Laney GH100s / GH100ti modden (Ersatz für Kanalumschaltung)

  • Hallo,

    ich habe einen Laney GH100s (der auch als GH100ti verkauft wurde). Den habe ich mal in einem unüberlegten Augenblick gebraucht erstanden, nachdem ich ihn probegespielt hatte. Den Sound finde ich ziemlich gut und wenn ich genug Zeit habe an den Potis und Schaltern zu spielen kommt auch für jeden Zweck das richtige aus der Box.
    Mein Problem ist, dass der Amp nur einen Kanal hat und ihm auch der Boost vom GH100L fehlt. Leider reagiert der Sound auf diverse Versuche mittels irgendwelcher Treter einen Solo-Volume-Boost zu erhalten nur mit mehr Verzerrung und nicht mit mehr Lautstärke. Jetzt habe ich gelesen, dass die Scorpions in ihren Custom-Amps per Fußschalter zwischen zwei Pärchen Gain und Master Volume hin und her schalten können. Das ist genau das, was ich mir auch wünsche.
    Den Schaltplan für meinen Amp konnte ich irgendwann mal irgendwo runterladen (ich glaub der Links stammte aus diesem Forum). Mein Plan ist jetzt, mit einem entsprechend großzügig ausgestattetem Relais, mindestens das Volume-Poti zu doppeln und dann mittels Fußschalter zwischen dem Originalem und meinem Nachgerüstetem hin und her zu schalten. Dazu würde ich einfach die drei Beine vom Poti trennen, und direkt über das Relais das zweite Poti alternativ setzen.
    Da ich allerdings in der Regel nur digitalen Bastelkram mache habe ich jetzt ein bisschen Angst, dass es furchtbar laut knallt wenn ich das schalte. Hat dazu jemand einen Tipp für mich?

    Grüße,
    Ben

  • Hi!

    Ich würde, bevor ich an einem Amp irreversible Änderungen vornehmen würde, eher nen Booster oder ein abschaltbares Poti in die FX-Loop stecken. Am ehesten ein Poti, dessen Eingang und Schleifer mit einem Relais kurzgeschlossen werden kann.

    Ciao
    John

  • Hi.

    Also den Schaltplan habe ich deshalb: http://forum.musikding.de/vb/showthread.…a-Urherberrecht nicht gepostet. Aber da hatte ich ihn her: http://www.freeinfosociety.com/electronics/sc…aneygh100ti.pdf

    Ein Poti hatte ich lange Zeit dazwischen, leider habe ich damit auch immer jede menge Sound verloren: es war ein minimaler Anstieg der Lautstärke und ein kräftiger Anstieg der Verzerrung, wenn ich mein Poti dann abgeschaltet habe.
    Seit ein paar Monaten benutze ich "Den Range" mit brauchbaren Ergebnissen. Allerdings klingt das, abhängig von den Boxen die live zum Einsatz kommen, schon ziemlich nach Telefon. Wie gesagt, mit allen Möglichkeiten, dass außerhalt der Verstärkerschaltung zu bewerkstelligen, war ich bis jetzt nicht glücklich. Ich denke, dass sich das auch absolut reversibel machen lässt. Falls das Poti mit seinen Beinen direkt in der Platine steckt, würde ich es einfach komplett auslöten und bei Misserfolg wieder einsetzen. Es sei denn, das funktioniert nicht auf die Art die ich mir denke...

  • Hallo Stretchdude,
    ich würde es folgt machen.

    Lautstärke und Gain passend für Rhythmus-Sounds.

    Für mehr Gain/Verzerrung (Lead-Sound) einfach ein Overdrive-Pedal (fang mal mit dem Klassiker in Grün an) nach Geschmack vor dem Amp (also zwischen Gitarre und Verstärkereigang) schalten.

    Für mehr Lautstärke (Lead-Sound) einfach einen halbwegs neutralen Booster (z.B. Microamp mit 18V statt 9V = mehr Headroom, damit das Ding nicht vor selbst zerrt) in die FX-Loop schalten.

    ...und fertig ist der 2-Kanal-Amp mit Solo-Volume....

