• Re:massewiderstand

    Da ich weiß, daß das schwer verständlich ist, hab ich noch mal ein "Maling" gemacht. Bilder sagen mehr als 1000 Worte :D

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:massewiderstand

    Rockopa58:
    In Deiner "Anschalteinheit" ist ein Pfeil, der mit "Humkomp" (= "Humeater" ???) bezeichnet ist. Was ist das denn? Denn der kann doch wohl kaum auf Masse gehen, oder?

    Gruß
    Andy

    Wir sind die Leute, vor denen uns unsere Eltern früher gewarnt haben...

  • Re:massewiderstand

    Zitat von Rockopa58


    Da ich weiß, daß das schwer verständlich ist, hab ich noch mal ein "Maling" gemacht. Bilder sagen mehr als 1000 Worte :D

    Gruß
    Peter

    ok danke, jetz hab ichs endgültig verstanden :D
    nur, warum is der dann nicht standard?
    kosten oder was?

  • Re:massewiderstand

    @ bob_dole

    Industriell gefertigte Verstärker haben meist eine lange Testphase unter Laborbedingungen hinter sich. Dort überläßt man nichts dem Zufall. Die Lage jedes einzelnen Drahtes ist dort eigentlich schon so optimiert, so daß man vor brummigen Überraschungen sicher ist.

    Bei diy ist das natürlich etwas anders ;). Deshalb ist es vorausschauend gedacht, wenn man da solche Lösungen vorsieht. Die par Cent für den Widerstand drehen da sicher nicht an den Kosten.

    @ GitAmateur

    Na wo geht der hin ??? Wenn Du alles was hier oben drüber steht gelesen hast, fällt es Dir natürlich sofort ein. Richtig, 99 Punkte !!! An die Mitte der beiden 100 Ohm Widerstände ;D
    Hab doch gewußt, daß Du es weißt.

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:massewiderstand

    Zitat von Rockopa58


    @ bob_dole

    Industriell gefertigte Verstärker haben meist eine lange Testphase unter Laborbedingungen hinter sich. Dort überläßt man nichts dem Zufall. Die Lage jedes einzelnen Drahtes ist dort eigentlich schon so optimiert, so daß man vor brummigen Überraschungen sicher ist.

    Bei diy ist das natürlich etwas anders ;). Deshalb ist es vorausschauend gedacht, wenn man da solche Lösungen vorsieht. Die par Cent für den Widerstand drehen da sicher nicht an den Kosten.

    ok das leuchtet ein, vor allem in meinen geräten schauts manchmal aus.. ;)
    nun gut, für alle fälle hab ich den widerstand da!
    danke nochmal für die aufklärung :D

  • Re:massewiderstand

    Rockopa58:
    Jau, jetz is klar... ;D
    Ich habe bisher noch keinen Schaltplan vom Madamp (auf Martin's Seite ist nicht viel zu sehen). Hab's dann aber mal mit dem "High-Octane" verglichen -> jetzt sehe ich es auch. Manchmal dauert's halt etwas länger.... 8)

    Gruß
    Andy

    Wir sind die Leute, vor denen uns unsere Eltern früher gewarnt haben...

  • Re:massewiderstand

    Eigentlich ist ja schon alles gesagt (Danke Rockopa !), nur noch als Zusatzinfo Folgendes: Natürlich braucht man in vielen Fällen keinen Widerstand zwischen Sternmasse und Gehäuse, genauso wie man auch einen brummarmen Verstärker ohne Sternmasse hinbekommt (beim M15Mk1 benutze ich z.B. eine Mischung aus Sternmasse und Busmasse), aber mit Sternmasse und Widerstand ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
    Gruss, Martin

  • Re:massewiderstand

    Martin
    Gern geschehen ;D

    Aber noch mal ganz wichtige Anmerkung von mir:

    Wenn Ihr wegen "Unbrummigkeit" den Widerstand nicht benötigt, müßt Ihr ihn unbedingt durch eine Brücke zum MP ersetzen. Das ist Eure Lebensversicherung !!!!!

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:massewiderstand

    Hallo liebe Leute,

    nun geb' ich mal kurz meinen Senf dazu:

    Wir basteln hier alle Geräte der Schutzklasse 1 - also müssen berührbare Metallteile mit dem Schutzleiter verbunden sein, damit im Fehlerfall (wen irgendwo ein Kabel abreisst o.ä.) keine lebensbedrohlichen Spannungen am Gehäuse liegen.

