker.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:Verkabelung

    okay, gut zu wissen, dankeschön.
    Vielleicht noch Vorschläge für bekannte Hersteller von Steckern mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis?

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:Verkabelung

    Moin moin,

    hab mir das ToneToys-kabel vor kurzem zugelegt.
    Preis fand ich in Ordnung, Handling (verdrehen etc.) find ich auch ok.
    Klanglich hab ich nix zu meckern (hab aber auch keine großen Vergleiche angestellt).

    Als Stecker hab ich Neutricks drangemacht, ist bei mir Pflicht, weil unkaputtbar.

    Fazit: würde es wiedermachen

    Gruß
    Günther

  • Re:Verkabelung

    welches Kabel denn genau? Ich mein, die Galil und low-capacity-Dinger ham nen recht humanen Preis. Die Voxlink-Teile dagegen halte ich preislich für ... ::) :P

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:Verkabelung

    Ich hatte mir das HarNorth mit der niedrigen Kapazität besorgt.

    Wenig Kapazität fand ich gut, das ist sowieso das, was am besten hörbar ist. Und mehr Kapazität läßt sich immer noch selbst dranbauen.

    Kannte den mechanischen Aufbau bei Bestellung natürlich nicht, war dann positiv überrascht.

    Fühlt sich an wie ein Gummikabel, also schön flexibel.
    Innen Tonader, schätze 0.2mm querschnitt aus 10 Litzen. darum Isolierung, könnte PU-Schaum sein. Erinnert mich jedenfalls an das Airflex-Kabel, was Conrad für Satelliten hatte und ein guter HiFi Draht war.
    Darum dann Folienschirm, um den dann Schirmgeflecht.

    Also nach wie vor Fazit: bezahlbar, solides Zeuch, klanglich einwandfrei - kanns empfehlen

    Gruß
    Günther

  • Re:Verkabelung

    achso, Du hast nur das Kabel ohne Stecker gekauft? Ja, das fand ich preislich sogar durchaus gut-sehrgut! Ich meine, hier zahlt man mehr ... und bei 20m ist das dann wirklich gut was gespart.

    Danke für den Hinweis, Günther!

    Give me enough knobs, and I can control the world. -Z. Vex

  • Re:Verkabelung

    Bei guten Gitarrenkabeln kann man die Kapazität vernachlässigen (ca. 70-90pf/m).

    Wichtig sind der Stecker (da schwör ich auf Neutrik oder Switchcraft), der mechanische Aufbau, inkl. doppelter Schirmung mit Mesh und Conduktive-Carbon, Trittsicherheit und Verdrillfreiheit (schaut euch mal ein George L oder Monster Cable an) und die Übertragungseigenschaften, bzw. Signalauflösung, d.h. bei hoher Verzerrung sollen die einzelnen Saiten klar zu erkennen sein.

    Der Unterschied bei billigen Kabeln (gilt auch teilweise für teure Wunderkabel) ist der Frequenzgang, der sieht dann eher nach Achterbahn oder Bogen aus und die Verluste im Kabel sind extrem hoch. Ergo matschiger, dumpfer Ton ohne Brillianz.

    4,5 - 6m Klotz-Kabel bei einem passiven Bass klingen super aber bei einer Gitarre klingt das dann eher nach Bandpassfilter (mein Bekannter entschärft damit allerdings die miesen Nervhöhen-PUs in seiner Strat).

    Für FX-Festverkabelung ist CAT5-Ethernetkabel für Computernetzwerke eine gute Alternative.

    Jürgen

  • Re:Verkabelung

    Chris, Klang bedeutet für mich lineare Übertragung zwischen 50-10000Hz ohne Frequenzsprünge oder -einbrüche. Weiterhin hohe Auflösung, Verlustfreiheit und Detailtreue (sagt man so im Hifi-Bereich), ist schwer zu erklären, das muss man selber hören.

    Am besten mal 4,5m Monster Cable, George L, Klotz, Billigprodukt (z.B. Straight A) usw. direkt in einem Laden über Switchbox mit Gitarre und gutem Amp verbinden und dann ausprobieren.

    Da kann man dann wirklich deutliche Unterschiede hören.

    6m Monster klingt für mich immer noch besser als 1,5m Billigkabel.

    Jürgen

  • Re:Verkabelung

    hatte mir das tonetoys Kabel ganz bewußt ohne Stecker gekauft, jetzt sind da Neutricks dran, und da ich die selbst dran gemacht hab, weiß ich auch, daß das ne dauerhafte Lösung ist.

    Nochwas zum Kabelklang: hab mir nie die Mühe gemacht, da Erbsen zu zählen. Es gab Kabel, damit Klangs muffig und andere, damit klangs klar und sauber.
    Letztere will ich haben. Das mit der niedrigen Kapazität finde ich positiv, weil da auf Länge schon einiges zusammenkommt, was auch hörbar ist.
    Kapazität ist aber nicht alles, wenig davon gibt viel Höhen, wenns dann in den Bässen dünn ist, bringts auch nix.
    Eines der klanglich "korrekten" Drähte war auch George L, das dünne für Festverdrahtung habe ich im Einsatz. Das dicke nicht mehr, weil sich das ständig verdrehte - also sch... Handling.
    RG 58 ist vom Handling noch besch... als George L, klanglich muffelts.
    Beim Test von Tool4music wurde ein Draht von Klotz gelobt. Das ist aber nicht einfach mal irgendwo zu beziehen.

    Vovox, Monster und Co ... ist mir alles zu teuer. Aussagen wie linearer Frequenzgang sind letzlich auch nur in die Blödsinnkiste zu stecken. Welches (Kupfer)Kabel hat keinen linearen Frequenzgang? Verluste - hängt mal ein Ohmmeter dran, laßt mal 2 Ohm dabei zusammenkommen und was soll das dann für ein Verlust sein? Da ist in der HiFi Szene schon genug Mist erzählt worden.

    Ich bleib dabei, bei Gitarren (wegen hochohmig) ist das, was deutlich den Klang beeinflußt die Kapazität.
    Leicht nachvollziebar für jeden, der parallel zu seinem Gitarrenkabel mal 470pf (macht etwa 5mtr "normales" Gitarrenkabel dazu) hängt. Das ist deutlich hörbar, ein 100 Ohm Widerstand in Reihe nicht.
    Gruß
    Günther

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