    Gruß, Heiko

  • Hallo,
    vielen dank für eure Anworten. Ich werde das jetzt einfach ausprobieren. Leider habe ich kein 1MOhm-Poti hier, sonst könnte ich schon berichten.
    Diese Sache mit dem Microamp klingt gar nicht so schlecht, allerdings kostet das gute Stück 100€ und meine Versuche mit diversen anderen Tretern zu boosten (im Effektweg oder auch direkt zwischen Klampfe und Amp) waren mir aber eigentlich nicht vielversprechned genug um es mich das kosten zu lassen. Wenn das mit dem Poti nicht klappt werde ich das vielleicht noch mal angehen. Wahrscheinlich ist dabei der entscheidene Trick den Amp wirklich nur zum Laut machen zu benutzen und alle Zerre aus einem Bodeneffekt zu holen. Aber dabei tut es mir dann irgendwie leid um den schönen Amp-Sound. Der Amp kann ja nicht viel, aber verzerren kann er richtig.

    Grüße,
    Ben

    EDIT:
    So, da Gedult nicht zu meinen allergrößten Stärken gehört: Ich habe den Deckel geöffnet und reversibel das Volume-Poti ausgelötet. Anstelle der Poti-Beinchen habe ich 3 Leitungen auf der Platine befestigt. Diese habe ich auf einen 3-Fach-Wechsler-Schalter gelegt. An den einen Ausgang habe ich das Poti verdrahtet, an den zweiten fest 660KOhm und 330KOhm (als Poti auf 2/3-Stellung-Simulation). Wenn ich jetzt schalte, knallt es nicht. Allerdings habe ich hier nur eine winzige Box und kann das Teil in der Wohnung um diese Zeit nicht mehr wirklich aufdrehen. Vielleicht hole ich morgen mal die 2x12" aus dem Keller. Wenn das ganze so wirklich klappt, bekommt der Gain (hätte ich gleich mal mitbestellen können... :-/) auch noch ein Schwesterchen und dann kann er hoffentlich endlich, was ich seit 10 Jahren von im will...

  • Hi Ben!

    Wenn Du die beiden gewünschten Lautstärken nebst passendem Klang mit dem MV einstellen kannst, dann muß es auch über ein Poti im Effektweg machbar sein. Einfacher Test: ein Patchkabel in den Effektweg, den Schalter auf "Insert" und mit "FX Return Level" sollten dann die beiden gewünschten Sounds ebenfalls einstellbar sein. Eventuell darfst Du den "FX Return Level" nicht zu weit aufdrehen, da es sonst zu zusätzlichen Verzerrungen kommen kann.

    Sollte das klappen, kannst Du das Poti in Reihe zum Effektweg einbauen.

    Und wenn Du verrätst, wo "hier" ist, kann Dir eventuell auch einer ein Poti zukommen lassen; manchmal wohnt ein Forenteilnehmer ja um die Ecke.

    Ciao
    John

  • Hallo.

    So, fast fertig. Natürlich knackt es doch unüberhörbar. Ich nehme an, dass liegt daran, dass Schlagartig die Spannung am Poti verschwindet und dann wieder angelegt wird. Hat jemand eine Idee wie man das wegbekommen kann? Bestimmt muss das doch irgendwie gehen, wenn man einen Kondensator dazwischen packt, der das ganze ein bisschen "abfedert" o.Ä. Ich kenne auch diesen 1MOhm widerstand für die Fußschalter in den Musikding-Bodentretern. Aber das ist bei einem 1MOhm-Poti vielleicht nicht der richtige Wert/Weg!? Ich das mal bei den nächsten Bandproben aus, mit Knack wenns sein muss. Wenn es zu schlimm ist, ist es halt überflüssiger Elektroschrott, der irgendwo in meinem Verstärker rumliegt und ich machs wie vorher;-) auch nicht tragisch...

    Diese ganze Sache mit Potis im Effektweg und all das, habe ich schon ausprobiert. Dafür bin ich entweder zu ungedultig, zu blöd oder es funktioniert einfach nicht so. Auf jeden Fall habe ich das nach etlichen Versuchen und diversen Variationen aufgeben.
    Die Historie ist ungefähr so:
    1. Verzerrer vorm Verstärker => nur mehr Zerre
    2. Poti im Effektweg => nur mehr Zerre (Ich hab das gefühl, die Endstufe zerrt nur, wenn man sie mit mehr befeuert, lauter wirds aber nicht)
    3. Poti vorm Verstärker (sozusagen ein Vorgeschaltetes Gitarren-Volume-Poti) => ein wenig leiser, aber dumpfer Sound
    4. Poti mit Kondensator vorm Verstärker (sozusagen ein Vorgeschaltetes Gitarren-Volume-Poti) => ein bisschen besser, aber nicht gut genug. Das hatte ich so ca. 3 Jahre
    5. "Der Range"-Musikding-Bausatz vorm Verstärker => Endlich nennenswerte Lautstärkeänderung, wahrscheinlich eher gefühlt wegene Trebleboost (Telefonsound). Das habe ich jetzt seit 1 Jahr oder so.

