M15MK1 Send/Return zu hoher Pegel

  • Ich weiß, darüber ist schon geschrieben worden, aber der Link zu der Lösung funktioniert nicht mehr: Der Pegel an der Send-Buchse kann bei dem Clean-Kanal bis auf 40 VSS gehen, wenn man den Eingang mit einem Booster ansteuert! Damit wird jedes Effektgerät überfahren. Nach meiner Meinung wird eine Pegelanpassung benötigt, die das Send-Signal auf ca. 1,5 VSS begrenzt, der Effektkette zuführt und am Ende der Effektkette das Signal wieder anhebt.
    Hat jemand so etwas schon entwickelt? Gibt es schon eine fertige Platine?
    Gruß in die Runde

    Karsten

  • Zitat von docep;339582

    Ich weiß, darüber ist schon geschrieben worden, aber der Link zu der Lösung funktioniert nicht mehr: Der Pegel an der Send-Buchse kann bei dem Clean-Kanal bis auf 40 VSS gehen, wenn man den Eingang mit einem Booster ansteuert! Damit wird jedes Effektgerät überfahren. Nach meiner Meinung wird eine Pegelanpassung benötigt, die das Send-Signal auf ca. 1,5 VSS begrenzt, der Effektkette zuführt und am Ende der Effektkette das Signal wieder anhebt.
    Hat jemand so etwas schon entwickelt? Gibt es schon eine fertige Platine?
    Gruß in die Runde

    Karsten

    Moin,
    Weiss du was du geschrieben hast?? 40Vss. Woher bitte schön sollen die herkommen. Wenn du im Loop (send) 1Vss hast biste gut. 40Vss ist eine Spannung für einen Poweramp.

    Uwe

    Uwe = MEK-Sounddesign
    --> Weniger ist manchmal mehr <--

  • Moin,
    ich habe erst an der unbelasteten Send-Buchse gemessen, dann die Sendbuchse mit einem Effektgerät belastet, das im Eingang hochohmig ist. Der genannte Spannungspegel wurde bei Vollaussteuerung des Clean-Kanals erreicht und mit einem Oszilloskop geprüft. Wie weit die Spannung zusammenbricht, wenn die Phasenumkehrstufe über den Return-Anschluss angeschlossen wird, habe ich nicht geprüft. Das ist aber auch egal, weil ja der Einschleifweg da ist um (hochohmige) Effektgeräte einzuschleifen.
    Gibt es für den M15 einen Pegelplan?
    Gruß
    Karsten

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    12. Januar 2012
    So, jetzt habe ich die Sache noch mal verifiziert und einige Parameter nachgemessen.
    Also: der Clean-Kanal fängt bei ca 1,8Vss Eingangssignal an der Vorstufenröhre an zu überstuern. Meine Strat gibt, wenn ich richtig in die Saiten haue, ca. 1,6 Vss ab, eine Humbucker-Klampfe immerhin 4 Vss.

    Wenn das Clean-Poti voll aufgedreht wird, sind am Send-Terminal über 40 Vss.

    Mein Gain-Kanal gibt 15 Vss an das Send-Terminal.

    Wenn man die Send/Return-Schleife öffnet und ein Signal direkt in das Return-Terminal einspeist, dann wird die Endstufe bereits bei weniger als 1 Vss voll ausgesteuert und geht bei mehr Ansteuerung in die Übersteuerung. (Was auch für den Sound gewünscht ist)

    Wenn man also in die Send-Return-Schleife einen Effekt einbauen will, dann muss der entweder die hohe Spannung des Clean-Kanals verdauen und an seinen Output weiter geben, oder man muss erst eine Pegalabsenkung durchführen, damit das Effektgerät nicht überfahren wird und hinterher wieder hoch verstärken.

    Mein TC-Electronic Hall verträgt immerhin 7 Vss, andere Bodentreter machen ab zwischen 1 und 2 Vss Murks. Ganz trauriges Kapitel.

    Mir ist das Ganze zu blöd. Das Prüfen hat Spaß gemacht, animiert mich aber nicht, mir eine Lösung zur Pegalanpassung zusammenzulöten. Auch enn es technisch nicht optimal ist: ich lasse meine Effekte vor dem Input. Fertig.

    Gruß

    Karsten

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