    Nun kann man das Gehäuse noch als Abschirmung missbrauchen. Dazu stellt man einfach eine Verbindung von der Signalmasse zum Gehäuse (samt Schutzleiter her). Normalerweise bringt das eine Verbesserung der Störempfindlichkeit

    ABER:

    Nur ein Gerät in der Signalkette darf dies tun, sonst gibt es eine große Leiterschleife über die Schutzleiter und man bekommt das typische Netzbrummen in diese induziert.
    Nun gibt es drei Möglichkeiten:

    1. Die Lebensgefährliche
    Man trennt an einem Gerät den Schutzleiter vom Gehäuse und hofft, daß das Brummen verschwindet. Tut's meistens nicht und so klebt man nach und nach alle Schutzleiter ab, bis irgendwann die ganze Anlage nicht mehr geerdet ist und deshalb nicht mehr brummt. An dieser Stelle könnte man schon mal nach einem preisgünstigen Bestatter Ausschau halten.

    2. Die erste Richtige
    Man findet raus, welche Geräte alle die Schaltungsmasse mit Erde verbinden und trennt dann nach und nach diese Verbindungen - der Schutzleiter bleibt dabei am Gehäuse und es wird nichts abgeklebt oder so. Man kann auch einen kleinen Ground-Lift-Schalter einbauen, der genau das tut. Achtung: Bein Aufbau eines solchen Geräts ohne Masse-Schutzleiter-Verbindung hat man im Testbetrieb oft richtig viele Nebengeräusche, die verschwinden dann aber im Betrieb...

    3. Die zweite Richtige
    Natürlich kann man auch die Signalmassen trennen, in dem man Übertrager verwendet, z.B. an jedem Eingang einen kleinen Trafo hat. Dies wird aber meist unterlassen, da (2) biller geht.

    4. Massewiderstand
    In meinen Augen ist dies eher eine Krücke - wird aber häufig erfolgreich angewandt. Das Gehäuse liegt am Schutzleiter, so soll's sein. Ein nicht zu niederohmiger) Widerstand stellt nun die Verbindung zw. Signalmasse und Schutzleiter her. D.h., eigentlich gibt es eine Brummschleife wie bei (1) ABER der Schleifenstrom wird durch den Widerstand begrenzt - es ist halt keine kurzgeschlossene Leiterschleife mehr vorhanden.

    Ich hab' mal den Vergleich gemacht, bei mir war's der Preamp, den ich weiter unten mal beschrieben hab. Mit einem Dip-Schalter konnte man zw. direkter Verbindung, Verbindung über 100Ohm und keiner Verbindung zw. Masse und Schutzleiter wählen.
    Ergebnis: der 100 Ohm-Widerstand liegt auf Platz zwei, bei direkter Verbindung UND einem zweiten geerdeten Gerät ist keine Verbindung (also keine Schleife) am besten, die "gedämpfte" brummt deutlich weniger.
    Eine Variation des Widerstandes bringt übrigens nix...

    Gruß

    Andy

  • Re:massewiderstand

    Hy,

    da schaue ich mir gerade den J5MK1 an und entdecke, daß sich die kleinen Halteklammern von den Potigehäusen ins Chassisgehäuse "einritzen".

    Gibt das nicht eine Brücke (Kurzschluß) zu dem 100R Widerstand ??

    ciao KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:massewiderstand

    @ Andy

    Und noch die besten Grüße vom VDE-Verlag ;D

    Nein, Quatsch beiseite, dafür ist das Thema zu ernst !!!

    1. Wurde die Frage des Threaderstellers beantwortet, warum z.B. im Madamp dieser Widerstand drinn ist.

    2. Es wurde auch auf andere Möglichkeiten verwiesen, ohne diese im direkten Vergleich zu werten.

    3. gelöscht Peter

    4. Besonders bei Rackaufbauten oder Röhreneffekten die, in welcher Weise auch immer, zusammen mit dem Amp betrieben werden, besteht die Gefahr von Masseschleifen. Dadurch können über die Masseschleife Brumm- und Störspannungen induziert werden.

    Ich spar mir mal das ganze Gelaber, denn das kann man relativ gut verständlich hier nachlesen:

    http://www.kabelmax.de/masse.html

    Weiterhin viel Spaß aber mit Vorsicht !!!

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:massewiderstand

    Hallo Rockopa

    Ground-Lift-Switches verstossen gegen die VDE ?
    Nööö. Oder (wie mich das Smily vermten lässt) war das nur Spass von Dir ?

