Splitter - aber ohne gebuffertes Signal

  • Hallo Forum,

    ich frage mich gerade, ob es möglich ist, einen Splitter aufzubauen, dessen Signal nicht gebuffert ist. Alle Layouts die ich bisher gefunden habe arbeiten mit einem gebufferten Signal.

    Falls jemand was weiß wäre das super!

  • Zitat von moto86;342567

    ich frage mich gerade, ob es möglich ist, einen Splitter aufzubauen, dessen Signal nicht gebuffert ist.


    Huch? Löt die drei Drähte zusammen.

    Zitat

    Alle Layouts die ich bisher gefunden habe arbeiten mit einem gebufferten Signal.


    Und das ist auch gut so. Ein Buffer verhindert unerwünschte Rückwirkungen zwischen "den angeschlossenen Funkhäusern".

  • Zitat von moto86;342567

    Hallo Forum,

    ich frage mich gerade, ob es möglich ist, einen Splitter aufzubauen, dessen Signal nicht gebuffert ist. Alle Layouts die ich bisher gefunden habe arbeiten mit einem gebufferten Signal.

    Falls jemand was weiß wäre das super!

    Hi,
    zwei Entkoppelwiderstände und gut ist. Haste allerdings Pegeleinbußen.

    MfG Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Hätte vielleicht "ohne Signaleinbußen" dazu schreiben sollen.

    Im konkreten Fall geht es darum dass manche Effektgeräte hochohmige Signale brauchen und ich das gerne trennen möchte

  • Zitat von moto86;342572

    Hätte vielleicht "ohne Signaleinbußen" dazu schreiben sollen.

    Im konkreten Fall geht es darum dass manche Effektgeräte hochohmige Signale brauchen und ich das gerne trennen möchte

    Hi!

    welches denn (Beispielsweise)??

    KLampfergruß

    Because Shit happens!

  • Zitat von moto86;342572

    Hätte vielleicht "ohne Signaleinbußen" dazu schreiben sollen.


    Wieso? Du wolltest doch keinen Buffer...

    Zitat

    Im konkreten Fall geht es darum dass manche Effektgeräte hochohmige Signale brauchen und ich das gerne trennen möchte


    Äh...
    Was verstehst Du unter einem "hochohmigen Signal"?
    Üblich wäre eine niederohmige Quelle hochohmig zu belasten. Nach dem Schema arbeiten fast alle ernstzunehmenden Tretminen.

    Die Ausnahme von der Regel ist der "elektrische Eierschneider" aka E-Klampfe, weil aus irgend welchen unerfindlichen Gründen gerade dort auf einen Impedanzwandler verzichtet wird.
    Wer mit einer Klampfe mehrere Effektketten heizen möchte, benötigt nach dem Klampfenkabel einen Impendanzwandler mit der gewünschten Anzahl an Ausgängen.
    Einfacher wärs, wenn der Impedanzwandler schon in der Klampfe wohnt. Wer die Kabelkapazität vermißt, der ersetzt die durch einen passenden Kondensator.

  • Das Fuzz Face zum Beispiel. Ich hätte dabei nicht "brauchen" schreiben sollen, sondern vielleicht, dass sich manche Effektgeräte unterschiedlich anhören, je nachdem ob das Signal gebuffert ist oder nicht.

    Möchte hier jetzt aber keine Diskussion darüber lostreten ob man das braucht oder nicht - ist Geschmacksache.

  • Die Erklärung ist irgendwie flöten gegangen bei der Konvertierung - war eigentlich drunter.. Deswegen hier nochmal:

    An Input 1 und 2 sollen zwei Gitarren angeschlossen werden, die durch einen A/B Schalter ausgewählt werden (Die viereckigen Teile mit Punkt stellen 3PDT-Switches dar). Dann soll ausgewählt werden können, ob das Signal gebuffert wird und ob es geboosted wird (für Gitarren mit unterschiedlicher Ausgangsleistung - in meinem Fall ne Duesenberg Starplayer, die deutlich lauter als meine Framus Diablo ist).

  • Und wozu brauchst Du da einen Splitter?

    Ich würde das so aufbauen: A/B-Box -> Buffer/Booster -> Effects-Chain

    Der Buffer/Booster wäre mit einem (True)Bypass ausgestattet und hätte einen zusätzlichen Tuner-Out.

    Cheers
    John

  • Was mich aber wieder an den Punkt bringen würde, dass ich den Booster/Buffer einschalten müsste um die Gitarren zu stimmen. Das würde ich gerne vermeiden. Aber scheint dann ja nicht zu gehen.

  • Ach, da soll der Splitter hin. Nee, das ist wohl so nicht zu lösen. Du könntest eine Box bauen, die das Signal aus der Kette nimmt, diese Stumm schaltet und das Signal zum Tuner leitet.
    John

  • Warum muss denn der Tuneroutput unbedingt so weit vorn in der Signalkette kommen? Ich hatte das Problem auch grad. Hab einfach in mein Fuzz einen AMZ Superbuffer eingebaut, direkt vor den Output, also permanent an. Der verwendet eigentlich vier parallele Opamps. Einer davon ist nun für den Tunerausgang zuständig. Man muss halt das Fuzz beim Stimmen abschalten, aber das sollte zu verschmerzen sein. (Plan siehe Thread "kurze Frage, kurze Antwort")
    Ich verstehe auch nicht, was so schlimm daran wäre, einen Buffer zum Stimmen zu aktivieren. Wenn man länger stimmt, wird man das doch eh lieber "stumm" tun, also das Direktsignal unterbrechen, oder?

    mfg, Immo

  • Dann werde ich beim jetzigen Layout bleiben und den Buffer anschalten - ist dann für mich die bessere Lösung, da er wahrscheinlich in 70-80% der Setups sowieso an sein wird (das Fuzz benutze ich dann doch nicht sooo oft) und ich dann einfach nur mein Volume-Pedal runterfahren muss um zu stimmen. Es ist natürlich kein Problem, einen Schalter zu betätigen - aber ich bin eben bequem und dachte, wenn es da eine Lösung gibt, warum nicht :D

    Danke jedenfalls für die Diskussion!

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