    Gruß,
    Ben

  • Zitat von Stretchdude;338445

    Ich das mal bei den nächsten Bandproben aus, mit Knack wenns sein muss.


    Gute Idee: "Erzählte Musik ist wie ein beschriebenes Mittagessen."

    Zitat

    Wenn es zu schlimm ist, ist es halt überflüssiger Elektroschrott, der irgendwo in meinem Verstärker rumliegt und ich machs wie vorher;-) auch nicht tragisch...


    KA, was Du gebastelt hast, aber der Verstärker ist auch im Original "Elektroschrott", den ich weder anfassen noch ne Klampfe reinstöpseln würde.
    Die "Entwickler" waren offensichtlich Kondensatorhasser.
    Kleb auf die Kiste nen Totenkopf und schaff ihn bei Nacht und Nebel auf die Müllkippe.

    Zitat

    5. "Der Range"-Musikding-Bausatz vorm Verstärker => Endlich nennenswerte Lautstärkeänderung, wahrscheinlich eher gefühlt wegene Trebleboost (Telefonsound).


    "Telefonsound" ist kein "Trebleboost". Telefonsound ist ein Bandpass von ca. 400 Hz bis 2kHz aka "keine Tiefen, keine Hohen, nur Mitten".

  • Moin,

    Zitat von meikel;338453


    KA, was Du gebastelt hast, aber der Verstärker ist auch im Original "Elektroschrott", den ich weder anfassen noch ne Klampfe reinstöpseln würde.
    Die "Entwickler" waren offensichtlich Kondensatorhasser.
    Kleb auf die Kiste nen Totenkopf und schaff ihn bei Nacht und Nebel auf die Müllkippe.

    ...sehr hilfreiche Antwort....kannst du diesen Quatsch auch begründen, warum soll der Amp denn Elektroschrott sein???

    Zum Thema:
    Es wäre sehr hilfreich wenn du mal eine Zeichnung machst, wie genau du im Moment umschaltest.
    Ich würde auch mal versuchen, nur die "Ausgänge" der Potis zu schalten, also nur den Schleiferkontakt und die anderen beiden Kontakte jeweils parallel anzuschließen.

    Grüße,
    Mathias

  • Zitat von beano;338455

    ...sehr hilfreiche Antwort....kannst du diesen Quatsch auch begründen, warum soll der Amp denn Elektroschrott sein???


    Ich kann nicht begründen, warum der Hersteller solchen Quatsch gegen Münze veräußert. Allerdings kann ich mir vorstellen, daß sich der eine oder andere solchen Quatsch kauft und diesen Fehlkauf wortreich verteidigen möchte.

    Nein, ich habe keine Lust, Dir den "Stromlaufplan" dieser (im Fehlerfalle lebensgefährlichen) Murkskiste zu erklären.

  • Aha, leider wieder nur leeres Gefasel....

    Sorry, aber es nervt langsam. Du scheinst dich scheinbar für den Einzigen zu halten, der einen ordentlichen Amp bauen kann - alle anderen bauen doch nur Müll, Murkskisten oder Todesmaschinen und sämtliche Musikerverstärker taugen sowieso nix. Ist mir schon in mehreren Threads aufgefallen und hilft leider sachlich immer absolut nicht weiter - was bezweckst du also damit?
    Wenn der Amp so lebensgefährliche Fehler hätte, wäre es doch viel besser, dem TE das sachlich mitzuteilen und Tipps zum Beheben zu geben, oder nicht??
    In der Art wie oben bringen deine Antworten nix - außer etwas Selbstdarstellung/Besserwisserei auf die ich gut verzichten kann.

    Grüße,
    Mathias

  • Zitat von beano;338461

    Aha, leider wieder nur leeres Gefasel....


    Ich habe definitiv keine Lust, gerade Dir Nachhilfeunterricht zu geben.

    Zitat

    Du scheinst dich scheinbar für den Einzigen zu halten, der einen ordentlichen Amp bauen kann


    Falsch. Ich weiß aufgrund langjähriger Arbeit, wie ein guter und sicherer Verstärker auszusehen hat. Du offenbar nicht.

