Impedanzwandler nötig?

  • Hi Leute,

    ich habe habe einen Gitarren-Preamp auf JFET-Basis aufgebaut. Die derzeitige Ausgangsbeschaltung ist im Prinzip die des Runoffgroove Thor ( http://www.runoffgroove.com/thor.html ). Da meine Endstufe einen Eingang mit 10kOhm Impedanz hat und das Ganze sich etwas muffig angehört hat habe ich die Ausgangsbeschaltung etwas umdimensioniert und den Ausgangs-C (100n) um Faktor 100 vergrößert, das 100K-Volume-Poti um Faktor 100 verkleinert. Der Sound verbesserte sich deutlich, bin damit zufrieden. Allerdings bekomme ich ein immer lauter werdendes Rauschen wenn ich das Volume-Poti aufdrehe. Dies passiert auch wenn ich die Batterie von dem Preamp abziehe - ich schließe somit mal die vorhergehende Schaltung aus und vermute dass ich einen Impedanzwandler benötige, der mir den Ausgangswiderstand bei gleichem Signalpegal tiefer hält.

    Ich habe dazu mal Google befragt und bin dabei über den Marshall 9004-Preamp-Schaltplan gestolpert. Leider wird dort eine symetrische Spannungsversorgung verwendet die ich bei mir nicht habe (hab nur +15V und Masse).

    Die Frage ist jetzt wie ich das Problem lösen könnte... einfach nen weiteren OPV als Impdanzwandler hinter das Poti mit Koppel-C am Ausgang?
    Oder stell ich mir das zu einfach vor? evtl. n besseres Kabel mal besorgen und damit probieren?
    Bin für Hinweise, Anregungen und Sonstiges dankbar ;)

    Gruß Marco

  • Hi,

    als erstes könntest du versuchen, das Vol. Poti von 100k auf 10k zu verkleinern (und dabei den Ausgang-C auf ca 1µ erhöhen).
    Damit bekommst du schon mal generel eine kleinere Ausgangsimpedanz bei zurückgedrehtem Vol-Regler.

    Falls das nicht ausreichen sollte, kannst du zusätzlich einen einfachen Impedanzwandler auf OPV Basis, oder halt mit nem Transistor/FET (noch einfacher) hinter dem Poti einzubauen.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

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