• Hallo, bin neu hier und wollte mal eine Frage in die Runde werfen. Also ich habe mir jetzt mal ein PT-80 nach einem Layout von Steve Rittmeyer ( 2004) gebaut.
    Das Gerät arbeitet wunderbar auch mit 9V. Warum wird bei späteren Designs mit Spannungsverdopplung (Ladungspumpe) gearbeitet? Gibt es da eine Begründung für den doch höheren Aufwand?

    Danke für eventuelle Begründungen
    Dieter

  • Naja, der analoge Teil der Schaltung kriegt halt etwas mehr Headroom. Dem PT2399 ist es wurscht, der läuft eh nur mit 5V. Ein bisschen besser wird es mit 18V also klingen, HiFi wird das Ding aber sowieso nie, denn die eigentliche Beschränkung ist die mäßige Klanqualität des Delaychips selbst. Es gibt unterschiedliche Ansätze, was die Filterung angeht, hier werden zB mehr Höhen durchgelassen, als beim PT-80: http://www.diystompboxes.com/smfforum/index…93118#msg893118

    Letztlich bleiben selbstgebaute Delays eher LoFi, auch die analogen, und sogar Projekte mit dem FV-1, denn der rauscht auch deutlich mehr, als jedes einigermaßen zeitgemäße kommerzielle digitale Delay. Ich hab ein paar gebaut, wirklich verwenden tue ich sie alle nicht. Ein gebrauchtes Boss DD-6, Hardwire DL-8 oder Line6 Echo Park kostet auch nicht die Welt und die leisten mehr, als alle mir bekannten DIY-Delays.
    Für besonders schräge Sounds oder Noise-Effekte sind Echo base oder Magnus Modulus natürlich gut. Und wer nur einen "vintage" Delaysound braucht, ohne große Flexibilität, der mag mit einem PT-80 glücklich werden.

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