Restauration Röhrentop BV60

  • Hy,

    nachdem ich mich ebenfalls mit den MADAMP´s beschäftigt habe, möchte ich als nächstes einen alten Röhrentop wieder fit machen.

    Ich hab mal wieder voller Leidenschaft bei ebay zugeschlagen und einen alten SOLTON BV60 Bassamp an Land gezogen. Vorgestern kam das Ding hier an. Während der Lieferzeit hab ich mich im I-Netz umgesehen und diese Seite hier entdeckt : http://www.albertkreuzer.com/bv60.htm

    Das hat mir so richtig gut gefallen, es hat sich also schon mal jemand an dieses Gerät gemacht und eine komplette Restauration vorgenommen.

    So weit wollte ich jedoch nicht gehen, mir genügt es eigentlich ein paar Teile auszuwechseln um wieder einen vernünftigen Klang zu haben.

    Bei der ersten Inbetriebnahme stelle ich dann fest, daß nur ganz wenig "hinten" rauskommt. Also erstmal in die Vorratskammer und ein paar Ersatzröhren rausgesucht, ECC83 klar was sonst. Die EL34 hab ich nicht da, also erst nochmal einschalten.

    Wow das rauscht ...

    Gitarre reigestöpselt, Tubescreamer davor und ...

    ... total geil :) ;) :D

    Klasse Sound, aber totales Grundrauschen. Ich hab dann erstmal ein paar EL34 bestellt, vielleicht wird´s damit besser.

    Mittlerweile habe ich dann noch festgestellt, daß bei höherer Lautstärke ein starkes Netzbrummen zu hören ist. Da müssen wohl die Kondensatoren im Netzteil schuld dran sein, oder ?
    Außerdem wird beim runterregeln des Treble die Lautstärke ebenfalls mit runtergeregelt, und zwar bis nix mehr zu hören ist, komisch oder ?

    Vielleicht kann mir jemand von euch ein paar Tips geben, wie ich die Kiste wieder fit kriege. Ich möchte sie jedoch nicht so komplett neu restaurieren wie im I-Netz beschrieben, nur reparieren.

    Danke schon mal für eure Antworten !

    ciao

    KUBA

    PS: Im Anhang hab ich das Schaltbild vom PreAmp gepostet, wg. dem Treble

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hi kuba,

    wechsel mal den 220p. Der könnte aufgegeben haben.

    Gruß
    Peter

    Die klangliche Genialität von Röhrenamps basiert auf ihren technischen Unvollkommenheiten.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Wenn den Überholst könntest auch gleich die Schirmgitterwiderstände neu machen(vorher selektieren). Was auch gut ist die Koppelkondensatoren gegen moderne Fkp auszuwechseln aber bitte mit 400 DC minimum.

    Was könnt man noch machen...mhhh die Kathodenelkos kann mach auch machen...das wäre zumindest von den Kosten kein hoher aufwand. Die Hochvoltelkos würde ich noch drin lassen...

    Danach kannst ja nochmal testen...manchmal brummt auch die Gittervorspannung das kannst du im Standby Modus mit dem Oszi gut sehen wenn sie wellig ist(bei mir ist sie auch ganz leicht...aber glaube ein wenig macht nix)

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hi,

    das Brummen ist jetzt längst nicht mehr so stark wie am Anfang als ich den Amp zum ersten Mal eingeschaltet habe, aber rauschen tuts immer noch, neue Röhren sind auch noch nicht eingetroffen ...

    Die Klangregelung habe ich nochmal überprüft, wenn alle Klang Potis auf Nullstellung sind dann ist auch kein Gain mehr da. Sobald ich die Potis auch nur ein Stückchen aufziehe funktioniert auch der Gain. Ich glaube fast daß die Klangregelung so in Ordnung ist, niemand dreht alle Klang Potis auf 0.