    Ausserdem, ein vorschriftmässiger Ground-Lift Schalter trennt NIE! die Erdung des Gehäuses. Es kann damit nur die Elektronikmasse von der Erdung getrennt werden. Das ist ja nicht lebensgefährlich.

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

  • Re:massewiderstand

    Hi Chris

    gut daß Du mich drauf aufmerksam machst.Ist besser, wir vergessen den Punkt 3. Hatte hier nur mal zwei Amps zur Reparatur, wo der MP vom Chassis getrennt wurde. ( Nachrüstung ) Die kamen mir gerade in den Sinn. Deine Hilfestellung mit dem Smily war gut gemeint aber ich hab da einfach Mist gelabert. :( Wenn sowas passiert muß man es auch zugeben können. Sonst glaubt mir hier doch keine Sau mehr ;D Wenn wirklich nur Schaltungsmasse und Gehäuse getrennt werden, welches weiter auf MP bleibt, ist das natürlich OK!

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:massewiderstand

    Zitat von kuba


    Hy,

    da schaue ich mir gerade den J5MK1 an und entdecke, daß sich die kleinen Halteklammern von den Potigehäusen ins Chassisgehäuse "einritzen".

    Gibt das nicht eine Brücke (Kurzschluß) zu dem 100R Widerstand ??

    ciao KUBA

    Richtich interpretiert. Das wär ne super Brummschleife. Hab den Moderator letztens schon benachrichtigt. Mein Problem habe ich mit Unterlagscheiben aus Kunststoff gelöst.

    Because Shit happens!

  • Re:massewiderstand

    Zitat von Feierabendklampfer


    Mein Problem habe ich mit Unterlagscheiben aus Kunststoff gelöst.

    ich auch ...

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:massewiderstand

    Ganz klar -Meinung Chris-

    Das entspricht doch auch der Anwendungsbestimmung der Potis. Die meisten "richtigen" ;D haben ja auch eine Verdrehverhinderung, die in einen Schlitz, der von der Potibohrung aus gefeilt wird, greift. Bei Plastikscheiben müßte man die sogar entfernen. Das kann nicht wirklich gewollt sein ;) Es ist nur darauf zu achten, daß der Potibecher nur "Schirm" ist. Keinesfalls aber Lötstützpunkt für Schaltungsmasse.

    OK! Hab auch schon geschlitzte Plastikscheiben gesehen >:( Aber um mal mit Andys Worten zu sprechen :" Das kann ja wohl nur eine Krücke sein."

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:massewiderstand

    Zitat von Chris Guitar


    Hallo Rockopa

    Ground-Lift-Switches verstossen gegen die VDE ?
    Nööö. Oder (wie mich das Smily vermten lässt) war das nur Spass von Dir ?

    Ausserdem, ein vorschriftmässiger Ground-Lift Schalter trennt NIE! die Erdung des Gehäuses. Es kann damit nur die Elektronikmasse von der Erdung getrennt werden. Das ist ja nicht lebensgefährlich.

    Gruss
    Chris

    Ja Hy,

    wie mach ich´s denn am besten ? Ich verwende für mein Effektgerät ein Metallgehäuse, an dieses ist der Schutzleiter Netzseitig sowie Trafoseitig vorschriftsmäßig verbunden.

    Die Schaltungsmasse habe ich jedoch komplett von der Gehäusemasse entkoppelt, Experimente mit einem Widerstand zwischen Schaltungsmasse und Gehäusemasse haben keinen merkbaren Unterschied ergeben, ebenso das direkte Verbinden der Schaltungsmasse mit der Gehäusemasse ergaben keinen erkennbaren Unterschied.

    Wie mach ich´s richtig, z.Zt. ist keine Verbindung zwischen Schaltungsmasse und Metallgehäuse (kann ja noch einen Schalter für Ground Lift einbauen ;D ;D ;D).

    KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:massewiderstand

    Hi

    Was willst du da für einen Unterschied hören ? ;)
    Soundmässig wird sich da nix tun.

    Das Abtrennen der Masse von der Erdung zeigt nur bei ev. Brummschleifen eine Wirkung.
    Du kannst die Masse mit der Erdung eventuel mit einem 220n/250V miteinander verbinden.
    Einen Groundlift Schalter kannst du natürlich auch einbauen. ;D

    Gruss
    Chris

    :P Ich liebe Blondinen :P

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