DIE FACTORY oszilliert nur noch..

  • Hey. also das Netzteil können wir wohl ausschließen... Diese Factory ist echt seltsam!

    Gestern war ich nochmal im Proberaum und habe die Factory nochmal mit (dieses mal voller) Batterie am Amp getestet und es hat wieder nur gerauscht... Ich habe dann getestet wie es sich so vom netzteil unterscheidet und da war faktisch kein unterschied... Auch am Amp des Kollegen ging die FF nicht wirklich...

    Seltsamerweise bin ich einmal dann ausversehen auf meinen Tubescreamer gekommen, der vor der FF geschaltet war und als der an war gabs keine Probleme. Das Signal war etwas lauter und so, aber an sich ging die FF dannn auch...

    Ich kann mir das alles schon nicht mehr erklären!

    Zu Hülf! Zu Hülf! ;)

    Gebaut: Tubescreamer, FuzzFactory, Zombie Chorus, PT-80 Delay, Prof Tweed, ToneBender MK3, Crybaby Wah (gemoddet), Madamp G2
    In Arbeit: SansAmp GT2 (Neuaufbau) & Dallas Rangemaster

  • Das erinnert mich bissl an den Boss CS-3 Compression Sustainer - da muss man auch noch was anschließen dass er geht. Direkt vorm Amp fehlt da irgendne Masse. Vielleicht isses ja hier das Gleiche.

  • Normalerweise kommt die Factory sehr gut alleine zurecht - da muss nichts davor geschaltet werden. Check noch mal alle Lötstellen und Verkabelungen, manchmal legt ein abgeknipstes Stück Draht unter einem Poti und gibt Masseschluss - schau mal auf die Rückseite der Platine, ob sich irgendwo zwei Lötstellen berühren. Haben alle Potis die richtigen Werte - manchmal verwechselt man was, weil die Aufschriften nach dem Einbau nicht mehr zu sehen sind. Ich hab schon mehrere Factories vom Ding gebaut und prinzipiell funktionieren die Teile einwandfrei.

  • Ich habe die Factory vorgestern nochmal KOMPLETT neu aufgebaut, alles gecheckt usw... Die Widerstandswerte stimmen alle, die Potis gehen alle, haben alle die richtigen Werte. Die Elkos sitzen richtig rum drin, die Transen auch... ich weiß nicht mehr woran es liegen soll... Und wie gesagt, vor nem POD geht sie einwandfrei, nur in Verbindung mit nem Amp macht sie Probleme...

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  • Hallo,

    wenn das Phänomen abhängig von der Eingangsimpedanz des nachfolgenden Gerätes (oder der Länge des Verbindungskabels zu diesem Gerät?) ist, könntest du mal mit R7 experimentieren (jetzt 220k). So im Bereich 47k...100k. Kannst ja erstmal einfach einen zusätzlich R an die Ausgangsbuchse löten (aber der ist dann auch im Bypass mit drin - also nur zum Testen).

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hallo Bernd,

    ich habe den R7 (220k) durch einen 100k trimmer-poti getauscht, aber es hat nicht wirklich was gebracht... Es hat auf dem kompletten regelweg noch gepfiffen (außer bei 0, da wars dann tot! ;) )... Es ist aber immer noch so, dass ich Gate auf 0 drehen kann, sobald der screamer davor an ist, dann pfeift nichts mehr.

    Hat noch jemand eine Idee, was man noch probieren könnte? Danke schon mal für die Tips...

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  • Hat denn keiner weiter ne Idee?
    Wenn ich an der FF weiter nichts mehr machen kann, werde ich sie wohl nochmal auf Lochraster aufbauen, auch wenns noch etwas Arbeit ist, aber die Teile habe ich ja da. Sollte es dann immer noch nicht gehen, dann muss der fehler ja am Amp/Setup oder so liegen...

    Aber vllt kann mir ja noch jemand einen Trick verraten, den ich nochmal ausprobieren könnte...

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  • Ich denke nicht, dass es etwas bringt, die Platine neu aufzubauen - Die ist doch recht übersichtlich und du kannst eigentlich visuell kontrollieren, ob alles passt. Miss doch mal die Potis durch, ob die den richtigen Werten entsprechen - auch in China gibt es Montage - vielleicht stimmt da was nicht. Zur Not kannst du auch die Elkos austauschen, da sieht man von außen nicht, ob die funktionieren oder nicht. Kalte Lötstelle schließe ich mal aus - die MD Platinen lassen sich eigentlich ganz gut löten.

  • Hallo,

    das Hauptprobem ist wieder mal die Einschätzbarkeit deiner persönlichen Eindrücke (aus der Ferne):

    Ich kann mich noch schwach erinnern, dass einer der Regler praktisch nur ganz "auf" (oder war's "zu"?) zu halten war, damit es nicht nur noch oszillierte. Nur so war das Dingen als Zerrer zu gebrauchen.
    Ich schreibe in der Vergangenheitsform, weil ich meine Exemplare nicht mehr habe.

    Vor einem Neuaufbau (Was soll der bringen? Was verhindert denn - falls in deiner Factory überhaupt ein Fehler ist - diesen Fehler nicht genauso wieder einzubauen? Warum sollte ein Lochrasteraufbau zuverlässiger als Platinenaufbau sein?) wäre es besser wenn du dir irgendwoher (leihweise) eine andere Factory beschaffst und vergleichst - z. B. in einem Gitarrenladen testen...

