Hi,
könnte mir bitte jemand empfelen einen (oder ja auch mehrere) transistor für Dalas Rangemaster?
Ich habe bei Magnus layout gesehen das da OC77 oder OC44 drin sind die hat Klaus aber nicht hier im shop oder?
Grüsse
N
Ge-Transistor für Rangemaster
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Hallo!
Verwenden kannst du im Grunde jeden Germanium PNP Transistor Typ, im Original waren aber die OC71 und OC44 drin.
Es ist aber sehr schwierig, die originalen Transistoren noch zu bekommen, da der Verstärkungsfaktor (hfe) so zwischen 70 und 90 sein sollte und der Leckstrom sehr niedrig.
Du kannst beispielsweise diese hier verwenden:
http://www.musikding.de/product_info.p…-hFE-80-90.html
oder:
http://www.musikding.de/product_info.p…-hFE-70-80.htmlDas wirst du klanglich auch nicht bereuen

Schöne Grüße
Klaus -
sehr niedrigen Leckstrom findet man häufig bei alten russischen Transistoren, mein Rangemaster läuft zB perfekt mit MP21D, aber auch GT30irgendwas sind gut geeignet.
siehe auch uk-electronic.de...
http://www.geofex.com/article_folder…ter/atboost.pdf -
Hallo,
vielen dank für die tips, das Hfe wuste ich gerage nicht
danke
N -
Das ist neben dem Leckstrom der entscheidende Punkt. Studier den Text von R.G. Keen (geofex) mal genau, da ist auch erklärt, wie man etwas abweichende Transistoren verwenden kann, indem man andere Werte leicht abwandelt.
Nach OC44 und anderen gehypten Typen würde ich nicht mehr suchen. Erstens driften Bauteilwerte bei Germanium über die Jahre eh extrem, zweitens sind die Restbestände tausendmal durchwühlt. Das ist mittlerweile so, wie wenn du um 21:59 Uhr die schönste Birne kaufst, die Lidl noch hat.
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Die haben bei euch bis 22:00Uhr auf?
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Die haben bei euch Birnen?
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Das ist neben dem Leckstrom der entscheidende Punkt. Studier den Text von R.G. Keen (geofex) mal genau, da ist auch erklärt, wie man etwas abweichende Transistoren verwenden kann, indem man andere Werte leicht abwandelt.
Nach OC44 und anderen gehypten Typen würde ich nicht mehr suchen. Erstens driften Bauteilwerte bei Germanium über die Jahre eh extrem, zweitens sind die Restbestände tausendmal durchwühlt. Das ist mittlerweile so, wie wenn du um 21:59 Uhr die schönste Birne kaufst, die Lidl noch hat.
Hallo zusammen,
sorry, wenn ich den Thread wieder aus der Versenkung hervorbuddle, aber mich würde mal interessieren,
wie hoch oder niedrig der Leckstrom beim OC44 für den Dallas Rangemaster sein darf oder muss, welcher Wert wäre optimal?Gruß
Steffan -
Hi,
am besten unter 150µAuwe
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Das ist neben dem Leckstrom der entscheidende Punkt. Studier den Text von R.G. Keen (geofex) mal genau, da ist auch erklärt, wie man etwas abweichende Transistoren verwenden kann, indem man andere Werte leicht abwandelt.
Nach OC44 und anderen gehypten Typen würde ich nicht mehr suchen. Erstens driften Bauteilwerte bei Germanium über die Jahre eh extrem, zweitens sind die Restbestände tausendmal durchwühlt. Das ist mittlerweile so, wie wenn du um 21:59 Uhr die schönste Birne kaufst, die Lidl noch hat.
Solche Geschichten höre ich immer wieder, aber Transistoren, die so oft durchwühlt wurden, dass nur noch "schlechte" übrig sind, sind mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Ein mal hatte waren Transistoren, von denen ein viertel nicht richtig funktioniert hat. Die Fehlerhaften hatten allerdings alle den selben Datumscode aufgedruckt. Also eher ein schlechter Tag in der Fabrik als über die Jahre immer wieder ausgesiebt.
Alterserscheinungen habe ich auch noch keine gesehen.
Ich habe aber schon oft mitbekommen, dass Transistortypen, die spezifikationsbedingt hohen Leckstrom aufweisen (OC75…) generell für schlecht gehalten und sogar weggeworfen, obwohl sie einwandfrei funktioneren. Als ob es nur Schaltungen gäbe, die einen niedrigen Leckstrom erfordern...OC44 gibt es auch aus neuer Produktion (zum Beispiel von DSI und NJS), aber ich weiß leider nicht, ob die was taugen.
Die alten klingen schon gut, aber man kann sie wie gesagt problemlos durch andere Typen ersetzen, solange sich der Leckstrom im selben Rahmen bewegt. Der hfe kann ruhig auch höher sein. Ich habe hier einen Mullard OC44 in gelber PVC-Hülle, wie er von Dallas damals auch verbaut wurde, mit einem hfe von über 200 - bei OC44-typisch niedrigem Leckstrom. Bias-mäßig macht das nur sehr wenig unterschied.
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Die alten klingen schon gut, aber man kann sie wie gesagt problemlos durch andere Typen ersetzen, solange sich der Leckstrom im selben Rahmen bewegt. Der hfe kann ruhig auch höher sein. Ich habe hier einen Mullard OC44 in gelber PVC-Hülle, wie er von Dallas damals auch verbaut wurde, mit einem hfe von über 200 - bei OC44-typisch niedrigem Leckstrom. Bias-mäßig macht das nur sehr wenig unterschied.
Aber wenn die Stromverstärkung so hoch ist, wird dann aus dem Treblebooster nich eher ein Treblefuzz?