  • Hallo,

    [ATTACH=CONFIG]10663[/ATTACH]
    So, das ist so etwas wie ein "Schaltplan". Ich denke man kann ungefähr erkennen was ich gemacht habe. Das eine Poti ist das, was ursprünglich in der Schaltung saß. Das habe ich ausgelötet und stattdessen, die 1er bzw 3er Kontakte des relais reingelötet. Das eine Poti hat dann die 2er-Kontakte (= Öffner) und das andere die-4er Kontakte (=Schließer) Im Prinzip wird einfach das komplette Poti per Relais "ausgetauscht". Mit dem Schalter (an gleicher Position) war das Knacken noch sehr zahm, weil das Relais mehr prellt oder was weiß ich. wenn ich jetzt nur den Schleifer schalte, dann habe ich doch den Widerstand über die Poti-Außenseiten halbiert. Da das Poti nicht einfach zwischen + und Masse sitzt halte ich das für keine so gute Idee!?

    Gruß,
    Ben

  • Hi,

    probiers einfach mal aus und schalte nur den Schleifer. Durch die dann parallel geschalteten Potis kann sich zwar der Sound etwas verändern, sonst macht das aber nix. Wenn die Änderung hörbar und zu stark ist, nimmst du einfach Potis mit 2MOhm!

    Grüße,
    Mathias

  • Hallo,

    ist grad schon passiert. Es knallt so leider immernoch kräftig. Vor allem übrigens wenn ich vom lauten Poti auf das leise umschalte.
    Jetzt habe ich auch gerafft, dass da so richtig das Gitarrensignal direkt über das Poti geht. ich war die ganze Zeit überzeugt, damit stellt man nur irgendein Spannungswert für einen OP-Amp ein oder sowas. :(
    Ich habe auch mal die beiden Poti-Enden (haben die einen echten Namen? Also Grün mit Grün und Rot mit Rot) gebrückt und die Schleifer sogar noch mit einem riesengroßen Widerstand verbunden (alle 330kOhms die ich hatte also so ca. 3MOhm) . So dass sozusagen ein "Pull-up" immer dabei und nur parallel dazu dann das Poti umgeschaltet wird. Das hat auch nicht geholfen.
    Wahrscheinlich ist es der Schaltvorgang an sich, mit dem ganzen Prellen, der da den Krach macht und nicht der plötzliche Widerstandswechsel. Sollte ich vielleicht eher zwischen Schleifer und Masse einen festen Widerstand einlöten und dann nur das parallelgeschaltete Poti umschalten? Das werde ich wohl noch mal probieren. Vielleicht sollte ich das Ding wirklich verschrottem, der Nachteil an diesem Plan ist nur, dass man mich ohne Verstärker bei den Proben gar nicht mehr hört ;)

    Gruß,
    Ben


    EDIT:
    Halt, Kommando zurück! Das hilft doch. Und zwar ganz ausgezeichnet. Da ich jetzt alles nochmal ausgebaut habe um besagten Widerstand direkt ans Relais zu löten, habe ich das noch mal ausprobiert, nur den Schleifer zu schalten. Und um es gleich noch mal ordentlich zu machen, habe ich diesmal die anderen Kontakte vom Relais abgelötet und nicht nur gebrückt. Bamm! oder besser gesagt: nicht mehr Bamm. Das hat es wirklich gebracht. Großartig! Tausend Dank, Mathias/beano! Jetzt muss ich das nur noch wieder aufräumen. Allerdings schon ein bisschen ärgerlich, dass ich ein 4xUm-Relais gekauft habe und jetzt nur einen Kontakt benutze. Aber da wartet ja auch noch ein Gain-Poti auf einen Partner ;) ein andermal...

  • Hallo Ben,

    schön, dass es jetzt klappt. Viel Spaß damit!
    Hast du denn einen Unterschied im Sound feststellen können oder ist das vernachlässigbar?

