Im Alugehäuse problemlos machbar
Nur im Original-Kunststoffgehäuse des Schaltnetzteiles eher schlecht ;D
Pedalboard-Netzteile DIY - Es kommt aus der Computerecke!
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Hey,
ich hab von so Zeug schon massenhaft Gebrauch gemacht (für Audiogeräte, um Akkulader versorgen, für Supplies bei Digitalschaltungen, sogar als "Lampentrafos") und durfte schon die verschiedensten Ergebnisse bewundern. =)
Und ich hab ja schon die einen oder anderen kleineren Transistoramps hier vorgestellt. Laufen alle mit Laptopnetzteilen.
Allerdings hatte ich sehr wohl auch schon oft Theater mit Pfeifen, was ich dann mit einem dicken LRC-Tiefpass (z.b. 150mH/10Ohm/2200µF) immer erfolgreich totschlagen konnte.
Auffallend dabei war vor allem, dass bei den alten, großen Netzteilen der Laptopanfänge Ruhe war, während die neuen, bis zum Anschlag minimierten oft Dreck auf der Leitung hatten. Bestes Beispiel: Meine Küchen-MP3Player-Endstufe mit einem TDA1519C als Verstärker drin fiept bei einem modernen Toshiba etwas, bei einem alten Siemens ist absolute Ruhe.Zu den Leistungsanforderungen: Mal ehrlich, was habt ihr denn vor?

Die Dinger geben 3-4A bei 15-20V aus, das sind 45-80W! Wie gesagt, ich treibe damit bühnentaugliche Amps!
Ernsthaft: So ein Digitaleffekt zieht max 50mA, die einfacheren und DIY-tauglichen analogen mit LED als Hauptverbraucher idR einstellig. Und mehr als 10 Effekte hat kaum einer...Grüße,
Raph -
Hi Raph
ich denk z.B. auch an Treter mit Röhren, da bruzzelt es dann etwas wärmer.
Gruß Franz -
Hi Franz,
auch das sind bei ECC8X und sinnvoller Beschaltung (Heizung mit 12,6V) gerade mal 150mA Heizung pro Röhre, also 75-80mA gesamt pro System, incl. Anodenstrom - auch da kannste viele dran hängen, bei 4A...

Dass die Dinger praktisch und bei Berücksichtigung einiger Issues auch gut sind, streite ich nicht ab - du kannst aber auch einen Unimog zur Zustellung einer Postkarte verwenden...Grüße,
Raph -
Zitat von raphrav;325282
also 75-80mA gesamt pro System
Wie war das nochmal mit dem Strom bei einer Reihenschaltung/ Kirchhoffsche Regeln? :p ;D
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das war rein summarisch gedacht:
um zwei Systeme mit 12,6V zu heizen, brauche ich 150mA. Immer. Egal wie.
Ergo belaste ich pro System das NT mit 75mA Heizstrom. Dann noch ein paar, max. 10mA Anodenstrom (eher weniger, die ECC83 sowieso, die ECC82 zieht auch keine 10mA bei 20V Ua), also kalkuliere ich mit 75-85mA pro System (ja, eigentlich mit 150-170mA pro zwei Systeme, was aber aufs gleiche rauskommt, da ja idR aus naheliegenden Gründen eine gerade Anzahl von Systemen verbaut wird)
Hat mit Kirchhoff nichts zu tun, nur mit kalkulieren.
Grüße,
Raph -
Hallo
Du brauchst pro System 150mA, also bei Serienschaltung dito und bei Parallelschaltung
300mA.
Gruß --.-loco -
aahhhh....
...jetzt weiß ich, inwiefern wir aneinander vorbeireden ;D
ich meinte tatsächlich die TRIODENsysteme, ihr die einzelnen Filamente, also HEIZsysteme!
dann haben alle recht - ihr mit Kirchhoff und ich damit, dass man bei Serienschaltung für 150mA Heizstrom ZWEI funktionierende Trioden bekommt, für 300mA vier usw...

Grüße,
Raph -
Zitat von raphrav;325309Alles anzeigen
aahhhh....
...jetzt weiß ich, inwiefern wir aneinander vorbeireden ;D
ich meinte tatsächlich die TRIODENsysteme, ihr die einzelnen Filamente, also HEIZsysteme!
dann haben alle recht - ihr mit Kirchhoff und ich damit, dass man bei Serienschaltung für 150mA Heizstrom ZWEI funktionierende Trioden bekommt, für 300mA vier usw...