    Vermutlich hat das Gerät längere Zeit gestanden, vielleicht auf einem Dachboden. Als ich das Gerät am ersten Tag eingeschaltet habe funktionierte es nach ab und wiedereinschalten nicht ordentlich. Es ließ sich erstmal (nach dem Röhrentausch ECC83) nicht mehr einschalten (kein Licht und nix). Ich hab dann ein paar Minuten gewartet und noch ein paar mal versucht. Nachdem es dann plötzlich wieder funktioniert hat hab ich es erstmal 5 Stunden laufen lassen (seitdem jeden Tag je 5 Stunden), es hat keine Probleme mehr gegeben.

    Im Anhang hab ich ein Bild von der alten Tante gepostet, außerdem ist auf dem Bild meine 4 x 8" Monacor Box und die 2 x 10" Celestion zu sehen.

    Ich hoffe die EL´s kommen bald, ob das Rauschen dann ein Ende hat ??

    Wie und wo stellt man an dem AMP eigentlich BIAS ein ?

    ciao KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hallo Kuba,

    Du hast im BV60 3 Trimmer:
    1. der 100Ohm symmetriert die Heizung. Falls es also beim 'lauter-machen' mehr brummt versuche diese auf min. Brumm zu justieren. (Müßte i.e. im mittleren Bereich am besten funktionieren)
    2. der 50k-Trimmer symmetriert die Endstufenröhren und sollte jeweils auf die eingesetzten Endröhren auf min. Brumm abgeglichen werden. (I.d.R. Idealstellung wieder im mittleren Bereich)
    3. Der BIAS-Trimmer ist der 250k-Regler. Einstellung entgegen der Anweisung auf dem org. Schaltplan nicht anhand der BIAS-Spannung sondern des Ruhestromes vornehmen - bei einigen EL34 (Svetlana's etc.) kann dies total in die Hose gehen - siehe Anleitung bei Tube-Town!

    Versuche VOR dem testweisen Teiletausch mal diese Regler so gut es geht abzugleichen. Allerdings: es ist ein betagtes Teil - ein min. Brumm kann auch bei intakten Teilen übrig bleiben.

    Falls Du Lade-/Siebelkos tauschen willst nimmt 500V-Teile. Die eingebauten (meist 450V) werden bei der aktuellen Netzspannung zum Teil 'überfahren'.

    bzgl. zeitweiser Ausfall: konzentriere Dich mal auf die Power- und Standby-Schalter. Haben durch die lange Standzeit evtl. belegte Schaltkontakte und schliessen nicht mehr zuverlässig!

    Grüße Deeluxe

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hallo

    Ja Deeluxe hat recht. Ich wollt nur noch was zu den Trimmern ergänzen. In alten Verstärkern neigen Trimmer zu verschmutzen du solltest den denn vielleicht gleich gegen eine neu gekappselte Version austauschen....aber vorher kannst ihn ja testen (also ich mein den BIAS Trimmer)...kannst auch bei ausgeschalteter Hochspannung die negative Gittervorspannung an den Endröhren PIN 5 messen. Das schreib ich nicht ohne Grund! Setzt du Röhren ein und willst nach justieren kann es sein das aufgrund der Verschmutzung die negative Gittervorspannung ausfällt. Das kann für die Endröhren tödlich sein!! Deswegen den BIAS Trimmer vorher ein bissle hin und her drehen(damit alles sauber wird) oder gleich gegen ne gekapselte Version austauschen.

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hi,

    ich hab die Kiste jetzt mal aufgeschraubt. Bei Tube-Town hab ich diese Anleitung gefunden http://www.tube-town.de/diy/bias-einstellung.pdf

    Hinter dem 250K Poti liegt noch ein 100K Festwiderstand, über den müsste die BIAS Einstellung auch per Spannung ablesbar sein. Im Schaltplan sind am AÜ Ströme angegeben, vermutlich sind das die Ruheströme.

    Auf Seite 6 in der TT Bias Tabelle steht dann nochmal der Wert für die EL34. Ich gehe davon aus, daß der Ruhestrom bei der BV60 zwischen min. 26mA (mV über 100K) und max. 38mA liegen muß, sehe ich das so richtig ? Kann mir das jemand so bestätigen ??

