Idee: Wooly Mammoth mit Baxandall Klangregelung

  • Hallo liebe DIY-Experten,

    mein erstes und bisher einziges DIY Pedal war ein Z.Vex Wooly Mammoth-Klon nach dem Sabertooth-Schaltplan von Mad Bean Pedals auf Streifenraster. Mal abgesehen davon, dass ich leider keinen 2N3904 mit den empfohlenen hfe-Wert von 150 für Q1 gefunden habe, hat auch alles astrein geklappt. Einige Regelbereiche könnten besser sein, aber es funktioniert.

    Da ich sowieso nochmal eine zweite Version des WM zum Tricksen&Tweaken aufbauen wollte und mir besonders die Klangregelung des Catalinbread Manx Loagthan Muffs gefällt, ist der Plan entstanden, beides zu vereinen... leider ist mein Wissen was Elektronik angeht noch ausbaufähig: Ich könnte noch ewig auf http://electronics-tutorials.ws/ verbringen. :o

    Mein simpler Plan wäre deshalb mir mein Frankenstein'sches Biest aus Wollmammut und Hornschaf zusammenzunähen, sprich: Den Baxandall-Tone-Stack aus dem ML (rechtsseitig von Q3) einfach in die WM-Schaltung (ersetzt alles ab Kollektor von Q2) zu transplantieren. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich die JFET-Amp-Stufe und den die "Single Stage Common Collector Amp"-Schaltung von Q5 aus dem ML auch genau so brauche. ???

    Im Endeffekt bin ich auf der Suche nach Tipps, welche Bauteile/Werte ich zum Austesten am besten gleich mit einplanen sollte, damit aus der Idee auch was werden kann. :)

    Vielen Dank im Voraus! :D

  • Zitat von Gitarrenschlumpf;346199

    Im Endeffekt bin ich auf der Suche nach Tipps, welche Bauteile/Werte ich zum Austesten am besten gleich mit einplanen sollte, damit aus der Idee auch was werden kann. :)


    "Erzählte Musik ist wie ein beschriebenes Mittagessen."
    Probiers doch einfach (auf ner Lochrasterplatine) aus. Mehr als nen Transistor zu himmeln, kann nicht passieren.

  • Ja, werde ich machen. :)

    Für mich stellt sich halt nur die Frage, wo die ganz wichtigen Tweak-Punkte sind, insbesondere bei irgendwelchen obskuren Bias-Punkten der zwei nachgeschalten Verstärker-Schaltungen, die z.B. irgendwie anders mit dem Output des 2n3904 interagieren könnten als mit dem 2n2222 in der Originalschaltung. Dann kann ich gleich ein paar ausgewählte Test-Widerstände und Kondensatoren mitbestellen.

    Noch als Hinweis: Das Pedal wird dann von Gitarre(n) angefüttert werden, nicht mit Bass. :)

  • Zitat von Gitarrenschlumpf;346208

    Ja, werde ich machen. :)


    Gute Idee. Schaltungen mit Transistoren sind eh nicht 100%ig reproduzierbar, weil die Transen exemplarabhängige Abweichungen haben.

    Zitat

    Für mich stellt sich halt nur die Frage, wo die ganz wichtigen Tweak-Punkte sind, insbesondere bei irgendwelchen obskuren Bias-Punkten der zwei nachgeschalten Verstärker-Schaltungen,


    Entscheidend ist, wie die Klampfe mit Tretmine und Amp klingt und ob Du Dich bei dem Sound wohlfühlst.

    Zitat

    Dann kann ich gleich ein paar ausgewählte Test-Widerstände und Kondensatoren mitbestellen.


    Wenn Du DIY machst, solltest Du Dir ne Zwei- und Dreibeinsammlung und ein Terrarium für die Käfer zulegen. Wenn Du Widerstände, Cs, Transen, Dioden wechseln willst, macht es wenig Spaß, jeden Widerstand einzeln zu bestellen.

  • Ich seh' das so:
    Die Eingangsimpedanz der ML-Toneregelung ist ne gute Ecke Höher als bei dem vom Wooly.
    Von daher wirst du wohl etwas mehr Gain bekommen. Die Ausgangsimpedanz ist aber je nach
    Regler Stellungen auch höher, was zu Problemen mit dem Vol. Regler und nachfolgenden Gerät
    führen kann, also ist der Buffer dahinter sicher nicht verkehrt. Ob Du dann noch die Aufholstufe
    brauchst wird Dir ein Breadboard sagen...

    Kaffee, Kippe und ACE... denn nichts ersetzt ein gutes Frühstück

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