sonitone und soundhole humbucker

  • Hallo zusammen,

    Ich würde gerne in meine 30 Jahre alte Westergitarre einen Fishman Sonitone und einen Schallochhumbucker einbauen. Neben den Sonitone würde ich gerne noch einen Mixpoti einbauen, um die Signale zu mixen. Hat jemand eine Idee, wie ich das dezent ins Schalloch einbauen kann und was für ein Poti ich am besten nehme?

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  • Schaltplan von dem Fishman vorhanden?
    Auf jeden Fall solltest du das Signal des (vermutlich passiven) Humbuckers erstmal buffern, sonst wär das nämlich sofort weg, wenn du nur minimal Signal von dem Sonitone dazu mischst. Dann per Mixregler/Entkopplungswiderstände zusammenführen (Poti in der Größenordnung 10k-100k, linear). Oder etwas aufwändiger per Addierer (s. auch Wikipedia, grundschaltungen mit Operationsverstärkern), denn wenn du eh einen OPV für den Buffer brauchst, kannst du auch gleich einen dualen nehmen. Statt einem Mixregler könntest du dann für beide PU's separate Levelregler haben (jeweils vor R1 bzw R2, als Spannungsteiler geschaltet).

  • Schade... ich dachte das wäre einfach so zu mischen. Ich bin ein Unwissender und kann Dir leider nicht folgen. Ich dachte es reicht, das Piezosignal zu verstärken... Der Humbucker soll ein passiver Belcat SH-80 sein. Wenn der doof ist nehm ich einen P90.

  • Genau andersrum: Die vorhandene Schaltung im Sonitone ist ein Verstärker für den Piezo. Ähnliches brauchst du auch für den Humbucker, um dann zwei niederohmige (gleichartige) Signale zu haben, die du sinnvoll zusammenmischen kannst. ich hatte übrigens bewusst so formuliert, dass die nötigen Suchbegriffe enthalten sind... Im simpelsten Fall such dir in meiner Galerie das Layout zum AMZ Buffer und häng das hinter den HB. Dann hinter beide Ausgangssignale je ein 10k Widerstand und dann jedes an einen der äußeren Anschlüsse des Mixpotis. Der mittlere Anschluss ist dann dein Output.

  • ob das ein toller Sound wird, wage ich aber zu bezweifeln. Mit einem LR Baggs M1 (oder auch M1 active) kriegst du da sicher mehr raus.
    Meine Variante für Studioaufnahmen: M1 in E-Gitarrenamp (zB AC-30 oder irgendwas Richtung Fender), dazu Röhrenkondensatormikro mit viel Raumanteil. Dann hat man einen deutlich gefärbten, aber sehr durchsetzungsfähigen Sound vom Amp und einen sehr natürlichen vom Kondensatormikro und kann das nach Belieben mischen.

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