Hi,
ich habe mich heute zum ersten Mal an die Gehäusebeschriftung mittels T-Shirt Transferfolie gewagt. Dabei sind ein paar Fragen aufgetaucht.
Das ging schon beim Druck an. Mir kommt es so vor, als ob die Tinte etwas verlaufen ist und das Ganze daher etwas unscharf wirkt. So ist z.B. die kleine Schrift über dem Fußschalter kaum lesbar. Außerdem stimmten die Farben nicht, das rot und violett waren etwas heller und nicht so kräftig wie gewünscht.
Die Frage ist nun, ob das bei der Transferfolie prinzipiell der Fall ist oder ob mein Drucker der Schuldige ist (ein HP Deskjet 895 Cxi, hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel).
Dann weiter mit dem Aufbügeln. Der Druck wurde hierdurch etwas fleckig, an den Rändern wirkt die Farbe gleichzeitig matt und glänzend. Komisch halt
Außerdem wirkt es ein bißchen fleckig.
Außerdem hats ein paar Verunreinigungen, mit kommt es fast so vor, als ob die vom Backpapier kommen (das Backpapier war beidseitig beschichtet).
Hat ich zu lang gebügelt, das falsche Papier genommen, ...?
Beim Chorus hats die Folie auch etwas verzogen.
Vor dem Lackieren wollte ich noch kurz die Löcher freischneiden. Das stellte sich als schier unmöglich dar, da die Folie ziemlich elastisch ist. Wird das nach dem Lackieren besser?
Und kann man evtl. das Gehäuse erst nach dem Bügeln und Lackieren bohren? Denn das Aufbringen der Folie genau über den Löchern hat nicht wirklich gut geklappt.
Ach ja, nach der ersten Schicht Lack ist mir aufgefallen, dass es ein paar Bläschen gegeben hat. Nicht richtig gebügelt oder zu früh lackiert (die Gehäuse waren aber eigentlich schon abgekühlt)?
Hier noch ein Bild, die Fehler kommen allerdings nicht so gut raus wie in natura. (wie man sehen kann habe ich die Entwürfe mit dem Hai doch verworfen
)
[Blockierte Grafik: http://delpedro.gmxhome.de/images/transferfolie.jpg]