    Grüße,
    Mathias

  • Hallo,

    nein bis jetzt noch nicht. Allerdings muss ich das noch mal unter Probebedingungen (d.h. ohrenbetäubend laut, im vergleich zu dem was ich in meiner Wohnung wage ;) ausprobieren. So wie er jetzt klingt, gefällt er mir aber immer noch sehr gut. Ob das vorher bei Zimmerlautstärke ein anderer Sound war, kann ich gar nicht wirklich sagen, da ich den Amp nur sehr selten zu Hause gespielt habe. Das gute Stück wiegt halt auch eine Menge und ich bin immer dankbar, wenn ich ihn nicht hin und her tragen muss... Ich gehe aber davon aus, dass der Unterschied für meine zugegebnermaßen nicht superfeinen Ohren zu vernachlässigen ist, falls es überhaupt einen gibt. Abgesehen davon, wird grad bei uns im Proberaum gebaut und es klingt hinterher garantiert sowieso alles anders. Vielleicht werde ich es also niemals rausfinden ;) Da die nächste Probe deswegen schon mal ausfällt, werde ich wohl auch noch ein Gain-Poti besorgen und mich auch daran versuchen. Vom Erfolg ermutigt, sozusagen. Sollte ich diesen Thread eigentlich irgendwo auf SOLVED setzen oder sowas? ich finde keine Funktion um den Titel zu ändern.


    Gruß,
    Ben

  • Hallo,
    bin der Sascha, 30 Jahre, aus Essen.
    Ich hab mich extra angemeldet, weil ich doch mal bitte vom Meikel gehört hätte,
    was an den Laneys so schlecht sein soll?
    Meiner läuft seit 1996, hat dadurch das ich mir den mit einem Musikerkollegen teile,
    ca. 70-100 Konzerte pro Jahr (jedes Jahr, seid kauf!)
    drückt jeden Engl zurück in der Garderobe,
    und mit endsprechendem Booster davor ist jegliches Sounddesign umsetzbar.
    Zudem bin ich Elektroniker in einem Musikhaus,
    und habe ebenfalls entsprechende Erfahrung mit Röhren und anderen Verstärkern.
    Und glaub mir eins: wirklich defekte Laneys haben auf meiner Werkbank seltenheitswert,
    im gegensatz zu beispielsweise Engl's, Marshalls, Peaveys, ect.
    Meistens beziehen sie die Arbeiten auf Röhrenwechsel oder knackende Potis,
    was bei dem alter der Geräte ja auch durchaus verständlich ist.
    Der innere Aufbau ist Mördersolide, zumindest bei den GH's aus den 90's.
    MMn deutlich ÜBER JCM800 und Konsorten Niveau
    Was mich befremdet ist die Tatsache das du schlecht über dieses Gereät sprichst, aber auf Anfrage deine
    Aussage nichtmal ansatzweise untermauerst, würdest du das im umkehr Fall für gut heißen?
    Was hätte man denn deiner Meinung nach besser machen können?
    Evtl. hast du ja recht, und man könnte was von dir lernen....


    gruß Sascha

  • Hallo,

    übrigens hat die Sache mit dem Gain-Poti nicht funtkioniert. Es hat schon gereicht, das Poti nur auszulöten und mittels Leitungen an die Platine anzuschließen, um bei Gain weiter aufgedreht als 3 ein grausames Pfeifen zu erzeugen. Das ist also wieder rückgängig gemacht. Schade, aber das wäre ja auch zu einfach gewesen. Wahrscheinlich ist das so zu störanfällig um am Anfang der Verstärkerschaltung noch zu klappen...
    Meine Meingung zum Laney ist eigentlich geteilt:
    Ich hatte bis jetzt zwar nur diesen einen Röhrenverstärker, aber so richtige Begeisterung kann da bei mir auch nicht mehr aufkommen. Ich weiß nicht, was die Kiste vor mir durchmachen musste (gebraucht), aber so einige Macken hat er mittlerweile schon.
    Z.B. hat meiner irgendwann angefangen Lautstärkeschwankungen zu zeigen, wahrscheinlich irgend etwas, dass mit der Temperaturänderung passiert: meistens wird er also nach ca. 20min merklich leister. Ich habe ja irgendwelche Wicklungen im Verdacht, die irgendwann durch Ausdehnung kurz geschlossen werden oder sowas.
    Aber wahrscheinlich ist unser Proberaum auch wirklich nicht der richtige Ort, um Elektronik zu "lagern" und deshalb mache ich Laney deshalb auch keine Vorwürfe. Davon mal abgesehen ist es mein erster und einziger Verstärker, der es Schafft gegen unseren Schlagzeuger anzubrüllen und deshalb gut ;) Die Anderen sind aber auch alle irgendwelche <60W-Transen, muss ich fairerweise gestehen. Außerdem gefällt mir der Sound.

    Gruß,
    Ben

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