BP1Mk1 anfällig für UHF Frequenzen?

  • Hallo zusammen,

    wir haben den BP1Mk1 als live bass Preamp gekauft. In allen Testumgebungen (Probenraum / Homestudio) arbeitete das Kerlchen Störungsfrei und auch nahezu rauschfrei. Lediglich ein rel. lautes Höhenrauschen ist bei dem Preamp zu bemerken.

    Fertig eingebaut im Live Rack ist ständig ein langsam oszilierendes fiepen zu hören, was mit dem aufdrehen des Höhenreglers auch stark zunimmt. Bassen kann man damit auf jeden Fall nicht!

    Nachdem ich den Preamp wieder ausgebaut habe und in meinem Studio angeschlossenhabe ist alles wieder prima und störungsfrei. Wir vermuten, dass es an unseren Funksystemen liegen könnte ...
    Wir nutzen Sennheiser Funken für 2x Vocals, 3x Instrumente und 1x InEar Summenmonitoring im D- und E-Band. die exakten Frequenzen sind die folgenden:

    804.300
    808.000
    814.850
    817.925
    819.000
    848.000

    Ist in der Sache vll. irgendwas bekannt was den BP1Mk1 einschränkt? Bzw was müssen wir tun, damit der Preamp trotzdem störungsfrei benutzt werden kann?

  • Hallo Jens,
    falls die Einstreuungen wirklich HF sind (ich meine damit Luft und nicht über das Stromnetz) kenne ich keine schnelle Lösung, wenn alle Gehäuseteile geerdet sind (auch der Deckel?), da das gesamte Gehäuse ja aus Stahlblech ist. Als bei uns (Nähe Jülich) noch die großen Sendemasten standen, konnte ich mit einigen Verstärkern Radio hören (mit meinem Hiwatt z.B.habe ich manchmal Missionsradio Lima hören können :-)), mit dem BP1 habe ich damals aber keinerlei Störungen gehabt...
    Gruß,
    Martin

  • HeHe ... ja mit dem A15 kann ich, wenn ich das Vol Poti komplett runter drehe, auch Radio hören ... wenn ich den Verstärker lauter mache ist da von nichts mehr zu hören. Der BP1Mk1 hat in keinem meiner Tests ein Radio Signal empfangen :)

    Die UHF Empfänger liegen im Hauptrack direkt oberhalb des Bass Preamps (wg. der geringen Einbautiefe für die Abluft vom Preamp). Ich prüfe mal in wie weit der Gehäusedeckel eventuell nicht richtig geerdet ist und richte das dann noch ein.

    Ein Umbau in unser 2. Stagerack auf der Bühne selbst ist eventuell auch kritisch, da dort die Sendeanlage für unser InEar liegt. Ich behalte mir das aber trotzdem mal im Hinterkopf.

    ... und falls die Einstreusignale doch über den Strom kommen sollten: Strom bezieht unser gesamtes Equipment inkl. PA und allem anderen aus einer einzigen 230 V Steckdose. Das lässt sich tatsächlich auch nicht anders regeln, da unser Setup eine komplette Sonderanfertigung ist, die einen spielfertigen Bühnenaufbau durch reduzierung von Steckverbindungen innerhalb von minimal 30 Sekunden gewärleistet 8) ... Gibt es da nicht eventuell Strom-Filter die man vor den BP1Mk1 klemmen kann?

  • Hallo,

    was du noch nicht geschrieben hast (oder ich habe es nicht gefunden), ob die Störung mit/ohne eingestecktem Instrumentenkabel gleich sind.

    Wenn es über den Eingang (das Kabel) kommt, ist als generelles Mittel gegen Einstreung an der Eingangsbuchse ein kleiner Kondensator (max 10 pF) und eine Ferritdrossel (oder ein oder mehrere Ferritröhrchen über den Leiter) geeignet. Wenn es eine isolierte Buchse ist, kann es auch nötig sein, den Masseanschluß der Buchse ebenfalls mit einem Kondensator gegen Gehäusemasse zu versehen, ebenfalls ein Ferrit.
    Das ganze sollte unmittelbar ander Buchse montiert werden.

    Die Netzzuleitung kann man entkoppeln, in dem man die Standard-Kaltgerätebuchse gegen eine solche mit integriertem Filter austauscht, wenn der Platz aureicht, da diese etwas tiefer baut...


    Gruß, Bernd

    Jaichweiß (Andy Pipkin)

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