SLO-Preamp

  • Re:SLO-Preamp

    Hi, erstma muss ich sagen, echt saubere Arbeit, der klingt echt gut. Aber ne Frage hab ich ma, hast du Probleme mit der Platine gehabt? Also ich mein, dass die Bahnen verzinnt werden mussten? an manchen Stellen isses schon echt dünn, nur so aus reiner Neugierde ;).

  • Re:SLO-Preamp

    Zitat von Touristguy


    Hi, erstma muss ich sagen, echt saubere Arbeit, der klingt echt gut. Aber ne Frage hab ich ma, hast du Probleme mit der Platine gehabt? Also ich mein, dass die Bahnen verzinnt werden mussten? an manchen Stellen isses schon echt dünn, nur so aus reiner Neugierde ;).

    Hi,

    mit der Platine gab's keine Probleme, ich versilbere die immer...

    Die Bahnen sind nur "optisch" dünn (als Faustregel kann man bei 35µ-Cu von 1A/mm ausgehen). Durch so ein Triodensystem fließen max 3mA, hier sind die Abstände zu benachbarten Leiterbahnen kritischer (die Abstände sind übrigens nach DIN geprüft).

    Gruß

    Andy

  • Re:SLO-Preamp

    Zitat

    die Abstände sind übrigens nach DIN geprüft

    Aber, der Soldano hat doch nie nix mit DIN zu tuen :o ;D
    Ne ganz im ernst was soll das sein, wie prüft man nach DIN

    Los erzähle es

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:SLO-Preamp

    Zitat von TheBasti

    Aber, der Soldano hat doch nie nix mit DIN zu tuen :o ;D
    Ne ganz im ernst was soll das sein, wie prüft man nach DIN

    Los erzähle es

    mfg
    Sebastian

    Es gibt eine DIN EN 6xxxx (für elektronische Musikinstrumente, genaue Nummer weiß ich gerade nicht), in der z.B. der Abstand der Leiterbahnen in Abhängigkeit der max. auftretenden Spannung zwischen diesen festgeschrieben steht. Wenn ich mich recht erinnere, waren das ca. 1,5mm bei 450V Differnzspannung (nagelt mich jetzt darauf nicht fest). Prüfen kann man das dann mit dem Programm, das für's Layout verwendet wurde, man muß natürlich genau gucken, wo welche Differenzspannung auftreten kann...

    So ist eine 12V-Schaltmatrix beim Routen eher unspannend, an den Anoden sieht's dann schon ganz anders aus - so erklärt sich vielleicht auch die eine oder andere auf den ersten Blick "merkwürdige" Lage eines Bauteils oder einer Brücke...

    Leider ist besagte Norm mit zahlreichen Querverweisen gespickt (so wird z.B. nix konkretes zum Schutzleiteranschluß gesagt) - wer also VIEEEL Zeit hat, kann ja mal die nächste Uni-Bibliothek besuchen und sich eine schlechten Tag machen - dazu aber großen Tisch suchen (ich hab' das schon durch...)

    Natürlich habe ich nicht "komplett" nach dieser Norm "geprüft". Soweit ich mich erinnere war da auch was von einem Sturz aus 1m Höhe, nachdem der Proband zwar nicht mehr funktionsfähig sein muß, aber...

    Gruß

    Andy

  • Re:SLO-Preamp

    Von der Norm hab ich auch noch nichts gehört, schon wieder was gelernt ;) . Bis jetzt hab ich bei nem Layout da noch nie so richtig aufgepasst, aber das werde ich dann wohl in Zukunft mal machen, danke ;D .

  • Re:SLO-Preamp

    Zitat von Touristguy


    Von der Norm hab ich auch noch nichts gehört, schon wieder was gelernt ;) . Bis jetzt hab ich bei nem Layout da noch nie so richtig aufgepasst, aber das werde ich dann wohl in Zukunft mal machen, danke ;D .

    Ja ich wußte auch nicht das man da bestimmte Abstände einhalten muß. Ich habe bei vielen meiner Layouts PI x Daumen die Abstände festgelegt und habe bisher nie Probleme gehabt 8)
    Ggf. misst man bei breits bestehendn Layouts den Abstand zwischen den Anodenleiterbahnen und z.b. der Heizung nach.... ::)

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:SLO-Preamp

    Hallo Alle,

    war etwas abgetaucht, um eine PDF zum Thema "Recti,DIYund VDE" zu erstellen. Da wird das meiste drin stehen. Die 2.Version ist gerade zur Testlesung bei TT-Joachim und Andy. Wichtig ist mir, daß möglichst wenig "Un- oder Mißverständliche" Erklärungen drin sind.
    Das soll dann hier und bei Dirk rein, damit sich jeder wenigstens über die wichtigsten Dinge schnell informieren kann.
    Wird wohl nächst oder übernächste Woche fertig sein.

