Hey Leute,
habe mir die MultiRat Analyse noch mal durchgelesen. Dabei ist mir aufgefallen, dass dieser zusätzliche Drehschalter eigentlich eine sinnvolle Sache ist. Viele mods oder Geräte die auf der Ratte basieren setzen genau hier an. Allerdings fand ich den Drehschalter zu unflexibel und habe mir folgendes während meiner Maschienenelemnte Vorlesung ausgedacht.
(Skizze siehe Anhang)
Die Punkte A,B,C und D beziehen sich auf den angehängten Schaltplan. mit dem obersten Schalter wählt man zwischen Overdrive (Dioden im Feedbackloop), Boost (ohne clipping Dioden) und Distortion (also Richtung Masse).
Der 2. Schalter wählt zwischen 3 verschiedenen Diodenpaaren. Dazu habe ich eine ON/ON/ON Schalter verwendet. Hier bin ich mir nicht sicher, ob das so funktioniert. (Stören die "in der lufthängenden" anderen Dioden den Betrieb des gerade aktiven Dioden-Paars? oder könnte ich sogar nur enien SPDT nehmen?)
Mit dem 3. Schalter legt man 2 verschiedenen Dioden asymetrisch dazu.
Folglich macht das 19 Schaltoptionen!
Meine Fragen sind nun:
1) funktioniert das so sauber wie ich mir das gedacht habe?
2) welche Dioden machen Sinn? ich habe an 2x1N4148, 2x rote LEDs, 2 MOSFETs IRF 520 mit 1N34A gedacht. asymetrisch dazu eine Germanium und eine LED.
3) wie groß ist der Unterschied zwischen den Dioden-Typen? eigentlich unterscheiden sie sich bei dieser Anwendung nur durch ihre unterschiedlichen Schwellspannungen oder?
4) Ist es klanglich sinnvoll Clipping Dioden sowohl im Feedbackloop als auch richtung Masse einzusetzen? (also Distortion und Overdrive zu gleich)
MfG
Chris[ATTACH=CONFIG]11318[/ATTACH][ATTACH=CONFIG]11319[/ATTACH]