synthesizer xr2206

  • Hallo,

    Ich möchte einen synthesizer mit exar xr 2206 ( http://datasheetcatalog.org/datasheet/exar/XR2206v103.pdf ) ic`s ols oszillatoren in fm synthese betreiben, die Schaltung dafür werd ich wohl aus dem Datenblatt übernehmen.
    Nun meine Frage kann ich den Fsk eingang als ersatz für einen Ringmod oder ne Gilbertschaltung nehmen, ansonsten würde ich den ad 633 (http://www.analog.com/static/importe…heets/AD633.pdf) benutzen oder kann man auch funkmodulations chips für niederfrequenz Anwendungen verwenden?
    Die Kosten sind mir dabei wichtig.
    Ich versuche mich noch in Elektronik einzufinden und weiß das man nich auf zu vielen Hochzeiten tanzen kann aber Elkos kann ich auf jeden fall zum rauchen bringen.

  • Hallo,

    ob du mit dem XR2206 für einen Synth glücklich wirst, mußt du selbst ausprobieren. Besonders die Temperaturstabilisierung ist da ein Thema.

    Aber der FSK-Eingang ist keinesfalls für FM-Synthese geeignet. Er schaltet die Stromquelle nur zwischen zwei externen Widerständen um, die den Strom bestimmen - der XR ist eigentlich ein Dreieck-Generator, Sinus und Rechteck werden daraus mehr oder weniger simpel gewonnen.

    Aber er hat ja auch einen FM-Steuereingang. Das Datenblatt schweigt sich aber über die max. Modulationsfrequenz (und damit den Modulationsindex) aus. Er wird normalerweise nur für Sweeps im 2-stelligen Hertz-Bereich benutzt.

    Ringmodulator und Gilbert-Zelle sind aber auch nicht ohne, da sie differentielle Eingangssignale benötigen, hast du einen gewissen Zusatzaufwand für die Signalaufbereitung. Und die Oszillatoren für diese Modulatoren mußt du dann ja immer noch bauen.

    Auch die Gewinnung einer exakten, temperaturstabilen exponentiellen Steuerspannung ist eine Herausforderung - es sei denn du hängt der Stilrichtung "noise" an...;D

    Ich kann dir empfehlen, bezüglich Selbstbau-Analogsynthies entspr. Websites und Foren zu suchen.

    Ich weiß nicht, ober er noch aktuell (= online) ist, aber ein René Schmitz aus Bonn hatte schöne Schaltungen für Synths mit Standardbauteilen auf seiner Seite.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Vielen Dank für die Antwort,
    Sorry das es so spät wurde aber monatsende und wochenende da wurde es bei ebay recht voll an der Kasse.
    Wenn ich das jetzt richtig verstanden hatte meintest du pin 1 amsi,
    Ich weiß nicht genau was du mit differentielle Eingangssignale meintest was wäre dein vorschlag anstelle einer gilbertzelle oder eines Ringmods?
    Ein paar "Power Electronics" elemente wären gar nicht so schlecht also ist die exakte eingangsspannung gar nicht so wichtig.
    Die Seite ist tatsächlich noch Online ich werd sie mir gerne mal ansehen.

  • Hallo,

    nein, Pin1 ist für AM. Für FM benutzt man pin 7 (oder 8), wo normalerweise nur Widerstände drankommen, da wird dann für FM die modulierende Steuerspannung angeschlossen (naja, eigentlich ist es an diesen Pins ein Steuerstrom), s. dazu das Kapitel "Frequency Sweep and Modulation" im Datenblatt.

    "Differentiell" heißt hier, dass du zwei Leitungen (zusätzlich zu "Masse") brauchst, die jeweils die entgegengesetzte Phase haben.

    "Ein paar "Power Electronics" elemente wären gar nicht so schlecht..." - das verstehe ich nicht. :confused:

    Nur mal nebenbei: Analog-Synthie Schaltungen sind vom Niveau her schon eher "Kür" als "Pflicht"...