    Die Trimmer hab ich erstmal mit Kontaktspray eingesprüht, innen drin sieht´s ganz schön dreckig aus ...

    Keinerlei Anzeichen für Reparaturen aus der Vergangenheit.

    Ich hab übrigens jetzt EL34 von Electro Harmonix drin, das Grundrauschen ist aber immer noch recht hoch.

    An der Heizungssymetrierung hab ich gerade mal rumgedreht, den Brumm konnte ich ganz schön runterdrehen ;)

    Den BIAS Poti hab ich auch kurz versucht, hier ist jedoch ein 450K Poti eingelötet mit einem par. Widerstand. Der 100K Widerstand ist nicht zu finden. Das Grundrauschen wurde jedenfalls nicht dadurch verändert, ob ich mal an dem 50K Poti drehe ? Das steht im Moment auf Mitte ...


    KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hallo

    Hab jetzt nochmal in den Schaltplan geschaut...
    Also, über den 100k(ist nicht kathoden Widerstand) kannst nicht messen...die Kathoden Mess R's sind auch nicht so groß bei Fixed Bias sondern meist nur 1Ohm oder 10Ohm. Ok, du bräuchtest einen Meßadapter wie es die bei Tube Town gibt...ansonsten müßtest halt 1Ohm bzw 10Ohm zwischen PIN 8 und Masse anschluß setzen.
    Oder du schließt ein Ampere Meter zwischen AÜ und Röhre...so wie im Schaltplan die Werte angegeben sind...würde ich aber nicht machen(nicht ganz ohne!)

    Zitat

    . Im Schaltplan sind am AÜ Ströme angegeben, vermutlich sind das die Ruheströme.

    Richtig..ABER das sind die Einzelströme wenn du über den Kathoden R misst addieren sich beide ströme also die 3.6mA fürs Schirmgitter und die 35mA für die Anode.

    Zitat

    Die Trimmer hab ich erstmal mit Kontaktspray eingesprüht, innen drin sieht´s ganz schön dreckig aus


    Gut. Ich würde sie mal ein bissle hin und her drehen denn wird er noch schön sauber.(aber wenn der amp aus ist)

    Zitat

    Den BIAS Poti hab ich auch kurz versucht, hier ist jedoch ein 450K Poti eingelötet mit einem par. Widerstand. Der 100K Widerstand ist nicht zu finden. Das Grundrauschen wurde jedenfalls nicht dadurch verändert, ob ich mal an dem 50K Poti drehe ? Das steht im Moment auf Mitte ...


    Jo komisch...also der 50k stellt die Symetrie ein(deswegen steht der auch auf mitte) die Symetrie ist aber nach ein paar Betriebsstunden schon nicht mehr 100%ig sondern verschiebt sich immer ein wenig.

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hi Kuba,
    hab grad zufällig nochmals Deine Fragen gelesen und möchte TheBasti's Anwort ergänzen um möglichen (gefährlichen) Mißverständnissen vorzubeugen!

    Mit den angegebenen Strömen liegst Du richtig. Jedoch: Du schreibst von 26mA (mV über 100k). Hier liegt sicher ein Denkfehler vor.

    Den angegebenen Strom (Stromeinstellung des Multimeter) kannst Du nur längs der Röhre (vom Übertrager zur Anode ODER von der Kathode zur Masse) durch Unterbrechung der Leitungen und Zwischenschalten des Multimeters messen.
    Die Strommessung darfst Du im Amp NIE an einem der Widerstände vornehmen (z.B. 100k, welcher auch immer) da Du diese in dem Moment kurzschließt. Im BIAS-Bereich kannst Du dadurch die Endröhren auf Vollgas bringen und u.U. durchschießen!!!

    Den Strom kannst Du per Spannungsmessung durch Einfügen eines kleinen Meßwiderstandes (siehe Anleitung und TheBasti) und Umrechnung in den Strom (bei 1Ohm immer 1:1) ebenfalls OHNE Leitungsunterbrechungen ermitteln.

