10k blue ground Compressor Ross R4

  • Wo kann ich mich denn mal informieren, um eine optimale Arbeitstechnik zu lernen.


    Misst Du alle Teile vorher durch?
    Auf welche Weise Etc. ?

    Meine Frage bezog sich darauf, ob der blaue Eiderstand adäquat ist, da er eine andere Grundfarbe ( Blau) hat, als der von Musikding . Den habe ich nachgekauft.

    Ein Gitarrist
    Danke
    Beste Grüsse
    tim

  • Die Farbe ist völlig egal. Meistens sind die blauen Metallfilwiderstände, das muss aber nicht so sein.
    Wichtig zur Bestimmung des Wertes ist halt der Farbcode, aber da manchmal Farben nicht exakt zu erkennen sind oder der Widerstand abweicht/defekt ist, sollte man schon ein Multimeter haben. Auch wenn es pedantisch wirken mag, messe ich inzwischen jedes Teil vorher durch - die Zeit spart man hinterher bei der Fehlersuche wieder ein. Ein recht gutes und bezahlbares Multimeter ist zB das VC97, bzw hier wohl der Nachfolger VC99: http://www.ebay.de/itm/VC99-Digit…F-/181321721970

  • Okay, hättet Ihr ein paar kleine Tips, was bei den Bauteilen hinsichtlich des Messens wichtig ist.

    Also,
    Gibt es Möglichkeiten ICs zu prüfen, ob die Leucht-Diode kaputt ist, Unterschiede beim Messen von Widerständen vs. Elkos etc...Vielleicht auch den ein oder anderen Link, würde da gerne optimal arbeiten....

    Danke
    VG
    Tim

  • Zitat von musikdingTM;352292

    Wo kann ich mich denn mal informieren, um eine optimale Arbeitstechnik zu lernen.


    Frag Immo, Uwe, Klaus, Nils und alle, die Bernd heißen.

    Absolute Mindestausstattung:
    - eine dritte Hand
    - eine sogenannte Fadenlupe ; die reicht aus, um Haarrisse und kalte Lötstellen zu entdecken.
    - einen kleinen Lötkolben (meiner 12V/6W) für die Leiterplatte
    - und einen fetten Lötkolben 50-70 W für die großen Lötstellen mit viel Metall - zB. die Klinkenbuchsen
    - ein kleines Lötbad (etwa Fingerhutgröße) reicht, um Drahtbeine und Kabel zu verzinnen
    - kauf Dir ne kleine Schachtel Kolophonium und lös das Zeuch in Spritus auf. Jibt ne feine Löttinktur. Klebt allerdings wie Bärenscheiße.
    - Ne Flasche Sprit + Scheuerpinsel wäre ne lohnende Kapitalanlage

    Neben eine Werkzeugkiste, ner blendungsfreien Arbeitsplatzbeleuchtung und einer Arbeitsplatte ohne Gewitterneigung (statische Ausfladungen):
    - ein Meßgerät, welches neben Strom und Spannung auch noch Widerstände messen kann. Spart viel Streß. Falls Du zuviel Knete haben solltest: ein RLC Meßgerät wäre auch was, weil Du mit dem Teil auch Trafos testen kannst
    - die viel erwähnte Audioprobe: das ist ein NF-Tastkopf mit nem Trennkondensator und nem NF-Kabel zum Verstärker. Spart gewltig viel Streß.
    - falls die Knete noch reicht, dann besorge Dir noch nen Oszi (analog reicht). Falls ebay: fahr hin und laß Dir das Teil vorführen.
    - als Soundquelle würde ich Dir nen simplen MP3 Player vorschlagen. Da packste die Musik drauf, die die Tretmine beackern soll. Und eine MP3 Datei wäre noch nützlich: der tiefste Ton des Instrumentes und dann oktavweise höher bis zum höchsten Piepser. Dann kannste, wenn Deine Ohren noch intakt sind, in etwa abschätzen ob es ein Exponat fürs Patentamt oder für den eby-Wühltisch wird.

    Lötadapter:
    Löte Buchsen und Potis nie im Gehäuse. Nimm ein passendes Brett und befestige dort die Gegenstücke zu den Steckverbindern, die Du bedrahten möchtest. Die Buchse wird auf den Stecker gesteckt und Du hast erst mal Ruhe.Dreh die Buchse immer so, daß die Lötstelle waagerecht ist. Den Draht, den Du vorher entrostet und im Zinnbad verzinnt hast, fixierst Du mit der 3. Hand und schon wirds ein Meisterstück..
    Potis: ne böse und teure Falle ist, wenn Potis im Gehäuse gelötet werden. Meist zeigen die Achsan zum Keller, damit Lötzinn und Flußmittel freie Fahrt bis zur Widerstandsbahn haben.
    Nimm nen Blechstreifen mit den üblichen 6,xmm Löchern, Poti so rein, daß die Lötfahnen der tiefste Punkt sind. Und da auch an diesen Lötfahnen der Zahn der Zeit geknabbert hat: Rost abhratzen, nen Tupfer Flußmittel drauf und ne schöne Sekundenlötstelle herstellen. Damit das Auge nicht zuläuft, nimmste entweder nen Zahnstocher aus Holz oder ne vernickelte größe Nadel.

  • - Grundlagenbereich bei elektronik-kompendium.de,
    - google "Bedienung (bzw "Anleitung", "Benutzung"...) "DMM" / "Multimeter...",
    - Forensuche (das Thema gab es schon oft...)
    - Bedienungsanleitung des Geräts,
    - Stadtbücherei,
    - Text auf der Rückseite des Pamperskartons ;D

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