Nach Stöbern hier und auch in anderen Foren, aber auch beim Lesen mancher Lektüre, bin ich sowohl beim hfe auf verschiedene Angaben gestossen.hfe - Werte
80 - 90
80 - 110
90 - 120
70 - 100Ich z.B. besitze 3 OC 44 mit jewiels folgenden Werten
1. 106
2. 120
3. 141Aber es lassen sich auch AC122, AC 128, AC151 einsetzen, wichtig ist der Leckstrom.
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Ein Fuzz wird nicht draus, aber etwas komprimierter klingt es schon. Gefällt mir persönlich sehr gut.
Ich z.B. besitze 3 OC 44 mit jewiels folgenden Werten
1. 106
2. 120
3. 141Aber es lassen sich auch AC122, AC 128, AC151 einsetzen, wichtig ist der Leckstrom.
Ist doch voll im Rahmen.
[Blockierte Grafik: https://picload.org/image/ipdlwwo/oc45data.jpg]
Wenn der Leckstrom mal nicht stimmt, kommt man um die Bias-Einstellung nicht herum.
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Jetzt wird mir auch einiges klar......
Ich danke dir zunächst erst mal, du glaubst garnicht, wie sehr mir das weiterhilft.Um den BIAS einzustellen, könnte man einenTrimmer in die Kollektorleitung einbauen und somit den
BIAS also den Ruhestrom einstellen, ist das selbe Prinzip wie bei Endstufen, oder? -
Am Kollektor wäre etwas ungünstig, weil da ja das Poti sitzt. Aber hat Dallas vielleicht auch ab und zu so gemacht. Ein paar wenige Rangemaster haben zumindest 22k Potis statt 10k.
Weil der 68k an der Basis Teil des Filters ist, würde ich zuerst den Widerstand am Emitter versuchen. Dallas hat den auch ein paar mal angepasst. Das ist zumindest die naheliegendste Lösung. -
Moin.
Also wenn der LEckstrom zu hoch ist, nützt dir auch das BIASen nichts. Die Teile rauschen dann auch mehr. Erfahrung!. Und die OC44 die ich habe über Hfe 150 haben auch einen höheren Leckstrom. (im schwarzen Glasgehäuse)
Uwe
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In einem gewissen Rahmen geht das schon. Sonst kann man sich das Nachjustieren ja gleich sparen. Aber einen Transistor zu verwenden, der in der unmodifizieren Schaltung genau das macht, was er soll, ist natürlich sinnvoller.
Bei den schwarzen, die ich bisher hatte, war der hfe nie so wahnsinnig hoch; dafür lag der Leckstrom meist nahe 0.
Ich löte nachher gleich mal meinen Transistortester wieder zusammen, dann kann ich dir genau sagen, was der gelbe Mullard misst. Hoher hfe mit relativ niedrigem Leckstrom scheint allerdings gar nicht so ungewöhnlich zu sein bei diesem Typ. In den beendeten Auktionen bei ebay finden sich einige. Zum Beispiel:
http://www.ebay.co.uk/itm/OC44-Mulla…=p2047675.l2557
http://www.ebay.co.uk/itm/OC44-Mulla…=p2047675.l2557Edit: Gerade gemessen: hfe 174; Leckstrom 68µA
War wohl etwas heißer, als ich ihn das letzte mal gemessen habe. Da lag der hfe bei 200 laut meinen Aufzeichnungen.
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Na ja, ist ja auch ein kalter Sommer

uwe
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Im Moment ist es sehr angenehm. Hab aber auch das Fenster offen. Ich wohne unterm Dach, das heizt sofort auf. Nächste Woche wird's wieder richtig ekelhaft.
Kann natürlich auch sein, dass ich bei der letzten Messung nur eine frische 9V Batterie zur Hand hatte und deshalb die Werte etwas zu hoch ausgefallen sind.
Gerade hatte ich einen OC75 im Rangemaster; Leckstrom etwa 500µA. Rauscht auch nicht mehr als ein OC44.
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Mein neu erworbenes Messgerät "Atlas DCA55" zeigt mir bei einem OC44 z.B. einen hfe von 90 und einen Leckstrom von 0,00 mA an, ist der für den Rangemaster geeignet?
Ich mache mir etwas Gedanken bezüglich des Leckstromes oder auch Leakage Current genannt.
Meine Erklärung für die Anzeige 0,00 mA ist, dass der Leckstrom damit unterhalb der Messgrenze ist
und im Falle des OC44 mir als geeignet erscheint.Im Handbuch steht aber so viel wie (...) ist kein Leckstrom zu messen, dann ist der Transistor vermutlich defekt (...)
Alles sehr widersprüchlich.....
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Hallo,
wenn du dich auf diesen Satz beziehst:
"If your transistor is a Silicon type, you should expect to see a leakage current of close to 0.00mA unless the transistor is faulty."
Das ist eine Aussage über moderne Si-Transistoren. Da wird bei intaktem Transistor ein Leckstrom unterhalb der Meßgrenze des Geräts erwartet, Anzeige also 0.00 mA.
Leider ist in den techn. Daten kein Meßbereich für den Leckstrom angegeben, aber bei den zwei Nachkommastellen der Anzeige müßte als Minimalwert 0,01 mA = 10 µA in Frage kommen.
Dass er bei einem OC44 (schwarzes, oben abgerundetes Glasgehäuse?) darunter liegt, ist schon ungewöhnlich. Wärme den Transistor doch beim Messen mal mit deinen Fingern auf. Wenn sich dann immer noch nichts bewegt, ists ein Wunder - oder defekt.
Gruß, Bernd
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