    Wie bereits letztes Mal erwähnt kannst Du im BIAS-Regelbereich zwar die Spannung messen - diese gibt jedoch keine exakte Auskunft über den tatsächlichen Strom in den Endröhren, der sich je Fabrikat und Ausführung sowie Alter sehr unterscheiden kann.

    Also entweder einen 1Ohm / 1 - 2Watt / 1 - 2 %Toleranz-Widerstand fest auf beiden Röhren an Pin 8 gegen Masse einbauen (anstelle des Drahtes) oder Dirks Meßadapter bauen und mit diesem messen!
    Zweiteres wäre meine Empfehlung da man diesen öfters braucht als Du glaubst und Du zukünftig zumindest zum Messen keinen Amp mehr öffnen mußt.

    Zum Problem 'rauschen':
    Vielleicht liegt tatsächlich im Klangregelbereich (siehe auch Treblereglerfehler und z.B. Antwort von Rockopa58) ein Fehler vor.
    Meld Dich nochmals wenns BIAS paßt.

    Viele Grüße
    Deeluxe

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Zitat


    Die Strommessung darfst Du im Amp NIE an einem der Widerstände vornehmen (z.B. 100k, welcher auch immer) da Du diese in dem Moment kurzschließt.

    Wie das denn? Der Innenwiderstand eines Spannungsmessers ist im Idealfall unendlich hoch, real natürlich endlich, jedenfalls normalerweise sehr viel größer als der Widerstand, an dem gemessen wird. Die Schaltung soll ja durch das Messgerät möglichst nicht belastet werden, und da Spannungsmessung immer parallel zum Messobjekt erfolgt, MUSS der Spannungsmesser hochohmig sein. Kurzgeschlossen wird da also nichts, die Messung wird höchstens sehr ungenau, wenn der Messwiderstand in der Größenordnung des Innenwiderstandes des Spannungsmessers liegt, aber bei 100k sollte der Fehler zu vernachlässigen sein.

    Viele Grüße,
    Christian

    Ich hab noch nie gesehen, daß Zucker sowas kann...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hi

    Deelux ist aber jetzt vom Amperé Meter ausgegangen...und das hat einen niedrigen Innenwiderstand(da kannst schon ein kurschluß bauen). Das mit der Strommessung im Amp ist echt risikoreich schon allein das ich die Leitungen unterbrechen muss und mit dem Messgerät verbinden. Der Messadapter oder der Widerstand in Kathode ist glaube ich echt die beste Methode...beides zugleich nicht!! ;D

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Zitat


    Deelux ist aber jetzt vom Amperé Meter ausgegangen...und das hat einen niedrigen Innenwiderstand(da kannst schon ein kurschluß bauen).

    O.k., nach nochmaligem Lesen kann man's auch so verstehen. Ich dachte, es ginge um die indirekte Strommessung durch Spannungsmessung an dem Widerstand, war ein Missverständnis... Richtig, einen Strommesser sollte man natürlich nicht parallel zu irgendwas schalten!

    Viele Grüße,
    Christian

    Ich hab noch nie gesehen, daß Zucker sowas kann...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Zitat von Deeluxe

    Mit den angegebenen Strömen liegst Du richtig. Jedoch: Du schreibst von 26mA (mV über 100k). Hier liegt sicher ein Denkfehler vor.

    Zum Problem 'rauschen':
    Vielleicht liegt tatsächlich im Klangregelbereich (siehe auch Treblereglerfehler und z.B. Antwort von Rockopa58) ein Fehler vor.
    Meld Dich nochmals wenns BIAS paßt.

    Viele Grüße
    Deeluxe

    Hi,

    ja daß ich den Widerstand kurzschließe wenn ich den STROM darüber messe war mir schon klar, deshalb habe ich in Klammern dahinter die mV angegeben, damit ist dann die SPANNUNG gemeint.

    Das Grundrauschen von dem ich spreche, damit meine ich das "Betriebsgeräusch" wenn ich den Standby Schalter auf "Betrieb" schalte. Wenn ich den Gain auf 0 drehe hab ich ein Grundrauschen.

