• Hallo, ich weiss das Thema ist hier schon vielfach besprochen, trotzdem hab ich ein Frage dazu.
    Ich benutze einen EHX Knockout Equalizer.
    Der verursacht allerdings ein erhebliches Brummen.
    Ich habe schon für alle Geräte je ein extra Netzteil und diese versuchsweise auch getauscht. Hilft nix...
    Wenn der Knockout über Batterie betrieben wird ist es deutlich besser.
    Besonders auffällig bei dem Gerät ist auch folgendes: wenn ich an das Metallgehäuse komme knackt es im Amp, wenn ich das gleich wieder mache nicht nochmal, wenn ich warte und anfasse knackt es wieder.
    Vermute also statische Aufladung...
    Hat da Jemand einen Tipp

    Gruß

  • Zitat von karsten;352240

    Der verursacht allerdings ein erhebliches Brummen.


    Netzbrummen (100Hz) oder Brummschleife (50 Hz)?

    Zitat

    Wenn der Knockout über Batterie betrieben wird ist es deutlich besser.


    Definiere 'deutlich besser'. Ist das Brummen weg oder haste noch nen Brummer in der Tretminengarage?

    Der Attack EQ benötigt (lt Stromlaufplan) eine symmetrische Betriebsspannung 2*9V.

  • Hallo Meikel,
    musste erstmal testen. Also bei Batteriebetrieb ist es tatsächlich weg.

    Ich benutze nicht das empfohlene Netzteil, sondern no names... damit fängt es wohl schonmal an...

    Interessant bleibt das wenn ich das Gehäuse berühre es knackt und wenn ich dranbleibe hört es sich an als würde man einen freien Klinkenstecker in der Hand halten.
    Aber nur am Gehäuse vom EHX, nicht an den in und out (Metall)Steckern.

    Vielleicht nochn Tipp?
    Gruß

    Werde mir natürlich ein empfolenes Netzteil besorgen...

  • Zitat von karsten;352246

    Also bei Batteriebetrieb ist es tatsächlich weg.


    OK.

    Zitat

    Ich benutze nicht das empfohlene Netzteil, sondern no names... damit fängt es wohl schonmal an...


    Du brauchst ein Netzteil, welches +9V <-> 0V <-> -9V liefert. 0V kommt an Masse.
    Hier die "Batterieversion" (zufällig im Netz gefunden):
    [ATTACH=CONFIG]13168[/ATTACH]
    Da gibt es noch zwei Schönheitsfehler, weil zwei Koppel-Cs fehlen:
    Zwischen Input Buchse und IN: 47n..100n
    Zwischen Outputbuchse und OUT ebenfalls 47..100nF. Die beiden Cs sind dann wichtig, wenn Fehlerspannungen am Ein- u/o Ausgang vorhanden sind. Am Eingang stört es den Nullpunkt des OPV, am Ausgang könnte die Ausgangsstufe des OPV flöten gehen, weil dann Strom in den Ausgang fließt.

    Zitat

    Interessant bleibt das wenn ich das Gehäuse berühre es knackt und wenn ich dranbleibe hört es sich an als würde man einen freien Klinkenstecker in der Hand halten. Aber nur am Gehäuse vom EHX, nicht an den in und out (Metall)Steckern.

    Gibts die Geräusche auch im Batteriebetrieb? Könnte möglich sein (muß aber nicht), daß es daran liegt, daß an einer der beiden Buchsen ne Fehlerspannung anliegt.

  • Also ich bin da ja wirklich Newbie bzw. hab vor 25Jahren in der Schule die electronickurse mitgemacht ... deshalb muss ich noch nachfragen...

    Die Geräusche sind auch bei Batteriebetrieb da...

    Jetzt die Fragen:
    Solch ein Netzteil müsste doch dann drei Pole haben?
    Würde dann da ein bestimmtes Zeichen drauf sein, dafür das es symetrisch ist?

    Wie würden besagte Cs eingebaut. An der hot Leitung in Reihe sozusagen - oder zwischen hot und masse

  • Zitat von karsten;352250

    Also ich bin da ja wirklich Newbie bzw. hab vor 25Jahren in der Schule die electronickurse mitgemacht ... deshalb muss ich noch nachfragen...


    Egal.

    Zitat

    Die Geräusche sind auch bei Batteriebetrieb da...


    Dann block erst Ein- und Ausgang ab.

    btw: isses das Original oder die Kopie?

    Zitat

    Solch ein Netzteil müsste doch dann drei Pole haben?


    Ja. Das blöde ist: normale Strombuchsen haben nur 2 Pole
    Noch blöder ist: das Netzteil wirste Dir wahrscheinlich selber bauen müssen. Bei dem üblichen Kram an "Stromwanzen" gibts nur eine Spannung.

    EDIT: oder hieß das "Wandwarze"?

    Zitat

    Wie würden besagte Cs eingebaut. An der hot Leitung in Reihe sozusagen -


    Genau so: Draht durchschneiden und nen Kondensator einfügen.

    Eingang: da Re ca. 100k ist, reicht dort ein Kondensator zwischen 47n (Gitarre) und 100n (Baßgitarre) aus.
    Ausgang: ka, wie hoch der Eingangswiderstand der Folgestufe ist. Theoretisch sollten auch da 47n-100n ausreichen. Egal was: nur kein polarisierter Elko.

  • Hallo, wollte doch nochmal Antwort geben.
    Hatte in der Zwischenzeit die Möglichkeit ein Thoman HB PowerPlant Junior (5fach Netztteil mit getrennten Ausgängen) zu testen.
    Und es brummt nix mehr...
    Ist jetzt sicher nicht die Top Lösung aber funzt...
    Gruß Karsten

  • Wenn das funktioniert, entspricht der Plan nicht deinem Gerät. Haben es wohl entweder auf unipolare Stromversorgung umgestellt, oder es werkelt darin ein Spannungsinverter. Wär interessant, das mal zu klären. Gutshot?

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