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Guten Tag,
    Ich muss mich noch einmal Entschuldigen das es so lang gedauert hat, ich hatte keinen Zugriff auf das Internet.
    Ich habe den chip in verbindung mit Synths noch einmal bei lycos nachgeschlagen und es wurden anscheinend schon geräuscherzeuger mit diesem Ic gebaut er wird bei Ebay auch von teuren Händlern als expander oder Kompressorbauteilverkauft was wohl an dem AM Eingang liegt.
    Es ist schön das es auch einen echten Fm Eingang gibt, Ich denke das mann den AM pin auch für FM nutzen kann da ich dafür keinen Frequenzbegrenzung finde also die Auflösung der Amplitudenmodulation vielleicht so hoch ist das damit auch einzelne wellen verkrümmt werden könne.
    Ich hatte bei wikipedia gelesen das FSK eine Form der Digitalen Datenübertragung ist bei der zwischen zweifrequenzen hin und her zu Null und Eins geschaltet wird also war das ein Dekfehler meiner seits wil ich dachte das das mit einer Trägerfrequenz und nicht mit einem Schalter geschiet dieser Schalter wird so wie ich das verstanden habe aber bei der Erzeugung von Sägezahnwellen ausgenutz inddem er durch den rechteckwellen ausgang angesteuert wird un so die hälfte der Synchron lauffenden Dreieckwellen wegschneidet, da kann man wohl durch die widerstände an Pin 7 und 8 und vielleict noch einen Kondensator zwischen 11 und 9nin bild 14 oder eine Externe ansteuerrung vomm fsk eingang sehr viele Einstellmöglichkeiten rausholen.:-D
    Zum Ringmodulator muss ich jetzt mal ganz ndumm fragen ich hab bei nachgeschlagen und der Ringmodulator wird als 6 poliges bauteil beschrieben, die beiden Primärspulen stellen die ersten beiden masse und hot punkte un die zwei skundärspulen masse und hot des Ausgangs, er braucht selbst keine Elektrizität und deshalb weiß ich nicht wie eine Leitung phasengedreht sein kann.
    Mit "Power Electronics meinte ich eine Musikrichtung was mir davon sehr gut gefällt ist dieses lied http://www.youtube.com/watch?v=-EkCGS0tjKc Noise traf es nicht ganz:-).
    Vielen Dank für die aufmunternden worte.

  • Hallo,

    die Erzeugung von Sägezahnschwingungen ist mit dem XR absolut besch... - sogar für einfache Funktionsgeneratoren - man hat dann keine (einfache) Frequenzkontrolle mehr.

    Beim Ringmodulator mit Übertragern erzeugen diese ja das erfordrliche symmetrische Signal aus dem asymmetrischen und umgekehrt. Nur sind - heutzutage - gut symmetrierte Übertrager mit passendem Impedanzverhältnis nicht gerade verbreitet und billig...

    Ansonsten kann ich nur sagen, probier deine Ideen einfach mal aus, denn sie sind zum Teil nicht gerade "üblich"...:)

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Ich werde dann das Ergebnis ins Forum setzen, das wird aber seine Zeit dauern. Ich habe die Chips in China bestellt also bin ich wohl ein Mann von Welt;-).

  • Zitat von engineer;346231

    Mich würde mal interessieren, was da draus geworden ist.


    Offenbar nix, was man bei der Mugge verwenden kann.
    Analoge Synthesizer haben grundsätzlich das Problem der Temperaturabhängigkeit. Da wurde mitunter ein ganz schöner Kult getrieben:
    Transistorarrays, in den einer als Temperaturfühler und ein anderer als Chipheizung benutzt wurde. Die restlichen 2-3 Transistoren waren dann die heiligen Kühe zB. für den VCO.

    Heute wäre es wesentlich einfacher:
    Ein MCU (multi controller unit) als Takterzeuger, der die Sounds eines Samplers mehr oder weniger schnell ausgibt. Sinnvollerweise sollte der MCU MIDI verstehen (Note On und Note Off).
    Hört sich aufwendiger an, macht aber wesentlich mehr Spaß als dem VCO in Kühlschrank oder Heizofen die Temperaturabhängigkeit auszutreiben.

    Beim VC-Filter und ADSR Generator wirken sich temperaturempfindlichkeit weniger hörbar aus. Eine Quietsche, die nach Einschalten des Keyboard-Hallogenstrahlers nen Viertelton höher pfeift, is gerade noch gut genug für die Ebay-Tonne.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!