Grüße,
RaphHallo
Die 75mA (weiter oben) passen nicht wirklich.
Gruß --.-loco -
Vorbeireden oder nicht
Wenn man einen Regler so verbaut dass auch praktisch die theoretische Leistung verfügbar ist vermeidet das Ärger und Schmelzgehäuse.
Erst ist es ein Treter, dann werdens meist mehr....
Da normal Masse auf dem Kühlblech anliegt, max ein paar Millivolt drüber kann das auch aussen am Plastikgehäuse sein, da kühlt es ohnehin besser als drinnen
Gruß Franz -
Zitat von dirk;325254
Bei den Schaltnetzteilen wird die Ausgangsspannung über einen Spannungsteiler und manchmal in Kombination mit einer Z-Diode auf der Sekundärseite bestimmt
Lässt sich im gewissen Bereich problemlos anpassen 
Gruß
DirkHab das eben probiert. Es ist eine z-Diode verbaut die 15V der Spannung vernichtet.
Wenn ich den Stom zum Optokoppler verkleinere, erhöt sich die Spannung.
24V hab ich zum testen mal eingestellt. Jetzt noch einen Spannungsregler einbauen, villeicht hab ich dann saubere 18V für meine Effekte.Das lässt sich sicher bei manchen Netzeilen auch umgekehrt machen. Dann könnte man die Spannung etwas drosseln um für 9V nicht so viel verheizen zu müssen.
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So, bei mir auch mal noch was neues:
Beschriebenes Siemens Urgestein ist mir gestern mit nem lauten Knall über den Jordan gehopst. Aufmachen hat dann einen angekokelten Übertrager und einen Riss im HV-Elko ans Tageslicht befördert, das Ding ist also aus wirtschaftlicher Sicht erledigt.
Da ich mein Frühstück aber nach wie vor mit gutem und werbefreiem Radio aus der Playlist genießen möchte, muss ich jetzt halt doch das andere ruhiggestellt kriegen.Also -> Fetter Tiefpass in die Versorgung.
In der Bastelkiste fand ich noch ne fette stromkompensierte Drossel. Auge meint, über solche Drähte kann mindestens ein Ampere drüber, Verstand meint, 19V sollten auch passen und RLC-Meter meint 117mH.
Dann noch ein 2200µF-Elko und fertig ist der Tiefpass.
Naja, fast fertig, kommt noch ein 1Ohm-Widerstand in Serie zur Drossel um Überschwinger beim Einschalten zu dämpfen und eine 20V-Zenerdiode parallel zum Kondensator um den Rest des Überschwingers auch noch abzusägen, aber dann sollte gut sein
Praxisergebnisse folgen nach dem heutigen Kauf einer Zenerdiode

Grüße,
Raph -
jo, Test war erfolgreich, Ruhe ist!

im Anhang der nun endgültig realisierte Schaltplan mit noch ein paar Zusätzen...
Grüße & frohe Ostern,
Raph -
Hab bei meinem Netzteil am Ausgang ca. 50V Spannungsunterschied zu Masse. Von dem Ausgleichsstom wird auch das rauschen kommen.
Darf ich das Ausgangs-Minus mit Masse verbinden? Beim Effekt ist Minus ja sowieso die Masse.Derzeit hat das Netzteil eine 2-polige Zuleitung. Dann könnte ich ja eine Kaltgerätebuchse einbauen.
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Ich hab das thema zwar gelesen, aber es hat mich eher verunsichert als irgendwas geholfen... Ich habe hier einen L7818CV, L7815CV und einen 7809CV...
Ich habe ein 19V Netzteil, will 9V haben, also schalte ich die dinger einfach in reihe (mit dem größten beginnend) und habe am ende meine 9v, oder?
Ich packe alles noch in eine schöne alu-kiste zur kühlung und gut ists, oder?Brauche ich raphrav's filter unbedingt noch?
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Hey dude (hach, ist das cool, das so zu schreiben ^^),
den 18er kannste getrost weglassen: er hat einen spannungsabfall von 2 bis 3V und ist damit bei 19-18=1V sogar eher kontraproduktiv.
ob du den 15er brauchst, ist auch fraglich. wenn du hohe ströme ziehen willst, kann es was bringen, weils einfach die wärme auf zwei orte verteilt, aber rein theoretisch geht auch der 9er alleine.
ob du meinen filter brauchst, kann ich dir nicht sagen - das kann nur der versuch: abhängig von verwendetem schaltnetzteil, verwendeten reglern (z.b. Marke), verwendeten Glättungs- und Stützkondensatoren und nicht zuletzt deinem Layout kann auch ohne den Filter Ruhe sein, muss aber nicht - wie gesagt, bei mir war bei nem alten siemens-snt ruhe, bei nem modernen toshiba nicht...
an deiner stelle würd ich erst mal ohne aufbauen, in ruhe schauen bzw. hören und wenn dich gefiepe stört, den filter zwischen snt und reglerschaltung nachrüsten.Grüße,
Raph -
Zitat von raphrav;325809Alles anzeigen
So, bei mir auch mal noch was neues:
Beschriebenes Siemens Urgestein ist mir gestern mit nem lauten Knall über den Jordan gehopst. Aufmachen hat dann einen angekokelten Übertrager und einen Riss im HV-Elko ans Tageslicht befördert, das Ding ist also aus wirtschaftlicher Sicht erledigt.
Da ich mein Frühstück aber nach wie vor mit gutem und werbefreiem Radio aus der Playlist genießen möchte, muss ich jetzt halt doch das andere ruhiggestellt kriegen.Also -> Fetter Tiefpass in die Versorgung.
In der Bastelkiste fand ich noch ne fette stromkompensierte Drossel. Auge meint, über solche Drähte kann mindestens ein Ampere drüber, Verstand meint, 19V sollten auch passen und RLC-Meter meint 117mH.
Dann noch ein 2200µF-Elko und fertig ist der Tiefpass.
Naja, fast fertig, kommt noch ein 1Ohm-Widerstand in Serie zur Drossel um Überschwinger beim Einschalten zu dämpfen und eine 20V-Zenerdiode parallel zum Kondensator um den Rest des Überschwingers auch noch abzusägen, aber dann sollte gut sein
Praxisergebnisse folgen nach dem heutigen Kauf einer Zenerdiode