    Ich glaube fast es hängt mit den veralteten Bauteilen zusammen und läßt sich nur durch Einsatz moderner Bauteile kompensieren.

    Neulich habe ich bei Musik Produktiv einen "Orange" angetestet, der hatte Betriebsgeräusch = 0

    Mein über 20 Jahre alter Marshall 4001 Combo verhält sich vom Betriebsgeräusch ähnlich wie die BV60, aber nicht ganz so laut.

    Die BIAS Geschichte muss ich mir die Tage nochmal anschauen, bin noch etwas verunsichert.

    Ach ja, mir ist beim Einstellen des "Brummen" aufgefallen, daß das Chassis leicht mikrofonisch ist, kann das mit den Röhren zusammenhängen ?

    Welche Röhren sind empfehlenswert ? Neulich hab ich testweise eine Marshall Röhre in meinen J5MK1 Madamp eingebaut und war ziemlich überrascht, daß der Amp plötzlich einen Marshall mäßigen Sound von sich gab.

    ciao KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hallo

    Zitat

    Neulich habe ich bei Musik Produktiv einen "Orange" angetestet, der hatte Betriebsgeräusch = 0


    Orange weiß ja auch wie man gute Röhrenamps baut. ;D

    Also, das Rauschen ist mehr oder weniger normal ich glaube besonders alte Amps neigen eher zum Rauschen da hier Kohleschichtwiderstände verwendet werden und die haben soweit ich weiß(kann mich irren!) ein höheres Grundrauschen. Wenn den Preamp überarbeiten willst...könntest(aber kein MUSS!) die widerstände gegen Metalloxid Widerstände austauschen(2W von Madamp.de oder reichelt)...aber man sagt auch das diese auch unter umständen verzerren könnten. Ich kenne ne menge die in Schaltungen benutzen und keine Probleme haben...also so schlimm wird es nicht sein. Was man bei dem Preamp auch austauschen könnte wären die Koppelkondensatoren oft wird hier Keramik verwendet die sind zwar günstig aber für NF Zwecke nicht so gut. Polypropylen Kondensatoren sind besser aber auch teurer z.b. Orange Drops oder MKP/FKP von WIMA.

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Zitat von TheBasti

    Also, das Rauschen ist mehr oder weniger normal ich glaube besonders alte Amps neigen eher zum Rauschen da hier Kohleschichtwiderstände verwendet werden und die haben soweit ich weiß(kann mich irren!) ein höheres Grundrauschen.


    Hi,

    genau das dachte ich mir, liegt warscheinlich an den Widerständen, knapp 20 Stück wären da im Preamp auszutauschen, hmm...

    Die hab ich möglicherweise sogar noch in der Bastelkiste, aber ich glaub ich laß es erstmal, vielmehr würde mich interessieren die Mikrofonie etwas runterzubekommen und den Sound evtl. mit auswechseln der Röhren etwas zu verändern.

    Ich hab als Vorstufenröhren Sovtek 12AX7WB, kurzzeitig habe ich 12AX7WA eingebaut, macht aber klanglich keinen Unterschied. Die Endstufe geht mit den WB´s etwas früher in den Zerrbereich.

    Zerrbereich beginnt etwa bei Gain Stellung 7. Auf den ersten Gain Millimetern bringt der Amp schon einen mächtigen Schub. Soweit bin ich eigentlich ganz gut zufrieden mit meinem "Schnäppchen". Ich benutze ihn auf jedenfall vorwiegend für Gitarre - nicht Bass, für Bass bräuchte ich evtl auch eine andere Box. Zusammen mit VOX Tonelab SE ist das schon ziemlich ideal für Live glaube ich. Für Aufnahmen nehm ich lieber den Marshall mit einem Mikro oder über Line-Out, oder geh nach dem Tonelab direkt in den PC.

    Bei Musik Produktiv hab ich gesehen, daß man mit dem bei Apple mitgelieferten Programm Garage Band gleich einen virtual SoftwareAmp zur Verfügung hat. Der funktioniert dann auch bei Cubase Audio Aufnahmen.

