Big Muff American Neuling

  • Hallo liebe Mitglieder, ich hatte mir einen Bausatz von "Der Muff" bestellt.
    Das problem ist, das ich nicht aus der Anleitung entnehmen konnte, ob C2 und R8 wirklich verbaut werden sollen, da sie nicht in dem Verdratungsplan vorkommen.
    Des Weiteren funktioniert der Bypass und die Led. AABBEERR es kommt kein Sound. Die Verkabelung habe ich überprüft und die scheint in Ordnung zu sein.
    Wenn ich die Klinken in die Buchsen stecke und dann vertausche, kommt immer der Clean sound aber nie der effekt. Sobald der Effekt aktiviert wurde, ist alles Still und die Led leuchtet vor sich hin.
    Vielleicht kann mir Jemand einen Rat geben. Hier habe ich noch ein paar Bilder von dem Gerät gemacht.
    [ATTACH=CONFIG]13075[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]13076[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]13077[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]13078[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]13079[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]13078[/ATTACH]

    Ich hoffe das mir jemand helfen kann und mir eine Freundliche und beruhigende Antwort gibt :)
    mit freunldichen Grüßen

    Toerbi

  • Kann alles sein..

    ich sehe ungekürzte Bauteilbeine, die irgendwas berühren könnten,
    Lötzinnspritzer, die evtl etwas kurzschließen,
    saumäßige Lötstellen, die sicher zum Teil defekt sind.


    Ich versteh's immer nicht... In diesem Forum gibt es hunderte, wenn nicht tausende Beispiele, wie man es richtig macht, inkl Anleitungen, Links zu Online-Tutorials, Tipps und Tricks etc. Wenn man bei der ersten Lötstelle merkt, dass es nicht so wird, warum macht man dann weiter, statt sich erstmal zu informieren?

  • Mein Chef hat das Gebaut. Der Repariert in der Regel Smartphones und Lötet auch an den Geräten.
    Er meinte, dass der Bausatz sehr einfach zu Löten sei! Naja jetzt stehe ich als dummer Junge da. :)
    Ich werde erstmal versuchen du Bauteilbeine zu kürzen, eventuell zeigt sich dann etwas neues.
    Ich hoffe er hat nichts zerschossen...

    Gruß Toerbi

  • Hallo,

    ich sag nichts anderes als roseblood, möchte es aber einfach noch mal betonen: Schlechte Lötstellen (sowohl auf der Platine wie auch besonders an den Buchsen) und unnötig lanege Drahtenden auch die Litzen am Fußschalter.
    Deshalb (na, doch noch was eigenes geschrieben):
    Bleihaltiges Lötzinn nehmen und extra Flußmittel für die großen Flächen (Buchsen). Ich denke, beides wird "dein Chef" nicht da haben, wenn er sonst Smartphones wunderheilt...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ok ich verstehe, vielen dank erstmal!
    Ist denn da noch etwas zu retten oder ist jetzt alles futsch?
    am Dienstag sehe ich ihn wieder und wollte mal C2 und r8 rausnehmen!
    Im verdratungsplan waren die beiden Teile nicht verbaut. Jedoch waren sie im Schaltplan!
    Wie verhalte ich mich nun in dieser Situation??
    gruß Toerbi

  • Hallo,

    Zitat

    Wie verhalte ich mich nun in dieser Situation??

    1. Lötwerkzeug und -mittel (Lötzinn) mal genau begutachten (und hier mitteilen)
    2. An etwas anderem das richtige Löten üben.
    3. Wenn das beim BM verwendete Lötzinn nicht das falsche war, mit Flußmittel die Lötstellen nacharbeiten und Drähte kürzen.
    4. Ansonsten wäre es besser, die Bauteile wieder zu entlöten und neu zu bestücken (dazu ist Entlötlitze o. ä. erforderlich)
    5. Falls die Platine bei dem Versuch 4. draufgeht, neue Platine/Bausatz bestellen.

    Ist das konkret genug?

