Ist ein Madamp das richtige für mich?

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?


    Naja, das mit dem Wiederverkaufswert ist nicht soo tragisch, wollt ihn so schnell eh nicht verkaufen. :)

    Vielen, vielen Dank für die Tipps, besonders das mit dem Eingangswiderstand (wie erklärt sich das eigentlich, dass er dann besser auf Verzerrer reagiert?) werd ich die Tage mal ausprobieren, passenden Widerstand hab ich da. :)

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?


    Hi, und Sorry für die fast schon Chat-artigen Verhältnisse, die ich hier rein bring. :-[
    Is auch der letzte Post für heute, versprochen. :P

    Noch eine Frage hab ich, hab mir jetzt grade folgendes Layout angeschaut, http://www.blueguitar.org/new/schem/peavey/c30layg1.jpg
    und...
    Ich hab zwar keine Ahnung, aber ich hätt jetzt angenommen, dass R6 der besagte Eingangswiderstand ist, und nicht R10, der dort auf Masse geht. Will nur nochmal sicher gehn, welchen R ich denn nun austauschen muss? :)

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?

    Falsch angenommen ;D

    Bei der Draufsicht ist Pin2 - Steuergitter V1A - der 2. von rechts.
    R10 ist in der unteren Hälfte, ganz außen rechts, neben C8.

    Gruß
    Peter

    Edit:

    Da das gestern alles ein bischen schnell ging, hab ich mir den Plan heute nochmal vorgenommen. Wenn Du den R10 änderst, änderst Du auch die Grenzfrquenz des Tiefpasses, der HF-Einstrahlung verhindern soll. Also nicht so die prickelnde Lösung.
    Wie äußent sich denn die Unverträglichkeit mit Verzerrern ? Zerrt es gleich zu stark ? Was ist, wenn Du den Output runterdrehst ?
    Mir scheint nämlich der Katodenwiderstand der Vorstufe ( R15 ) mit 1,5K ziemlich niedrig. Mit ihm wird die Gittervorspannung bestimmt. Je geringer er ist, um so größer die Verstärkung und eventuell auch schon leichte Verzerrung. Eigentlich sind dort Werte von 2,2 bis 2,7K üblich. Du könntest an seiner Stelle einen Einstellregler 5K einbauen und es testen. Danach wieder entsprechenden Festwiderstand einbauen. Das scheint mir erfogverspechender.
    Das ist übrigens nicht nur bei Deinem Amp so, sondern bei allen Peaveys. Solten die alle Probleme mit Zerrern haben ???

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?


    Hmm... weiss nicht so ganz, wie ich diese Unverträglichkeit beschreiben soll... Der Charakter der Verzerrung kommt nimmer wirklich durch, sobald ich den Amp etwas lauter dreh. So klingt mein Tubescreamer, oder mein DOD OD250 an allen anderen Amps, an denen ich sie bisjetzt laufen hatte um Längen besser. Den Output-Level gleiche ich eigentlich immer mit dem Bypass ab, also kann ich mir nicht vorstellen, dass ich den Amp übersteure.

    Hab mir heute mal die Input-Stufen von verschiedenen Fender Amps angeschaut, die ja z.T. dafür bekannt sind, sehr gut auf Effekte zu reagieren, und hab festgestellt, dass die Input-Stufe meines Peaveys viel komplizierter aufgebaut ist... Wärs evtl. nen Versuch wert, die komplette Input-Stufe auf Fender-Specs umzubaun?

    Und das mit dem Eingangswiderstand... mir ist leider immer noch nicht so ganz klar, welchen R ich da ändern soll... der erste auf den das Gitarrensignal trifft, nehm ich an?

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?

    Ne, daß mit dem Eingangswiderstand vergiß mal wieder. War keine gute Idee :( .

    Du könntest Deine Vorstufe nach Fender modifizieren, aber die Sache mit dem Katodenwiderstand wäre der Anfang davon.

    Nur leuchtet mir immer noch nicht ein, warum - alle Peaveys - mit Zerrern Probleme haben sollen. Aber gut, daß Du den TS angesprochen hast, dann kann ich mir was drunter vorstellen. Klingt der an Deinem Amp "rauher" und nicht so cremig wie an anderen?

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?


    Ja, rauher kommt gut hin... Irgendwie auch "punchiger", aber auf ne unschöne Art und Weise... Aber beim TS ist das garnichtmal so dramatisch, beim DOD OD250 find ichs schlimmer... Mit dem Amp auf niedriger Lautstärke klingts noch gut, so wies sollte, aber sobald ich den Amp lauter dreh klingts verwaschen, und nicht mehr so klar und definiert wie vor anderen Amps.

    Hab auch keine Ahnung, woran das liegen könnt... kann das was mit den angeblich schlechten Röhren zu tun haben, die da werksmässig drin sind? Oder am LS?

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?

    Ich gehe davon aus, daß Du die Effekte vor dem Cleankanal betreibst !!! Richtig ???

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?

    sorry, daß ich erst so spät antworte, aber die Grippe hatte mir die Beine weggehauen. Jetzt geht es wieder so leidlich.

    Nachdem ich nochmal in meinen Fenderplänen gewühlt habe, um sie mit Deiner Eingangsstufe zu vergleichen, komme ich zu folgendem Schluß. Die Stufen sind nahezu identisch z.B. "Blues deluxe" mit 12AX7. Beim Klassicker, dem "Champ 12" wird zwar eine 7025 verwendet, aber die Schaltung ist gleich. Die haben zwar den besagten höheren Eingangswiderstand, der sich aber bei einem niederohmigen Effektausgang nicht bemerkbar machen sollte. Da Du sagst, daß das Problem erst bei größerer Lautstärke auftritt, Kann es also nur weiter hinten entstehen ( Wäre es die Vorstufe, hättest Du es auch bei geringen Lautstärken )

    Ideal wäre, wenn Du einen anderen Preamp im Return testen könntest. Dann könnte man Aufholverstärker, Phaseninverter und Endstufe ausschließen und es bliebe nur noch der Mischer übrig.

    Das ganze ist aber sehr schwer in Ferndiagnose zu realisieren. Am besten suchst Du Dir jemanden in Deiner Nähe, dem Du das Ding auf den Tisch stellen kannst. Der kann Dir dann auch sicher die Signalreduzierung im Drivekanal machen.

    Wir wollen das gute Stück ja nicht kaput modden. ;)

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:Ist ein Madamp das richtige für mich?

    Hmm... kenn leider niemanden in meiner Umgebung, dem ich das Teil mal geben könnt, und zum Techniker wär mir momentan zu teuer...
    Naja, da das ganze in der Band eh nicht soo wahnsinnig auffällt, und ich lieber erstmal an kleineren Projekten Erfahrungen sammeln möcht, werd ichs vorerst so lassen.
    Das mit dem Preamp kann ich ja auch irgendwann mal versuchen.

    Trotzdem herzlichen Dank für die vielen Tipps, und vor allem Gute Besserung! :)

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