    Ich denke nicht, dass ein prinzipieller Fehler beim Layout und den verwendeten Teilen besteht, auch wenn es ähnlichlautende Anfragen im Forum gibt. Man vergißt zu schnell die Menge der anderen Factory-Clones, die keinen Thread zur Folge hatten.
    Es kann ja gut sein, wenn man das Teil nicht als Original zur Verfügung hat/hatte, dass die Vorstellung besteht, dass alle Kombinationen von Reglerstellungen zu "sinnvollen" (nach der eigenen Vorstellung!) Sounds führt.
    Das tut es aber - zumindestens in meinen Ohren - nicht. Und das Urteil beruht auf Tests mit Original und Fäl... äh, Clones.

    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

  • Hey Leute, danke für die Antwort...

    Kontrolliert habe ich an sich alles: die Potis sind durchgemessen, die Elkos getauscht (die teuren Panasonics kamen rein - was für eine verschendung), ich habe verschiedene Transistoren ausprobiert, die Lötpunkte mehrmals kontrolliert, die Verkabelung ebenfalls... Mehr kann ich an sich nicht machen, denke ich, da durchmessen und Werte kontrollieren ja auf Grund des Aufbaus eher schwierig ist, wie Bernd glaub ich angemerkt hatte...

    Deshalb dachte ich, dass ich den Lochratseraufbau mal probiere, denn manchmal sieht man (auch bei so wenig komponenten) ja den Wald vor lauter bäumen nicht und vllt gibt es ja wirklich was, das ich übersehen habe und was mir bei einem Neuaufbau halt nicht passieren würde. (Obwohl ich alle komponenten auf der platine des Musikding-FF schon getauscht habe, was auch keinen erfolg brachte)

    Was den Vergleich angeht gestaltet es sich schwierig da was ranzukriegen, denke ich. Hier gibt es nur wenige Musik- bzw. Gitarrenläden, da es eine ländliche Region ist. Und ob die dann sowas spezielles und überteuertes wie eine FF haben, das ist ja dann die Frage. Man könnte zum Test natürlich von Thomann bestellen, aber die 200 Tacken oder so müsste man ja auch erstmal auslegen...

    Den einzigen Vergleich den ich anstellen konnte waren halt die Youtube Videos und die Einstellungsvorschläge auf der Website des herstellers. Dort ist es durchaus möglich mit Gate auf 0 zu spielen ohne dass es zu Pfeifen kommt und dies ist, sobald ich meinen TS-Clone davorschalte, bei mir ja prinzipiell ja auch möglich. Sobald ich diesen aber ausmache pfeift es nur noch bis das gate mind auf 12 ist und dann ist das Ding auch schon wieder zu zahm... Es scheint auch zwischen pfeifen und der zahmen zerre keine wirklicher grad der abschwächung zu sein, das passiert schlagartig...

    Sollte das Ding aber wirklich so konzipiert sein (was ich wirklich nicht glaube), dann war es irgednwo einfach auch ne geldverschwändung und die schöne BB-Box hätte mit was anderem gefüllt werden können! :(

    Auch wenn ich jetzt - technisch betrachtet - noch nicht weiter bin und keinbe Lösung habe, möchte ich euch für die Hinweise und Anmerkungen danken! :)

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  • ...auch wenn es schon länger her ist, möchte ich hier kurz meinen "Erfahrungsbericht" mit der FF niederschreiben:
    Also ich gehe davon aus, dass ein direkter AB-Vergleich mit YT-Videos niemals möglich ist, da die FF (fast!) unberechenbar ist (Setupbedingt).
    Auch ich hatte anfangs das Problem mit dem Oszillieren, konnte ich dadurch mindern, dass ich die zwei Germanium-Transistoren gegeneinander getauscht hatte - obs Anleitungskonform ist oder nicht, mir wurscht, hauptsache es klingt :) (DAS ist der wahre Vorteil von DIY, nciht nur das Zusammenbauen, sondern das experimentieren mit div. Bauteilen, bis der Sound zum eigenen Setup passt!)
    Nur eine - wichtige - Eigenschaft, die sowohl bei meiner LP mit SD-Pickups, als auch meiner (geliebten) Peavey Generation EXP (ein Telenachbau, der nach Strat klingt) - also zwei grundverschiedene Gitarren: Sobald ich mit dem Volume-Regler der Gitarre einen bestimmten Pegel gefunden habe (so zwischen Hälfte und Dreiviertel), ändert sich der Sound der FF fundamental: Sehr höhenlastig und definiert, sobald ich die Regler auf Voll habe, matscht es eher.

  • Das der Sound matscht, das könnte am hohen Output der Pickups liegen. Zumindest bei den SD, was in der Peavey drin ist weiß ich nicht. Ist aber auch eine Eigenschaft verschiedener Fuzz-Pedale, dass sie sehr anschlagdynamisch sind. Entweder sehr definiert oder eben volles Brett.

  • Ich hab mir die Factory auch gebastelt und hatte auch Probleme damit.

    Die Sache ist, die Factory mag keinen Buffer vor dem Input. D.h. kein anderes Effektgerät welches keinen True-bypass hat.

    Ich hab den Buffer/Booster von rosewood davor und da kann ich zum Glück den Buffer auf bypass schalten.

  • Also es ist ja schon ne weile her, aber ich würde gerne was dazu sagen.

    Ich hab mir von Z.CAT einen FF Clone besorgt. Die FF ist wirklich eine Zicke. Grundsätzlich gilt aber: Stab auf Rechtsanschlag, sonst muss man das Gate bemühen. Nur dort ist keine Oszillation. Die beschreibung und auch das Video sind für mich eigentlich OK. Vielleicht habt ihr falsche vorstellugnen von der FF. Wenn man den Stab nach links dreht muss man mit Gate, Comp und Drive gegenregeln, damit es nicht wild Rumossziliert.

    Meine FF reagiert zum Bsp. Allergisch auf Humbucker. Mit meiner Humbucker Gitarre, klignts einfach nur scheiße. Mit der Telecaster ist es ein gedicht...

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