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo,
    statt GLEICHalles auszulöten (ist das hier ein Strafprozess oder was?) kannst Du auch alles, was nicht schön glänzt mal nachlöten. Die Bauteile C2 und R8 musst Du nicht entfernen. Dann kannst Du versuchen, den Fehler einzugrenzen, indem du bei angeschlossenem Amp von hinten nach vorn den Finger an den Basisanschluss der Transistorn legst. Es muss jeweils brummen. Viel Glück, Christof

  • Hallo,

    Zitat

    was nicht schön glänzt mal nachlöten


    Ja, wenn die Lötkolbentemperatur und -spitze stimmt und auch geeigentes Lot da ist, mag der Rat OK sein. Wobei eine Beginner beim Nachlöten erst recht die dicken Lotkugeln auf die Platine brät, denn eigentlich mangelt es an Flußmittel und nicht am Lötzinn. Und wenn das Flußmittel im Lötzinn beim ersten Löten schon (hier und da) seine Funktion nicht erfüllte, so kann das durchaus an dem noch nicht gelüfteten Geheimnis liegen, wie man eigentlich die vier Teile, die zu einer Lötung gehören - nämlich das Lötauge, der Bauteildraht, das Lötzinn und die Kolbenspitze - richtig zusammenbringt...
    Daher schlug ich das Abklären der Arbeitsmittel und das Üben vor.

    Strafprozess... tzzzz! - oder meintest du Strafexpedition? - ebenfalls tzzzz ;D

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Nicht Zanken Leute!!! :)
    Ich habe ein paar Feheler entdeckt und zwar sind 3 Widerstände falsch plaziert worden.
    Die werde ich heute definitiv ändern und auch nochmal mit Flussmittel über einige Stellen gehen.
    Die Lötzinnspitzen hatte ich nun auch entfernt sowie die Lötzinnspritzer. Jetzt sieht die Platine schon viel besser aus.
    Ich hoffe das es an den Widerständen lag, denn wie gesagt, effekt aus -->Signal kommt durch!! effekt an---> Signal verschwindet komplett
    Vielen dank an euch für die schnellen Antworten und Ratschläge
    gruß Toerbi

  • Jup, mit den Lötzinnspritzern musst du echt mal schauen. Hab früher immer etwas schlampiger gearbeitet und da war mir sowas egal. Aber hatte dann oft genug meine lieben Probleme mit denen. Also nicht unterschätzen, oft muss man echt alles einfach von den Spritzern befreien und plötzlich funzt es wieder...

  • Moin,

    nach Sicht sind mindestens zwei Drittel der Lötstellen defekt. Was nützt es dir, wenn es nach halbherziger Korrektur leidlich geht und dann im Betrieb Probleme macht? Manche Lötstellen sehen oberflächlich ok aus, aber die jeweiligen Bauteile sitzen verdächtig schief oder schwebend. Die waren sicher beim Löten nicht richtig fixiert und sind verrutscht, dann kann die Lötstelle auch nicht in Ordnung sein. Ich würde vorschlagen (in dieser Reihenfolge):
    - alle Bauteilwerte und die Verkabelung prüfen. (Codes für Widerstände und Kondensatoren gibt es im Netz)
    - Zu lange Beine kürzen
    - die Bauteile fixieren (Klebeband, Klemmen, aufgeklemmtes Stück Moosgummi etc)
    - Lötstellen alle nochmal aufschmelzen und dabei frische, bleihaltiges Lötzinn mit Flußmittel beigeben (s. Tutorial)
    - Lötseite mit Spiritus/Isopropanol und Bürste reinigen
    - Wenn es dann grundsätzlich läuft, noch die Beine der Transistoren so wie auf diesem Bild biegen und so kürzen, dass sie nur wenige Millimeter aus den Sockeln herausragen (senkrecht, nicht so abgeknickt, wie es jetzt ist). Fest reindrücken, nochmal testen, dann in die Sockel einlöten. Diese Sockel sind nämlich eigentlich nicht für solche Transistoren gedacht, die sitzen darin nicht richtig fest - und im Betrieb hängen sie nach unten...

    Ganz ehrlich, wer das Ding verbrochen hat, hat aber mal sowas von gar keine Ahnung...

    mfg, Immo

  • Mir kamen einige Sachen beim zusehen auch sehr spanisch vor!!! Ich werde heute nachmittag deinen Anweisungen folgen!
    Und spätestens heute Abend wird mein Muff funktionieren!! :)
    Nochmal danke für deine Rätschlage!
    MFG Toerbi

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