Grüße,
RaphHab da jetzt auch noch ein Epson Netzteil, bei den funktioniert es leider nicht zufriedenstellend.
Wenn ich den Amp voll aufdrehe hört man trotzdem noch was. Leider ändert es auch die Frequenz, je nach Belastung.Widerstand und Z-Diode hab ich weggelassen, Überschwinger gibts da nicht. Es ist nur eine Drossel (umbekannter Größe, aber mehrere durchprobiert) und ein Kondensator.
Welche Bauart von Drossel nimmst du?Viel Platz für zusätzliche Teile hab ich leider nicht mehr im Gehäuse.
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Hi,
Überschwinger gibts sehr wohl - simuliere einfach mal kurz einen reinen LC-Schwingkreis bei einem Spannungssprung, wie er beim Einschalten auftritt. Und so ein praktisch aufgebauter LC-Filter ist von der Güte her überraschend nahe am idealen... Aber gut, dein Risiko und die Diskussion darüber ist ne andere Baustelle...
Zur verwendeten Spule: Das ist irgendeine fette stromkompensierte Drossel (also zwei antiserielle Wicklungen), zu der ich eigentlich schon alles nach bestem Wissen und Gewissen gesagt hab. Woher die genau kommt, keine Ahnung. Und sie ist sicher nicht das geeignete Mittel bei Platzproblemen...

Weitere Lösungsansätze: Man könnte noch einen Gyrator mit einem Mosfet und einer Kapazität aufbauen und damit und einem Kondensator experimentieren.
Normal setze ich keine Ebay-Links, aber der Kerl war so cool, das Schematic zu seiner Platine mitreinzustellen:
http://www.ebay.de/itm/Elektronis…=item19cbe17533Grüße,
Raph -
Ich hab ja mit dem Oszi gemessen das ich keine Überschwinger habe, das es sie geben kann bezweifle ich auch nicht. (meinte ja auch nur meinen speziellen Fall, kam villeicht falsch rüber)
2 Wicklungen für Plus und Minus? Im Schaltplan ist ja nur eine.
Kann ich ja nochmal probieren, hab ich aber auch schon.
Meinte aber ob es eine Ringkern Spule ist, oder so.Hab gelesen das es auch von der Masse kommen kann.
Die hängt bei mir auf der Zuleitungs Erdung. Dort mess ich auch ein paar Störungen. Je weiter ich zur Erdungs Einspeisung komme, desto größer werden die Störungen.
Hab etwas experimentiert mit Filter zwischen Erdung und Masse, aber dann wird es noch schlechter. Jetzt bin ich noch mehr verwirrt wie vorher. ;D -
Also:
Wenn du ein laufendes Netzteil an den Eingang deines (entladenen) LC-Filters hängst, hast du de facto einen Einheitssprung. Und wie die Sprungantwort eines reinen LC-Filters an dessen (nicht oder nur schwach belasteten) Ausgang aussieht, lässt sich ausrechnen oder googlen. Und wenn du da nichts misst, misst du entweder falsch oder du wirst sehr reich werden. Bei mir auf jeden Fall ist die Spannung des Überschwingers höher als die Auslegungsspannung des eingebauten Elkos (31-33V gegen 25V) - und damit ginge das ohne Schutzschaltung und Dämpfung nur maximal ein paar mal gut.Zur Spule: Nein, ich hab die einfach intern verschaltet, also zwei der vier Beinchen direkt verbunden, sodass ich eine Induktivität habe, die der Vierfachen einer Einzelspule entspricht (gemessen wie gesagt 117mH statt 29mH) und diese so als Modul eingebaut. Eine "normale" 100mH-Induktivität hat den gleichen Effekt, aber das wird in den Strombereichen teuer...
Und ob Ringkern oder nicht, ist wumpe: Die konkrete ist sogar auf einem Trafo-Ferritkern mit Wickelkörper, aber ich hab das ganze auch schon mit ähnlichen MesswertenSo, dann das nächste: Was für ein Netzteil ist das? Ein geerdetes (Schukostecker) oder ein ungeerdetes (Eurostecker)? Beim einen geerdeten riskierste halt noch ne Brummschleife. Das schon ausgeschlossen?
Grüße,
Raph -
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