    Zu den Leiterbahnen:

    Für die Ströme, die im Amp auftreten, sollten "Leitungen" mit einem Querschnitt von 0,5qmm ausreichen. Der Querschnitt muß auf Leiterbahnbreite bei vorgegebener Dicke umgerechnet werden. Der Durchmesser einer 0,5qmm Leitung ist gleich dem Abstand der Leiterbahnen.
    Bei Kleinsignalleitungen geht das natürlich auch "feiner".

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:SLO-Preamp

    So, wollen wir den Thread mal ein bisken nach vorn holen ;)
    ich habe endlich den SLO-Preamp (PR2, Version 5.03) soweit fertig; gestern stand die Inbetriebnahem an. Leider habe ich kein Oszi, musste mich also mit nem Multimeter begnügen.
    Masse OK, alle Verbindungen liegen zw. 0,3 und 0,5 Ohm.
    Schaltmatrix funzt einwandfrei, Röhrenheizung auch. Da ich keinen Sinusgenerator habe, teste ich Vorstufen einfach sehr rudimentär: Kabel einstecken, hinten am Ausgang nen billigen Kopfhörer dran, dann am Gitarrenkabel mit dem Daumen die Spitze berühren, dann brummt es, wenn alles funktioniert. Brummt auch bei mir; nu hab ich ein seltsames Phänomen: wenn ich die Potiknöpfe (sind Domespeedknobs aus Metall) anfasse, wird das Ausgangs-Signal leiser. Auch habe ich versucht, den Ausgang mal an ne PC-Aktivbox zu hängen, leider kommt hier kein Ton raus. Kann das daran liegen, dass ich eine schaltbare Eingangsbuchse benutzt habe, die bei nicht eingestecktem Kabel den Eingang auf Masse legt ? Diese Eingangsbuchse hat auch ein Metallgewinde, was direkten Kontakt mit der Alu-Frontplatte hat. Oder gibt es andere mögliche Fehlerquellen ?
    Wie kann ich hier am besten vorgehen ?

  • Re:SLO-Preamp

    Für Testzwecke ist ein Discman/Walkman immer hilfreich...

    Auch ich verwende ein paar PC-Lautsprecher zum Abhören, das muß also funktionieren...

    Die Klinkenbuchse aus Metall kann in Form von Brummen bringen, der Preamp muß aber trotzdem funktionieren...

    Probier erstmal, nur den Clean-Kanal zum Laufen zu kriegen...

    Beliebter Fehler (von mir) ist auch, eine Klinkenbuchse "verkehrt" herum anzuschließen - guck mal ob Masse auch wirklich da ist, wo sie hingehört...

    Gruß

    Andy

  • Re:SLO-Preamp

    Wie gesagt, grundsätzlich funktioniert der Preamp (zumindest mit nem Kopfhörer hinten dran); nur dieser Signalverlust bei Berührung der Potiknöpfe bzw. der Frontplatte macht mich stutzig. Und natürlich, dass trotz Signal am Kopfhörer sich bei Aktivboxen nichts tut. Die Eingangsbuchse schau ich mir nochmal an, die werde ich mal gegen eine mit Kunststoff-Führung und ohne Schaltfunktion tauschen, mal sehen...
    Die Polung des Einganges habe ich gestern schon geprüft, da ist alles im Lot.

  • Re:SLO-Preamp

    So, nach einer Überprüfung hat sich rausgestellt, dass tatsächlich die Eingangsbuchse am Signalverlust schuld war. Eine neue mit Kunststoff-Führung eingelötet, und zumindest dieses Problem war behoben. Nun kommen 2 neue hinzu: tierisches Netzbrummen und bei Gain und Volume gegen 13-14 Uhr ein tierisches Fiepen (klingt so, als ob sich was aufschaukelt...).
    die "to bright/to gain" und "from_gain"-Leitungen habe ich schon gut verdrillt, die Eingangsleitung ist abgeschirmt verlegt.
    Wie kann man sich hier systematisch an die Fehlersuche machen ?
    Vielleicht weiss jemand Rat ?

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!