    Gitarrensounds aus virtual Amp´s finde ich irgendwie "geschönt" und manchmal etwas unrealistisch, da braucht man ja gar nicht mehr spielen können. Ein richtiger Amp "atmet" mehr, trotzdem finde ich zum aufnehmen einen virtual Amp sehr praktisch. Eben weils sich so "geschönt" anhört und die Sache damit einfacher macht.

    ciao KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hallo

    Zitat

    Die hab ich möglicherweise sogar noch in der Bastelkiste, aber ich glaub ich laß es erstmal, vielmehr würde mich interessieren die Mikrofonie etwas runterzubekommen und den Sound evtl. mit auswechseln der Röhren etwas zu verändern.


    Es gibt bei Tube Town garantier besonders mikrofonie arme Röhren ein wenig mikrofonisch sind sie alle irgendwie(ist nun mal ein mechanisches Gebilde...die Röhre)...es darf bloß nicht stören. Wie du rausfindest welche Röhre der Übeltäter ist weißt ja bestimmt, einfach vorsichtig gegklopfen(z.b. mit Schraubdreher Griff) und gut hinhören ob es aus deiner Box kommt.
    Sind die Röhren denn abgeschirmt?...eine nachträgliche Abschirmung mit Abschirmkappen schadet sicher nix. Ich hatte bei meinem Laney auch mikrofonie Probleme(aber nicht so schlimm) und habe denn JJ ECC83S reingemacht seitdem war nix mehr. Habe denn später gelesen das einige sogar richtig schlimm mikrofonisch sein sollen(besonders bei Combos und ich habe eine). Glück gehabt! ;D Dieses Problem hat JJ aber aus der Welt geschaft die JJ ECC83 ist einer der besten ECC83 überhaupt!

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hi,

    ja die Röhren sind abgeschirmt, ich probier mal die JJ aus. Wie sieht´s denn wohl bei Marshall Röhren mit der Mikrofonie aus ? Hab leider keine Röhre mehr da.

    Zwischenzeitlich hab ich ein klasse Bild von einem Amp gefunden, ist so genial fotografiert, daß man ihn fast nachbauen könnte... Quelle http://www.realguitars.de

    Bei TubeTown gibt´s eine JJ mit Sockel, was ist das ???
    soll ich mir gleich einen neuen Sockel einlöten ::)

    oder hat die JJ-Röhre einen "eingebauten" Sockel ? Vielleicht um die Mikrofonie zu dämpfen ??

    ciao KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Zitat von kuba


    Bei TubeTown gibt´s eine JJ mit Sockel, was ist das ???
    soll ich mir gleich einen neuen Sockel einlöten ::)

    oder hat die JJ-Röhre einen "eingebauten" Sockel ? Vielleicht um die Mikrofonie zu dämpfen ??

    Ne ne ich glaube das ist einfach ein Sonderangebot Sockel mit Abschirmkappe(sind Noval Sockel mit einem Verschluß für eine Abschimkappe) und Röhre. Wenn die Röhren schon abgeschirmt sind und dennoch Mikrofonie Probleme hast muß es wohl an der Röhre liegen.

    mfg
    Sebastian

    Ich heiß zwar nicht Otto doch klar ist mein Motto, drum sag ich's barsch wenn nicht Rockt ist's fürn Arsch.

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Hi,

    ist tatsächlich n sockel dabei, wenn ich den Artikel anklicke steht da folgender text: Angebot: Röhre plus Novalsockel, Chassis Typ sk01

    günstiger sockel für die Bastelkiste ;)


    kuba

    Röhren klingen einfach besser ...

  • Re:Restauration Röhrentop BV60

    Zitat von TheBasti


    Wenn den Preamp überarbeiten willst...könntest(aber kein MUSS!) die widerstände gegen Metalloxid Widerstände austauschen

    mfg
    Sebastian

    Hy,

    warum den Preamp überarbeiten ? Das "weiße Rauschen" hab ich bei Gain=0
    Da müßte ich doch die Endstufe überarbeiten, oder ??

    ciao KUBA

    Röhren klingen einfach besser ...

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